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Archive for the ‘Baudenkmale’ Category

BN sehen Chancen für Weichenstellung
Nachhaltigkeit und kluger Wegeausbau im Fokus der Beratungen

Die BürgerNahen (BN) legen für den Lingener Haushalt 2018 ihre Empfehlungen vor. „Wir hoffen auf vorurteilsfreie Prüfung unserer Vorschläge“, sagte BN-Fraktionschef Robert Koop. Im Mittelpunkt der zehn BN-Punkte stehen nachhaltige Investitionen und Entscheidungen zur direkten und indirekten wirtschaftlichen Entlastung aller Lingenerinnen und Lingener. Die zu weiten Teilen aus dem BN-Kommunalwahlprogramm abgeleiteten Punkte wurden bei der am vergangenen Samstag tagenden BN-Fraktion der BürgerNahen, nach fünfstündiger Klausurtagung zum städtischen Etat 2018, beschlossen und den anderen Stadtratsfraktionen vorgelegt. (mehr …)

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Vortrag der Fraktion Die BürgerNahen zur Beschlussvorlage Nr. 189/2017 der gemeinsamen Sitzung des Betriebsausschusses Zentrale Gebäudewirtschaft und des Planungs- und Bauausschusses:
Umgestaltung Bahnhof Lingen / hier: Durchführung eines Realisierungswettbewerbes für die Sanierung und Umgestaltung des Bahnhofsgebäudes

Die Fraktion der BürgerNahen (BN) schlägt vor, das Bahnhofsgebäude maßgeblich zu einem touristischen und infrastrukturellen Knotenpunkt umzugestalten.

Das Bahnhofsgebäude ist ein Wahrzeichen Lingens und steht aufgrund seiner stadtgeschichtlichen und architektonischen Bedeutung zu Recht unter Denkmalschutz. Leerstand, ausbleibende bauliche Pflege, verbunden mit sichtbaren Spuren der zweckdienlichen Veränderungen und teils Vandalismus sind erkennbar.

Foto: Stadt Lingen (Ems)

Der Bahnhof selbst muss mit Gepäckschließfächer ausgestattet werden. Die Zuganzeigen auf dem Bahnsteig müssen vierfach sowie in ausreichender Größe installiert werden.

Der neue Bahnhof soll energieautark versorgt werden. Denkbar sind eine Geothermie-Anlage mit Heiz- und Kühlleistung sowie Photovoltaik. Über das Dach sollte Regenwasser gewonnen und für die Sanitäranlagen aufbereitet werden. Der Wartebereich sollte ausreichend groß, mit USB-Ladestationen sowie einer LED-Beleuchtung ausgestattet sein und mit. Offenem WLAN im Stile des in der Region aus Münster bekannten Freifunk-Modells, zusätzlich in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück auch als eduroam-Knotenpunkt, und idealerweise ebenfalls in Kooperation mit der Westfalenbahn, so dass ein nahtloser Übergang aus und in die Züge möglich ist.

Außerdem ist ein sog. Raucherbereich einzurichten; es ist weiterhin absurd anzunehmen, dass auf dem ganzen Bahnhofsgelände generell nicht geraucht würde, weil dies offiziell verboten sei. Der vorhandene Dreck rund um und auf der Bahnhofsanlage spricht eine andere, deutliche Sprache.

In Folge dessen und als langfristige Sicherung einer sinnvollen Nutzung, schlagen wir vor, den Sitz des LWT Lingen aus dem Rathaus in den Bahnhof zu verlegen. Dieser ist schon aus der Natur eines Bahnhofes verkehrstechnisch günstig gelegen und bietet so einen idealen Ort als Knotenpunkt für die Ziele des LWT, welche u.a. das Stadtmarketing, die Wirtschaftsförderung, das Citymanagement und die Tourismusförderung umfassen.

Mittelfristig werden mit einem positiven, proaktiven Zusammenspiel von analogem Bahnkartenverkauf, Tourismusinformation und dem im LWT angesiedelten EVENTIM-Verkauf die Öffnungszeiten breiter als bisher angelegt.

Ein barrierefreier Zugang muss ohne Hilfsmittel möglich sein und sollte maßgeblich bei einer Umgestaltung des Vorplatzes Berücksichtigung finden. Die neu zu installierende öffentliche Toilettenanlagen und weitere sinnvolle Räumlichkeiten zur Pflege sollen sinnvoll und durchgängig erreichbar sein und keine finanzielle Schwelle beinhalten. Eine Integration in das Bahnhofgebäude statt vorgelagerter Aufbauten ist unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes einleuchtend.

Die Überlegungen der Sparkasse Emsland, sich besser im Bereich der Hochschule/ Kaiserstraße zu positionieren, müssen gleichfalls aufgegriffen und mit der, seit dem Wegfall der überirdischen kleinen Poststraße, per Rad und Pkw nur unzulänglich zu erreichenden Hauptstelle der Volksbank Lingen, zu einem größeren, gemeinschaftlichen Automatenbereich für Bankgeschäfte verbunden werden. Vorbild kann hier der Eingang-Süd (Laurenzstraße/Am Webstuhl) des DOC Ochtrup sein, wo Bankautomaten von Sparkasse und Volksbank gemeinsam angeordnet sind; weitere, zusätzliche Automatendienstleistungen wären wünschenswert.

Des Weiteren ist die Einrichtung einer zweiten sog. DHL Packstation in Lingen überfällig. Der potentiell besser geeignete Standort an der Kaiserstraße (Halle4/IT Zentrum/Hochschule) wird zugunsten des Standorts am Bahnhof zurückgestellt. Der Bereich Poststraße/Lookentor als einziger Pkw-Zugang zu den Postdienstleistungen innerhalb der Postbank im Lookentor dadurch entlastet. Der vorhandene Postbriefkasten am Bahnhof wird sinnvoll versetzt und erhält attraktivere Leerungszeiten, u.a. eine Spätleerung und eine Sonntagsleerung am späten Vormittag. Ein öffentlich und durchgehend zugänglicher Briefmarken-Automat wird aufgestellt.

Die Positionierung der Gastronomie muss sich an den durch die Unterführung neu geschaffenen Laufwegen orientieren und wird nicht innerhalb des Gebäudes versteckt. Denkbar wäre eine vergleichbare Glas-Metall-Konstruktion wie am Haus Marienstraße 14 (aktuell TomTailor) mit einem weniger invasiven Eingriff in die Substanz des Bahnhofgebäudes.

Im weiteren Umfeld des Bahnhofs ist die Wegführung in die Innenstadt zu überarbeiten und an die natürlichen, durch die Schaffung der Unterführung neu entstandenen Laufwege anzupassen. Die Wandlung der Marienstraße bis zur Hausnummer 18 in einen Verkehrsberuhigten Bereich wäre bspw. wünschenswert. Eine kombinierte Rad- und Fußgängerampel in der kompletten Breite der Marienstraße über die Bernd-Rosemeyer-Straße, um den Bahnhofvorplatz zu erreichen erscheint sinnvoll und kann die beiden vorhandenen Querungen ersetzen. Dies entlastet die schmalen Rad- und Fußwege der Bernd-Rosemeyer-Straße. Für den Taxi-Stand ist eine, nach Vorbild anderer Städte bzw. Bahnhofsvorplätzen, sinnvolle alternative Anordnung zu finden. Die Marienstraße ist entsprechend einer primären Nutzung durch Fußgänger und Radfahrer umzugestalten; das Ende der Poststraße mit einer Wendemöglichkeit zu versehen und demzufolge zu beschildern.

 

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Für die Kommunalwahl am 11. September werben wir um Ihre Stimmen für unsere Ideen und Konzepte. Bereits jetzt können Sie im Rathaus mit der Wahlbenachrichtigungskarte oder per Briefwahl Ihre Stimmen abgeben.
Vor fünf Jahren wurden ‘Die BürgerNahen’ zum ersten Mal in den Lingener Stadtrat gewählt. Damals zu viert. Heute arbeiten wir da bereits zu sechst. Weil bürgernahe Politik einfach besser ist. Wir sind dort und in drei Ortsräten, um Ihre Interessen zu vertreten – als einzige unabhängige Wählergemeinschaft sind wir niemand anderem verpflichtet.

Website zur Kommunalwahl am 11. September 2016

Website zur Kommunalwahl am 11. September 2016

Alle Informationen rund um die Wahl finden Sie gesammelt auf kommunalwahl.bn-lingen.de!

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Zur Debatte um die künftige Nutzung der Michaelskirche in Reuschberge erklärte der Fraktionsvorsitzende der BürgerNahen im Stadtrat, Robert Koop, am Wochenende:

In der Sache ist es nach Ansicht der BürgerNahen (BN) eine ausgesprochene schlechte Idee, in das denkmalgeschützte Gebäude der Michaelskirche in Reuschberge Kindergartengruppen einzubauen. Davon war weder im Kita-Perspektivplan 2014-2017 noch sonst irgendwo die Rede. Stets hieß es nur, im Jahr 2015 werde der Michaelskindergarten renoviert und um 15 Plätze erweitert. Später wurde dann aus 2015 das Jahr 2016. Außerdem ist das Kulturforum ein wichtiger und notwendiger Bestandteil der Kulturpolitik in Lingen. Ohne das Forum und seine Arbeit wäre die Michaelskirche längst abgerissen.

Das aber ist nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite ist, dass OB Krone  den Rat und seine Ausschüsse über die Entwicklung mit keinem Wort informiert. „Wie die Kindergärten für Reuschberge gestaltet werden und welchen Stellenwert die Arbeit des Kulturforums für unsere Stadt hat, ist keine Frage, die der Stadtrat und seine Gremien entscheiden. OB Krone weiß dies. Seine Entscheidung, den Rat nicht zu informieren, ist das völlige Gegenteil von dem, was er bei seinem Amtsantritt erklärt hat: Er wollte doch mehr Information und Bürgerbeteiligung und ist deshalb von vielen gewählt worden. Jetzt versteckt er sich hinter der Erklärung, dass das Bistum für alles verantwortlich sei. Doch in der Lingener Tagespost war nicht vom Bistum Osnabrück die Rede sondern allein von OB Krone und der Stadtverwaltung. Es hieß:

„Herr Krone ist an uns herangetreten und hat uns über diese Überlegungen unterrichtet“, berichtete die stellvertretende Vorsitzende des Kulturforums, Gaby Stegmann, von einem Gespräch mit dem Oberbürgermeister.

(http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/715204/dient-ehemalige-kirche-als-kitaerweiterung-in-lingen)

Uns erscheint es wenig glaubhaft, wenn OB Krone jetzt nach der  Kritik der BürgerNahen seine Hände in Unschuld wäscht und mit dem Finger auf das Bistum zeigt. Er selbst hat gehandelt, aber keinerlei Informationen in den Rat gegeben, obwohl er doch „als Vermittler zwischen Kulturforum und Bistum“ tätig sei, wie er sagt. Gleichzeitig dürfen wir, kommentieren die BürgerNahen,  „so wichtige Dinge“ von ihm erfahren, dass eine chinesische Delegation Lingen besucht oder er Kaffee ausschenkt, weil Lingen „eine Fair-Trade“-Stadt ist.

Die BN-Fraktion findet Krones Informationspolitik in Sachen Kulturforum und Kindergarten St. Michael respektlos und undemokratisch.

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st michael

Die Stadtverwaltung mit OB Dieter Krone überlegt laut, in der ehemaligen St. Michael-Kirche im Stadtteil Reuschberge zwei Kindergartengruppen des zu klein gewordenen Michaelkindergarten unterzubringen. Dadurch würde das Kulturforum St. Michael seine Räumlichkeiten verlieren – kein halbes Jahr nach dem Tod von Harald Müller, der das Kulturforum gegründet und so die St. Michaelskirche überhaupt erst erhalten hat.

Für die Lingener Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ (BN) ist die Sache klar: „Wir haben kein Verständnis für Überlegungen, die vom Kulturforum genutzte ehemalige St. Michaelskirche als Ausweich-Kindergarten zu nutzen. Für die notwendige Kindergartenerweiterung gibt es andere und bessere Alternativen.

BN-Vorsitzender Reinhard Markus: “ Für uns Bürgernahen ist dies nicht das einzige Beispiel wie mit freien Gruppen umgegangen wird. So mussten wir erfahren, dass die Stadtverwaltung z.B. der mehrfach ausgezeichneten Musikgruppe Unisono die langjährig genutzten Räumlichkeiten gekündigt hat. Auch dem Verein Forschung und Technik e.V. wurden ohne Beteiligung der Gremien die Räume genommen. Fraglich ist, welche Art von Politik damit bezweckt werden soll. Jetzt erleben wir beim Kulturforum einen weiteren Alleingang der Stadtverwaltung, wie sie offenbar in Mode geraten sind. Denn in den Ratsausschüssen ist die Aktion gegen das Kulturforum St. Michael nicht vorgestellt worden, von der in der Lingener Tagespost am Donnerstag einerseits zu lesen war, die Planungen liefen „auf Hochtouren“ gleichzeitig aber auch „man stehe mit den Überlegungen erst am Anfang“. Der Widerspruch solcher Aussagen wird jedem deutlich.“

„Es hat auch niemand „eine Machbarkeitsstudie“ beschlossen, die -wie zu lesen war- gerade erstellt wird. Das macht die Verwaltung unter Verantwortung von Herrn OB Krone offenbar alles allein – ohne jede Information der Ratsmitglieder. Übrigens: Einstimmig beschlossen hat der Jugendhilfeausschuss den Perspektivplan für den Ausbau der Kindertagesstätten 2014 – 2017. Vorgesehen waren darin Renovierung, Umbau und Erweiterung des Kindergartens St. Michael mit einer Kindergartengruppe für Kinder unter drei Jahren am bisherigen Standort. Bekanntlich wird in unserem Jugendhilfeausschuss in jeder Sitzung lange und viel berichtet – über eine gegenüber dem Perspektivplan geänderte neue Situation des Kindergarten St. Michael ist das Gremium aber nie informiert worden. Verantwortlich für diese Brüskierung von Ratsmitgliedern und hinzugewählten fachkundigen Bürgern ist der Oberbürgermeister. Dass es jetzt im Michaelkindergarten weiteren Raumbedarf gibt, dürfen wir Ratsmitglieder nämlich der Zeitung entnehmen, informiert werden wir in den Ratsgremien aber bspw. darüber, dass in Kürze eine chinesische Besuchergruppe unsere Stadt besucht oder Kaffee durch den OB im Rahmen einer sog. Fair-Trade-Aktion ausgeschenkt wird. So setzt Herr Krone seine Prioritäten.“

BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop: „Die BürgerNahen kritisieren den Alleingang und fragen uns inzwischen grundsätzlich, wie Herr Krone, der nur noch zwei Jahre im Amt ist, eigentlich mit den gewählten Ratsmitgliedern umgeht. Es mag sein, dass sich Herr Krone wöchentlich freitags mit dem Vorsitzenden der Mehrheitsfraktion trifft und sich beide dort im Geheimen spontan die eine oder andere Idee ausdenken. Dann kommt so etwas Kurzsichtiges heraus wie der aktuelle Angriff gegen die vorbildliche Arbeit des Kulturforum. Mit zielgerichteter, von ruhiger Hand entwickelter Stadtgestaltung haben solche Gedankengänge nichts zu tun.“

„Was reitet eigentlich einen Oberbürgermeister, eine vorbildliche Kulturstätte zu schließen und so einem anerkannten, ehrenamtlichen Träger die Arbeitsgrundlage zu entziehen. Wir fordern, unverzüglich eine ordentliche Beratung des Problems, damit eine gute Lösung für die Kindergartenkinder gefunden wird. Dafür das für zwei Kindergartengruppen viel zu große Kulturforum St. Michael zu nehmen, ist jedenfalls die schlechteste.“

 

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Marc Riße: Trockenlegung kommt nicht in Frage.

Foto: pipelinechecker bei panoramio

„Die Gleesener Schleuse muss vergrößert werden, keine Frage. Nur mit dieser Maßnahme ist auch in Zukunft sichergestellt, dass der Gütertransport auf dem Wasser in unserer Region wettbewerbsfähig bleibt.“ sagen die BürgerNahen.

Sie haben aber im letzten Umweltausschuss von Umbauplänen erfahren, die die Gegend um die Gleesener Schleuse über viele Jahre zu einem Baugebiet machen. Dafür, dass dabei hunderte von LKW durch Gleesen fahren werden, hat die Stadtverwaltung nach Ansicht der BN sinnvolle Vorschläge vorgelegt.

Bemerkenswert findet die BN aber, dass die alte Schleuse als Baudenkmal trocken gelegt werden soll. Die Pläne sehen vor, dass anstatt der alten Fahrt hierdurch ein Radweg führen soll.

Eine Schleuse als Baudenkmal ohne Wasser: Das können sich die BürgerNahen nicht vorstellen. Gerade, weil die alten Fahrten sich an anderen Stellen in Lingen als beliebte Freizeitziele darstellen, fordern die BürgerNahen den Erhalt dieses Bauwerks am südlichsten Zipfel der Stadt – und zwar mit Wasser.

Hierzu gibt es nach Ansicht der BürgerNahen vielfältige Möglichkeiten: „Entweder man erhält die alte Fahrt als eine Art toten Arm oder man leitet einen Teil der Großen Aa durch die Schleuse,“ sagt Marc Riße. „Die Möglichkeien sind vielfältig und bei diesem Bauvorhaben kostenmäßig absolut vertretbar.“ Laut Erklärung der BürgerNahen haben sich auch die anderen Fraktionen für eine nochmalige Prüfung des Vorhabens durch die Verwaltung eingesetzt.

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