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Archive for the ‘Bildung’ Category

BN sehen Chancen für Weichenstellung
Nachhaltigkeit und kluger Wegeausbau im Fokus der Beratungen

Die BürgerNahen (BN) legen für den Lingener Haushalt 2018 ihre Empfehlungen vor. „Wir hoffen auf vorurteilsfreie Prüfung unserer Vorschläge“, sagte BN-Fraktionschef Robert Koop. Im Mittelpunkt der zehn BN-Punkte stehen nachhaltige Investitionen und Entscheidungen zur direkten und indirekten wirtschaftlichen Entlastung aller Lingenerinnen und Lingener. Die zu weiten Teilen aus dem BN-Kommunalwahlprogramm abgeleiteten Punkte wurden bei der am vergangenen Samstag tagenden BN-Fraktion der BürgerNahen, nach fünfstündiger Klausurtagung zum städtischen Etat 2018, beschlossen und den anderen Stadtratsfraktionen vorgelegt. (mehr …)

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Über die fehlenden Kita-Plätze in Lingen haben die BürgerNahen (BN) am Montag dieser Woche beraten. In der wöchentlichen Zusammenkunft der BN-Ratsmitglieder erläuterte Horst Flachmann, zuständiger Mann in der Lingener Stadtverwaltung für die Kindertagesstätten, die aktuelle Situation. Flachmann zeigte Zuversicht, das Problem zu lösen und räumte einen deutlich höheren Bedarf als noch vor kurzem angenommen ein. Er berichtete über die Bemühungen der letzten Wochen, als zunächst fast 150 Plätze fehlten. Alle betroffenen Eltern seien angeschrieben und über Alternativen aufgeklärt worden, bspw. eine Nachmittagsbetreuung, die überraschend gut angenommen werde. Man habe die Eltern auch gefragt, ob sie ihre Kinder zu einem anderen Kindergarten als dem in der Nachbarschaft bringen würden. Gut 30 Eltern hätten sich aber gar nicht gemeldet, weshalb man sie aus der Liste genommen habe; die Verwaltung gehe davon aus, dass diese Familien andere Lösungen gefunden hätten zB eine häusliche Versorgung für ein weiteres Jahr.

Flachmann: „Es gibt da insgesamt sehr viel Bewegung .Die Zahlen ändern sich aber praktisch täglich. Aktuell fehlen für das neue Kindergartenjahr noch Plätze für 36 Kinder – statt knapp 150 vor vier Wochen. Hinzu kommen sieben Krippenplätze für unter einjährige Kinder.“

Den BN-Ratsvertretern stellte Flachmann kleinere Maßnahmen vor, die die Stadtverwaltung favorisiere. So werde im August eine neue Großtagespflege für 10 Kinder in der Innenstadt neu eröffnet. In Brögbern werde man das alte Bürgermeisterhaus nutzen, welches nach dem Auszug einer Flüchtlingsfamilie leer stehe. Er zeigte zugleich auf, dass ein zunehmendes Problem die fehlenden Fachkräfte darstellten. „Händeringend werden Erzieherinnen und Erzieher gebraucht.“

Als nicht sehr hilfreich bezeichnete BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop in der BN-Sitzung die Erklärung der CDU, „vielleicht einen neuen Kindergarten zu bauen“. „Da wird Entschlossenheit vorgegaukelt, wo doch genaues Hinsehen und kluges Handeln besser ist; denn die Kita-Plätze fehlten verteilt über das ganze Stadtgebiet. Weil wir alle „kurze Wege für kurze Beine“ wollen, ist es statt einer neuen Kita an einem einzigen Platz grundsätzlich besser, bestehende Kitas zu erweitern und neue, kleine Einrichtungen zu schaffen. Bis ein neuer Kindergarten fertig ist,d auert es auch Jahre. Wir brauchen die Plätze aber jetzt.“

Nach Ansicht der BN können auch die räumlichen Lösungen preiswerter und schneller geschaffen werden. „Wir brauchen doch keine Häuser, die 100 Jahre halten Da gibt es längst gute Alternativen, zum Beispiel Fertighäuser in Modularbauweise..“

„Reichlich spät“ liegt nach Ansicht der BN die erst in einem Vierteljahr anberaumte Sitzung des Jugendhilfeausschusses, in der laut Horste Flachmann die Verwaltung ein geändertes Konzept vorlegen will. Robert Koop: „Wir sind bereit, jetzt und sofort mit den anderen Ratsfraktionen über Lösungen zu beraten, die kurzfristig wirken. Der Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses Björn Roth (CDU) solle daher zu einer Sondersitzung seines Ausschusses einladen.

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Pressemeldung Landrat Winter

Auszug aus der Pressemeldung.
Link zur NOZ-Presse (Paywall).

Der Fraktionsvorsitzende der unabhängigen „BürgerNahen“ im Lingener Stadtrat hat sich am Freitag zur Presseerklärung von Landrat Reinhard Winter (CDU) in Sachen Lia geäußert. Für die Betreuung des behinderten Kindes in einem öffentlichen Hort sollen monatlich 550 Euro mehr gezahlt werden, als wenn Lia nicht behindert wäre.
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„Ich begrüße es, dass Landrat Winter sich jetzt erstmals des Problems annimmt. Allerdings empfehle ich weniger Aufgeregtheit.“ Winters Kritik an der rechtlichen Bewertung des Geschehens, sei leider sehr unsachlich. Die vielfach geäußerte Kritik an der Behördenpraxis des Landkreises zum Nachteil Behinderter sei keineswegs „erschreckend“ oder „reflexartig“, wie Winter behauptet habe. Vielmehr halte sie dem Landkreis den Spiegel vor; denn sie rücke den behinderten Menschen in den Mittelpunkt.

Zweifellos ist es falsch, wenn Eltern eines behinderten Kindes für den Besuch eines Hortes ein Vielfaches höhere Beiträge zahlen müssen als Eltern eines nicht-behinderten Kindes. Solche bürokratischen Entscheidungen wie bei der kleinen Lia schaden der Integration behinderter Kinder. Sie sind Ausdruck einer rückwärtsgewandten, auch unchristlich zu nennenden Betrachtungsweise; denn sie diskriminieren Menschen wegen ihrer Behinderung. Behinderte Menschen müssen stattdessen integriert werden. Das ist das Prinzip der Inklusion, das in unserer Verfassung und internationalen Konventionen festgeschrieben ist. Was der Landkreis unter Verantwortung von Herrn Winter stattdessen entschieden hat ist das Gegenteil davon.
Das Inklusionsprinzip gilt übrigens unabhängig von der Frage, ob ein Hort als Bildungseinrichtung gerade für behinderte Kinder nicht schon deswegen grundsätzlich kostenfrei zu sein hat.

„Inklusion geht alle an. Inklusion ist unser aller Verpflichtung. Schon der grundsätzliche Ansatz des Landrats ist daher falsch, den Eltern behinderter Kinder die vermeintlich zusätzlichen Inklusionskosten der Betreuung im Hort gesondert zu berechnen. Die Kosten der Inklusion sind vielmehr Teil der Hort-Gesamtkosten und müssen auch so behandelt werden; man darf sie nicht zulasten Behinderter herausrechnen und extra nur auf sie verteilen. Dies hat Landrat Reinhard Winter offenbar bisher nicht erkannt.“

Er empfehle dem Landkreis daher, so Koop, die Zusatzkosten behinderter Kinder in den Horten den jeweiligen Trägern zu erstatten. Das geschehe in der Region Hannover längst, wo die Horte allerdings nicht wie im Emsland von den Kirchen sondern überwiegend direkt von den Kommunen betrieben würden. Er sei sich sicher, dass sich an einer solchen „Kostenerstattung auch die Stadt Lingen beteiligen würde und schon wegen ihres Selbstverständnisses auch die Kirchen als Träger.

 

Hinweis: In dieser PM hieß es zunächst, dass Lias Mutter 550 Euro mehr zahlen muss, als wenn Lia nicht behindert wäre. Richtigerweise trifft diese Zusatzzahlung für das behinderte Kind beide Eltern.

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BürgerNahe schlagen Umbennung vor.

Zur aktuellen Diskussion um den Namen der Gesamtschule Emsland treten die BürgerNahen mit einem eigenen Vorschlag an:
„Weder Werner Remmers mit seiner außergewöhnlichen politischen Leistung, noch die Gesamtschule Emsland als landesweit einzige ausgezeichnete „Starke Schule“ mit ihrer enormen Entwicklung, haben die derzeitige, kontroverse Diskussion zur Umbenennung der Gesamtschule Emsland in Werner-Remmers-Schule nicht verdient“, erklärt Volker Becker für die BürgerNahen.
Zur Befriedung der aktuellen Debatte schlagen die BürgerNahen vor, die Grundschule Holthausen in Werner-Remmers-Schule umzubenennen.
„Als langjähriger bildungspolitischer Sprecher des Niedersächsischen Landtags entwickelte Werner Remmers in seiner Amtszeit die Schullandschaft weitgehend mit und hat sich somit um die Namensgebung einer Schule gewiss verdient gemacht“, erklärt Becker.
Ortsbezogen leitete Werner Remmers langjährig das Ludwig-Windthorst Haus in Holthausen und hat hierdurch den überregionalen Bekanntheitsgrad des Ortsteiles gefördert. Zudem wohnte Werner Remmers in Holthausen und hat auch dort seine letzte Ruhe gefunden.
Nach Meinung der BürgerNahen liegt damit nah, Werner Remmers auch dort zu ehren, wo er in erster Linie beruflich und privat aktiv war und seinen Lebensmittelpunkt hatte.
Unter Einbeziehung des Ortsrates Holthausen und der Grundschule Holthausen – mit dem Lehrerkollegium, den Eltern und den Schülern – solle deshalb kurzfristig ein gemeinsamer Vorschlag entwickelt werden. Die BürgerNahen befürworten die Umbenennung der Grundschule Holthausen in Werner-Remmers-Schule und freuen sich auf eine fruchtbare Debatte dazu.

 

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Gründe zur geplanten Schließung der Gebrüder-Grimm-Schule nur vorgeschoben – Mehrheitsfraktion äußert sich nicht

Gebrüder Grimm Schule 1965, Quelle: Stadtarchiv

pm Die Gebrüder-Grimm-Schule in Heukamps Tannen soll geschlossen werden, „weil sich die Stadt Lingen zwei Schulzentren mit ähnlichem Lehrangebot angeblich nicht leisten kann“, schreiben die BürgerNahen in einer Presseerklärung. Angesichts der zurückgehenden Schülerzahlen scheinen ihnen die im Schulausschuss vorgestellten Zahlenreihen und Tabellen auf den ersten Blick schlüssig zu sein.

Immer wenn die Verwaltung erklärt, dass es keinesfalls um wirtschaftliche Gründe geht, werden die BürgerNahen angesichts der mehr als angespannten Haushaltslage hellhörig: Dabei wurde ihnen schnell klar, dass die Diskussion an den Schülern vorbei ging. Zwar wurde das moderne Wort „Inklusion“ mehrfach erwähnt, aber die Pestalozzischule blieb völlig unberücksichtigt: Die Nachfrage von Marc Riße (BN), ob der baufällige Zustand dieser Schule bei der Entscheidung eine Rolle spiele, blieb unbeantwortet. Und das vor dem Hintergrund, dass ihr Standort an der Beckstraße nach Informationen der BürgerNahen nur durch einen knapp siebenstelligen Bereich zu retten ist. „Wenn das mal keine wirtschaftlichen Gründe sind,“ meint Riße.

Riße beklagt außerdem die „unmögliche Informationspolitik der Verwaltung“. Wie viele andere auch, habe er aus der Zeitung von den Schließungsplänen erfahren. „Ein solches Thema muss doch ergebnisoffen in den Gremien diskutiert werden. Aber so wurde der Schule vorab der Dochstoß verpasst. Welche Eltern melden denn ihre Kinder an einer totgesagten Schule an?“ fragt er.

Was ihn am meisten stört: Während die Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt sachlich noch keine klare Meinung geäußert hat, benutzt sie und auch die SPD diese Diskussion als Wahlkampfplattform für den Landtag auf Kosten der Schüler.

Abschließend zitiert Riße in der Erklärung aus dem Wahlprogramm der BN: „Lingen braucht keine Leuchtturmprojekte, wenn dafür in den Schulen das Licht ausgeht. – Und genau dieser Fall ist nun eingetreten.“

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Da haben sich die Kultusbürokraten bürgerfern einmal mehr selbst übertroffen. Die Sommerferien in Niedersachsen beginnen 2012 an einem Montag und enden an einem Freitag. Die Folge: Die Einschulung an den Grundschulen – traditionell samstags – könnte nur von Samstag, 1. September, bis Mittwoch, 5. September, erfolgen – so regelt es das Schulgesetz in Niedersachsen.

Für die Einschulung der „i-Männchen“ liegen die Schwierigkeiten auf der Hand: Die üblichen kleinen Einschulungsfeiern können bis zum Samstag, 1. September, nicht vorbereitet werden – ein Tag Vorbereitung ist dafür viel zu kurz, aber der nächste Samstag liegt außerhalb der gesetzlichen Einschulungsfrist. Also soll die Einschulung am Mittwoch, 5. September, sein. So hat es der Schulausschuss in Lingen beschlossen. Der Beschluss ist nicht gut, denn besonders Berufstätige haben mit einer Einschulung in der Wochenmitte Probleme.

Als das Protokoll des Schulausschusses im Verwaltungsausschuss anstand, hat BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop auf die Diskussionen in Braunschweig hingewiesen. Dort hat man die Lösung selbst gefunden: Ein einfacher Ausnahmeantrag an das Kultusministerium kann helfen. Auf Antrag fast aller Braunschweiger Grundschulen hat das Kultusministerium ihnen schon vor Monaten viele Ausnahmegenehmigungen erteilt: Dort ist die Einschulung am Samstag, 8. September.

Robert Koop: „So können es auch bei uns die Schulen handhaben. Das von den Ferienbürokraten ziemlich gedankenlos verursachte Einschulungsproblem kann damit hübsch bürokratisch gelöst werden. Jede Grundschule, die am 8. September einschulen will, kann beim „KuMi“ einen Ausnahmeantrag stellen. Ihm dürfte dann wie in Braunschweig stattgegeben werden.“

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Studienplatzvergabe

In grauer Vorzeit war das Procedere bei der Studienplatzvergabe zwar selten geliebt, aber gerecht, und vor allem, es funktionierte. Die Studienplätze wurden über die Zentrale Vergabestelle (ZVS) in Dortmund vergeben.

Zwischenzeitlich hatte sich das Verfahren geändert, Studienwillige haben sich bei den einzelnen Hochschulen beworben, haben dann eben keine, eine oder mehr als eine Zusage bekommen.  Problematisch sind hier nur die Personen, die mehrere Zusagen bekommen haben. Natürlich  muss man sich für einen Studienplatz entscheiden und alle anderen dann sozusagen zurückgeben. Sprich: man hat sich auf 40 Plätze beworben, 20 Zusagen bekommen, eine ausgesucht. Die restlichen 19 Plätze können dann im Nachrückverfahren, das sich dann möglicherweise bis weit ins Semester hineinzieht, vergeben werden.

Trotz aller Widrigkeiten hat dieses neue Verfahren sich einigermaßen bewährt, man hatte Erfahrungswerte, ….

Jetzt hat sich einiges geändert. Es gibt einen doppelten Abschlussjahrgang, es gibt einen Wegfall der Wehrpflicht, es gibt dann auch einen Rückgang des Zivildienstes.

Damit einher geht natürlich dann auch die Frage nach der geeigneten Auswahl aus einer Unmenge an zu erwartenden Bewerbungen.   Die Frage konnte man sich schon seit langer Zeit stellen, hat sie auch gestellt; vor wenigen Wochen kam die Antwort: Es wird ein neues Verfahren geben, wo wenigstens für den Norddeutschen Raum die  Mehrzahl der Hochschulen wieder zu einem zentralen Vergabeverfahren übergegangen ist.

Die an sich gute und naheliegende Idee ist, dass Studienwillige sich auf maximal 12 Studienplätze bewerben können. Die Hochschulen geben die maximal möglichen Studienplätze an. Dann ist es nur noch ein Zuordnungsproblem. Der Studienwillige kann jederzeit im Internet verfolgen, auf welchem Listenplatz er sich bei den 12 Alternativen befindet. Sagt er an einer Stelle zu, sind alle anderen 11 Bewerbungen umgehend nichtig, andere können sofort nachrücken. An sich gut.

Problematisch ist, dass man den Studierwilligen empfehlen sollte, neun oder zehn Herzensplätze auszuwählen und als Reserve, für den Fall, dass man an den überlaufenen Hochschulen nicht ankommen könnte, zwei  bzw. drei Hochschulen/Studiengänge aussucht, von denen man annehmen könnte, dass sie eben nicht so überlaufen sind. Jeder kann ja nach einer gewissen Anfangszeit den Studienplatzwechsel vollziehen.

Nicht so toll bei dem jetzigen Verfahren ist, dass wir den Vorteil der Lokalität – viele Studierende kommen bisher aus dem Umland – weitgehend aufgeben müssen.   Die Idee „Aus der Region, für die Region“  hat gerade in dieser hiesigen Region ihren ausgesprochenen Charme.

Ferner stelle man sich einmal  vor, dass  der Großteil unserer Studenten von sonstwo in Deutschland kommt,  sich auf die 44 Plätze des zu schaffenden Studentenwohnheims stürzen wird und – weil auch ein beachtlicher Teil noch 17-jährig mit dem Studium beginnt – auf den ÖPNV angewiesen ist.

Das war die eine schlechte Nachricht, die noch schlechtere hat was mit Softwareentwicklung  und rechtzeitiger Planung ebendieser zu tun. Zu finden unter:

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,751380,00.html

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