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Archive for the ‘Busbahnhof’ Category

Der ständige Ausfall des Aufzugs am Lingener Bahnhof ist seit Jahren ein lokales Gesprächsthema. Er benachteiligt nicht nur Gehbehinderte sondern auch Eltern mit Kinderwagen oder Menschen, die es nicht mehr ganz so leicht haben, schwere Koffer, Rollatoren oder Räder über die Treppe zu tragen.

Die Fraktion „Die BürgerNahen“ brachte für die Ratssitzung im Februar folgenden Dringlichkeitsantrag ein. Entsprechend wurde die Tagesordnung der Ratssitzung erweitert:

Sehr geehrter Herr Ratsvorsitzender, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Der ständige Ausfall des Aufzugs an Gleis 2 des Lingener Bahnhofs ist mehr als ein bloßes Ärgernis. Menschen mit Behinderungen, Eltern mit Kinderwagen, Alte und Schwache werden am barrierefreien Zugang zum Zug gehindert. Dies ist unwürdig und angesichts des fortwährenden Aufzugausfalls auch beschämend.

Der Rat der Stadt Lingen (Ems) fordert einen uneingeschränkten barrierefreien Zugang aller Fahrgäste zu allen Personenzügen am Lingener Bahnhof.

Der Rat der Stadt Lingen (Ems) fordert mit allem Nachdruck die Landesverkehrsgesellschaft Niedersachsen und die Betreibergesellschaften der Deutschen Bahn auf, den ständigen und unterbrechungsfreien Zugang aller Bahnreisenden am Bahnhof Lingen (Ems) zu allen Personenzügen sicher zu stellen. Das bedeutet vor allem, dass

  • jeder Ausfall des Bahnhofsaufzuges Gleis 2 sofort zu beheben ist und
  • ausnahmslos alle Personenzüge auf Gleis 1 den Lingener Bahnhof einfahren,
  • sofern der Aufzug des Nachbargleises 2 defekt oder nicht in Betrieb ist; dies ist verbindlich anzuordnen.
  • Die Verwaltung der Stadt Lingen (Ems) wird zugleich aufgefordert, Planungen für einen zweiten barriere- und stufenfreien Zugang zu Gleis 2 des Bahnhofs zu starten.

Die BürgerNahen – Fraktion im Rat der Stadt Lingen (Ems)
Robert Koop, Vors.

Der Antrag wurde in der Ratssitzung am 20. Februar 2019 einstimmig beschlossen.

 

Foto: Stadt Lingen (Ems)

 


 

Hintergrund: Durch die 2007 erfolgte Fertigstellung der Fußgänger- und Fahrradunterführung am Lingener Bahnhof wurde die Möglichkeit geschaffen, dass Gleis 2 in Lingen wieder für den Personenverkehr zu nutzen. Hierzu wurde im Zuge der Barrierefreiheit durch die DB Netze AG ein Aufzug des Herstellers Thyssenkrupp installiert, um den Bahnsteig an Gleis 2 zu erreichen.

Dieser barrierearme Zugang zum Bahnsteig an Gleis 2 wurde in der Vergangenheit häufig und teils auch für längere Zeiträume als „defekt“ markiert und war folglich nicht verfügbar. Die dadurch bedingten Einschränkungen in der Nutzung des Bahnhof Lingen (Ems) forderte mehrfach den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Lingen.

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Das Nichtanfahren bestimmter Haltestellen durch den LiLi-Stadtbus zu den Verkehrsstoßzeiten in Lingen verurteilt die Wählervereinigung Die BürgerNahen (BN). „Es ist der völlig falsche Weg, die Haltestellen zu den ausgehängten Abfahrtzeiten innerhalb des Stadtkerns nicht weiter zuverlässig zu bedienen“, erklärte der Fraktionsvorsitzende der BN Robert Koop am Dienstag nach einer Fraktionssitzung der BN. „Für die Ursache, den Rückstau von Pkw auf dem Konrad-Adenauer-Ring und in anderen Teilen der Innenstadt, muss nun von der Stadtverwaltung endlich aktiv und verkehrslenkend eingegriffen werden. Dieser Missstand nahezu täglicher Staus zeichnet sich seit Jahren ab und darf nicht weiter ignoriert werden.“

lili_linie_21Die dilettantische Reaktion der Mitarbeiter der Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd, betroffene Haltestellen zu ignorieren, könnte nun nachhaltig die ersten Erfolge der Lili-Busse beschädigt haben. Das neue Stadtbus-System musste und muss sich im Mobilitätsmix neben Fahrrad und Pkw auch in Lingen zunächst etablieren. „Dies geschieht sicher nicht von allein“, merkte Ratsmitglied Sabine Stüting an und ergänzte: „So muss die Lili neben einem schlauen Angebot auch mit klugen Marketing-Instrumenten überzeugen!“ Die Verlässlichkeit, so waren sich die BN-Ratsmitglieder einig, sei dabei der Dreh- und Angelpunkt eines erfolgreichen Stadtbussystems. „Da gibt es für die LiLi-Busbetreiber noch viel zu tun!“

Mit dem aktuellen Takt von 60 Minuten auf jeder der acht Linien, erfüllt die LiLi bislang auch nur den absoluten Minimalanspruch an einen modernen ÖPNV. „Wir fordern“, sagte Marc Riße (BN-Verkehrsausschussvorsitzender des Stadtrates), „ kurzfristig zu prüfen ist, ob das bisher gewählte sog. Rendezvous–System weiter sinnvoll ist, bei dem sich alle acht LiLi-Stadtbuslinien aus den Orts- und Stadtteilen zur gleichen Zeit am Bahnhof/ZOB treffen. Insbesondere auf dem innerstädtischen Ring zwischen Bahnhof, Adenauer-Ring und Krankenhaus könnte durch das Verschieben der Abfahrtszeiten der einzelnen Linien kurzfristig ein 30- oder sogar 15-Minuten-Takt ohne Mehrkosten umgesetzt werden.“

Für das Erreichen des Bahnhofs und der Hochschule wäre außerdem ein vorgelagerter Haltesteig des ZOB an der Kaiserstraße denkbar. Baulich könnten Haltestellen mit einem klaren Schwerpunkt, wie beispielsweise am Medicus-Wesken-Gesundheitszentrum und am Krankenhaus, so verändert werden, dass sich Haltesteige für beide Fahrtrichtungen auf nur einer Straßenseite befinden. Dann müsste nur einmalig er LiLi-Bus und eben nicht alle Fahrgäste einzeln die Straße queren.

Die Kommunalpolitik kann hier nur erste, wichtige Impulse setzen, Taten in Form von beispielsweise Gruppenkarten und Jobtickets müssen an anderer Stelle entwickelt werden. Vorbild dafür sind natürlich andere „Städte mit einem verlässlichen Stadtbussystem“.

„Wir hoffen sehr“, sagte Margitta Hüsken (Baccum), dass der weitere Erfolg des Lili-Bus mit dem unerklärlichen Vorgehen des LiLi-Betreibers VGE-Süd nicht aufs Spiel gesetzt wurde.“

„Mittelfristig ist – so die BürgerNahen – zu überprüfen, ob unter diesen Umständen eine weitere Zusammenarbeit mit der VGE-Süd sinnvoll erscheint. Es ist geradezu entlarvend, dass das pünktliche Abfahren der Strecke mehr im Mittelpunkt steht als Fahrgastbeförderung und Kundenbindung“, resümierte Bernd Koop, Vorstandsmitglied der BürgerNahen.

Die BN will das Thema im städtischen Verkehrsausschuss auf die Tagesordnung bringen.

Bild: „lili Busfahrplan Linie 21“ der VGE-Süd

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Wunderschön!


Wunderschön
ist er geworden, der neue Busbahnhof in Lingen – sofern man ihn aus der richtigen Perspektive betrachtet: Ins rechte Licht rücken können ihn zum Beispiel Ulrich (klick!) , siehe Foto oben, oder Milanpaul (klick!) , siehe Foto unten:

Schönheit allein aber reicht nicht – egal aus welcher Perspektive: Das imposante Dach genügt allenfalls als Schattenspender. Weil es in Lingen aber häufiger an Regen als an Sonne prasselt, hat die Stadt nachgerüstet und ein Dach unter dem Dach aufgestellt. Das folgende Bild ist fotografisch eher ungelungen, macht aber sehr deutlich, mit welchem Unvermögen an Planungsfähigkeit wir es hier zu tun haben: Der Kommentar des Fotografen lautet: „Schade, dass es keine Amtshaftung gibt.“

Dem schließen wir uns an und hoffen, solche Irrsinnigkeiten beim Bau der EL-Arena verhindern zu können! Aktuell stehen die Chancen trotz aller Bemühungen eher schlecht. Aber wir arbeiten dran.

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„Mit Inbetriebnahme des ZOB am Bahnhof hat sich herausgestellt, dass in unmittelbarer Bahnhofsnähe keine Flächen für Kurzparker vorhanden sind.“
Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Lingen,Beschlussvorlage Nr. 74/2011

„Mit Inbetriebnahme des NRH (neuen Rathauses) hat sich herausgestellt, dass ohne Lichtöffnungen keine Durchtrittsfläche für  Lichstrahlen vorhanden ist.“
Frei umformuliert nach einer namenlosen Quelle aus dem 16. Jahrhundert.

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Obdach

Dieses Foto wirft die Frage auf: was ist ein Dach?

Zum Glück gibt’s ja Wikipedia:

Das Dach ist der obere Abschluss eines Gebäudes. Zusammen mit den Wänden trennt es Außenraum von Innenraum und schützt vor der Witterung. Seine Gestaltung ist prägend für das gesamte Bauwerk und abhängig von klimatischen Bedingungen, Baustoffen und Baustilen. Im Verlauf der Architekturgeschichte entwickelten sich unterschiedlichste Dachformen.

Bei den meisten Dächern kann zwischen Dachkonstruktion (dem Tragwerk) und der Dachhaut (der Dachdeckung) unterschieden werden. Insbesondere der Baustoff Holz spielt bei den Dachkonstruktionen traditionell eine große Rolle.

An der Gestaltung und Ausführung von Dächern können Berufsgruppen wie Architekten, Tragwerksplaner, Zimmerer und Dachdecker beteiligt sein.

Und was lehrt uns das?

Nicht alles glauben, was in Wikipedia steht. Ein Dach schützt vor der Witterung – lächerlich! Wir haben dafür Gestaltung und große Architektur!!!

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Heute lesen wir, dass der Busbahnhof nach den Herbstferien fertig gestellt sein wird. Wir erinnern uns schwach, dass das ganze Projekt mal nach den Sommerferien – jawohl, denen des vergangenen Jahres – beendet sein sollte…

Was lange währt, wird gut –  das Sprichwort trifft nicht immer zu.

Bei der Begehung am Dienstag wurde bereits geahnt, dass die hochgesetzten Zierdächer die Wartenden nicht vor dem Regen schützen können. In der Tat, nur ein kurzer Platzregen mit weitgehend senkrechtem Tropfenfall wird hier abgewehrt, ein typischer emsländischer Ganzjahresregen mit Wind von Westen wird die Kunden völlig ungeschützt einnieseln können. Übrigens auch die Bänke, die dann eben  nicht „besetzt“ werden.

Die Bänke im Übergang zu den Gleisanlagen sind mit Kirschlorbeer in Hochpflanzung geschmückt. Dieser könnte bereits jetzt als „Rückenlehne“ dienen; wer weiß, wie wüchsig Kirschlorbeer ist, ahnt bereits, dass diese Sitzplätze schon in einem Jahr komplett zugewuchert sein werden.

Nicht erwähnt wurde, dass die Kurvenzirkel beim Ein-und Ausfahren in der Biegung der Bernd-Rosemeyer-Straße derart eng sind, dass ein Bus zwangsläufig beide Fahrspuren queren muss und so jede Busbewegung einer vorübergehenden Straßensperrung gleich kommt.

Und nun erklärt der Vorsitzende des Plan- und Bauausschussses Reinhold Diekamp von der CDU, dass die Verbesserungsmöglichkeiten nicht am Geld scheitern dürften!

Gegenvorschlag: wie wäre es mit intelligenter Planung im Vorfeld und mit einer effektiven Bauaufsicht?

Foto: dpa

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Das Interesse der Bürgerschaft an der Planung der Emslandarena scheint abzunehmen – ein wenig scheint aber auch die Gewissheit zu schwinden, dass die Lingener es mit mehr als „Planspielen“ zu tun haben. Die weiterhin nicht schlüssige Gesamtplanung wirkt hier nicht gerade vertrauensfördernd.
Zum Glück denken aber einige Mitbürger weiter, und eine dieser Ideen möchte ich kurz vorstellen:
Es geht um die verkehrliche Anbindung der Hallen sowie der geplanten Arena – die vorgestellten Planungen sind alle mehr oder weniger Auto-zentriert und kreisen um die Fragen, wie die Autos den Veranstaltungsort erreichen sollen und wo sie möglichst sozialverträglich abgestellt werden können – in diesem Zusammenhang: was sollen VIP-Parkplätze sein? Kann man die sponsorn? Oder werden die teurer bezahlt? Oder ererbt man als verdienter Bürger das Parkrecht wie anderswo die Stadionkarte?…
Zurück zum Thema: Die Konzentration auf das Auto ist kurzsichtig, bedeutet mehr Kosten, Lärm und Umstand. Die Nähe der Emslandhallen zum Bahnhof und Busbahnhof als idealem Zubringer wird da bei übersehen. Attraktiv wäre es, könnten die Besucher die Hallen und die Arena auf kurzem Weg erreichen – dazu müsste der Weg entlang der Gleise wieder geöffnet werden, den früher z.B. auch viele Besucher der Kirmes gegangen sind. Die Skizze finden Sie hier Fußweg Bahnhof- Emslandhallen. Dieser Vorschlag wurde dem Stadtbaurat vorgelegt – mal sehen, ob er eine Chance bekommt.

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