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Archive for the ‘Emslandarena’ Category

In der IT-Halle wurde gestern interessierten Bürgern das unabhängige Gutachten  zum Thema Emslandarena vorgestellt.  Nach medialem Durchwinken in den letzten Tagen und Wochen war die Teilnahme merklich geringer als bei den Diskussionen der letzten Monate.
Was das Gutachten gekostet hat? Das konnte OB Krone leider nicht so genau sagen, darüber hätte man noch nicht so genau gesprochen, aber wohl im unteren fünfstelligen Bereich.
Die Darstellung der unterschiedlichen Varianten war leider trotz oder vielleicht wegen der fachkundigen Darstellung für den Laien oft nicht nachzuvollziehen. Tabellen wurden ohne grundlegende Erklärung nur ausschnittsweise demonstriert.
Was bleibt als Eindruck hängen? Die Neubaulösung wird favorisiert.
Wichtigstes Argument scheint zu sein, dass man bei Trennung der Baukörper die Emslandhallen später – in nicht zu ferner Zukunft? – abreißen kann, ohne die Arena abspalten zu müssen. Und so kann die Lichtspange im Betonbaukörper mit LED-Beleuchtung auf Dauer in den Tiefen neben der Brücke den Leuchtturm spielen. Nicht zu vergessen die Gestaltung der Hinterhoffassade mit auflockernden Toreinfahrten.
Allerdings – diese Ansicht wurde nicht gezeigt. Tröstlich, dass der Baumbestand in der warmen Jahreszeit davon ablenken mag.
Ein weiterer Vorteil sei die Möglichkeit zu Parallelveranstaltungen in Arena und Hallen. Ob hierzu ein Bedarf bestünde? OB Krone gab an, man habe in der Tat schon einmal eine Veranstaltung absagen müssen, weil andere Buchungen vorlagen. Zahlen – die gab es leider nicht.
Genauso wenig konnte OB Krone oder Stadtbaurat Lisiecki angeben, welche Kennzahlen an Veranstaltungsflächen pro Einwohner für ein Mittelzentrum oder auch ein Oberzentrum üblich sind. Keine Angabe, welche Fläche insgesamt in Lingen schon vorgehalten werde. Keine Antwort auf die Frage, wie mit anderen Veranstaltungsorten in Zukunft umgegangen werden solle. Beruhigend die Darstellung der Architekten, dass die Arena sowohl Märkte (ade Emslandhallen), kleinere und größere Theater- und Konzertveranstaltungen (ade historische Wilhelmshöhe und ade Theater) aufnehmen kann. Die Halle IV wird wohl schon für die Hochschule eingeplant, so OB Krone, und vielleicht findet sich auch noch etwas für Kulturforum St. Michael, Professorenhaus und Burgtheater.
Nah am Bürger zeigte sich OB Krone in seinen Äußerungen, dass die Arenabesucher nach der Veranstaltung durchaus noch etwas Zeit in den großzügig bemessenen Sanitäranlagen verbringen könnten. Bei Parallelveranstaltungen wird der Parkraum jedoch doppelt verplant, sowohl für die Besucher der Arena wie die der Märkte und Messen. Unklar auch, wie man die – immer noch vorhandene – Option auf 4.000 Besucher mit den für 2.500 Besuchern ausgelegten Parkplätzen realisieren will.
Ganz zu schweigen von der nicht geklärten Verkehrsführung mit gleichzeitigem Zu- und Abstrom der Fahrzeuge bei Parallelveranstaltung.
Die Fläche zwischen Arena und Halle ist wahlweise Flaniermeile oder Durchfahrt, wahlweise Hin – oder Rückreisestrecke und vielleicht zum Schutz der Wandergäste auch überspannt von einer Brücke zwischen beiden Baukörpern.
Energisch wurde OB Krone von Ratsmitglied R. Koop auf einen Fehler hingewiesen. Koop konnte detailliert nachweisen, dass die Stadt Lingen in den vergangenen Jahren unter H. Pott, anders als von Krone dargestellt, die Verschuldung zurückfahren konnte. OB Krone wollte sich noch genauer informieren. Nach dieser Festlegung waren keine Angaben zur finanziellen Belastung durch die Arena mehr von ihm zu erhalten. Man solle sich einfach mal freuen auf die neue Halle. Weder die Entwicklung der städtischen Finanzen noch der Baukosten sei ohne Hellsehen einzuschätzen.

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Nun wurde das von den BürgerNahen geforderte unabhängige Gutachten zur Arena vorgestellt, dessen Ergebnis uns nicht wundert: Nur der Neubau einer alleinstehenden Halle könne die Bürger glücklich machen.

Uns liegt das Gutachten seit heute vor und wir sind dabei, es zu analysieren. Unser erster Eindruck ist: Unabhängig ist es nicht. Das Geld dafür hätte man sich nach Ansicht der BürgerNahen sparen können. Weil wir Steuerzahler es bezahlt haben, (klick: 3,2 MB pdf) veröffentlichen wir es hier. „Die vorliegende Bewertung ist urheberrechtlich geschützt. Es ist ausschließlich für die Verwendung durch die Stadt Lingen erstellt.“ Dazu zählen wir uns. Unsere ersten Eindrücke:

– Auf Nachfragen bestätigte der Gutachter, dass die Vergleichszahlen nur „in Relation zueinander“ analysiert werden sollten. Es ging in der Aufgabenstellung nur um relative Zahlen, nicht um absolute. Das bedeutet: Die günstigere und kleinere „Anbau-Alternative“ wurde flächenmäßig hochgerechnet auf die Einzelanlage und scheint damit „relativ“ teuer.

– Auf Nachfrage nach der Herkunft verschiedener Zahlen antwortete der Gutachter: „Diese Zahl wurde uns so vorgegeben.“

– Der Kostenbegriff wird an mehreren Stellen falsch verwandt. Grundstücke werden nicht abgeschrieben und ihr Kauf verursacht keine Kosten. (Nähere Infos hierzu auf Anfrage.)

– Schallschutz, Boden- und Parkplatzsituation wird bei der Einzelvariante positiv bewertet, bei der integrierten Lösung aber negativ. Das haben wir noch nicht verstanden. Wir werden weitere Fragen stellen müssen.

– Die laufenden Kosten der kleinen und der großen Arena-Variante wurden nicht berücksichtigt, denn „die bezahlt ja der Mieter“. Personal-, Energie- und Reinigungskosten seien also kostenneutral. Wir fragen: Wer ist denn der Mieter? Und vermuten: Eine stadteigene Gesellschaft. Kostenträger: Wir Steuerzahler. Es sei denn, es gibt Vermietungspläne von denen wir noch nichts wissen.

– Die Emslandhallen, die vor 20 Jahren für 20 Millionen D-Mark (!) gebaut wurden, stehen heute angeblich noch mit über 16 Mio Euro in der Bilanz. Wir fragen, wie dieses Abschreibungsmodell heißt. Gutachter: „Diese Zahl wurde uns so zur Verfügung…“

– Beeindruckend ist das Einzugsgebiet der neuen Halle (Seite 29). Die Besucher aus Ammersfort, Neuss, Porta Westfalica oder Bremen brauchen einen sehr schweren Gasfuß, um ihre Wunschveranstaltung in der angegebenen Fahrzeit zu erreichen. Die dringende Frage lautet aber: Warum verschulden wir Lingener uns derart, um diese Gäste hier zu begrüßen?

Detaillierte Ergebnisse folgen, sobald wir das Zahlenmaterial komplett analysiert haben. Augenblicklich sieht es so aus, dass wir von Baukosten über 25 Millionen Euro sprechen- während sich in unseren Turnhallen die Fußböden auflösen, Eltern Kindergartenbeiträge zahlen oder Klassenzimmer streichen. Das ist nicht Leuchtturm, das ist Nebellampe.

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Die FDP ist lange als Partei der Besserverdiener geschmäht worden, ob sie es besser verdient, muss sich noch zeigen – heute ergibt sich in Bremen die erste Gelegenheit, den Rösler-Effekt als Gegenmittel zu beurteilen.

In Lingen jedenfalls bleibt die FDP sich treu. Zwar gab es Mitte April die Aussage, der Verwaltungsausschuss, dem auch J. Beeck angehört, habe sich einhellig für eine Überprüfung der Planungen zur Emslandarena durch einen unabhängigen Gutachter ausgesprochen.

An einer sachlichen Auseinandersetzung zeigt die FDP sich jedoch nicht interessiert.  In einer plumpen Art betont die FDP-Fraktion, sich ohne Wenn und Aber zu trauen, die Emsland-Arena zu „wollen“.  Sie setzt dabei auf die Schnäppchen-Mentalität der Menschen – greift zu, sonst entgehen euch die 10 Millionen, einmalige Gelegenheit!

Mit diesem Text beleidigt die FDP die mitdenkenden Lingener Bürger, die sie vielleicht in der Vergangenheit noch gewählt haben. Wozu ein Gutachten bestellen, wenn von vornherein klar ist, dass man es nicht berücksichtigen wird? Oder: soll hier angedeutet werden, dass das Ergebnis mit Auftragstellung bereits bekannt war?

Wenn die FDP es besser weiß, ……

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Wie gut zu lesen, dass die Stadt Lingen nun doch tatsächlich unabhängige Gutachter beauftragen will, die Varianten der Emslandarena-Planung prüfen zu lassen! Der öffentliche und private Protest hat den Verwaltungsausschuss überzeugt,  dass dies die einzige Möglichkeit ist,  zu einer vertretbaren Lösung zu kommen. Die BürgerNahen begrüßen diese Entwicklung hin zu einer sachlich-rationalen Politik und einer transparenten Entscheidungsfindung.

Zitat aus der Ems-Vechte-Welle:

‚“Die Stadt Lingen lässt den so genannten Meyerhoff-Vorschlag zum Bau der Emslandarena nun doch von einem unabhängigen Gutachter überprüfen. Das hat die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Der Verwaltungsausschuss habe dies einmütig befürwortet. Die Verwaltung habe bereits in der letzten Woche Kontakt zur Architektenkammer und zu relevanten Fachverbänden aufgenommen. Dort habe man um Empfehlung von Gutachtern gebeten, die Erfahrungen im Bereich Entwicklung und Bau von Veranstaltungshallen nachweisen können. Entsprechend dieser Empfehlungen sei beabsichtigt, ein Gutachterbüro zu beauftragen, welches am bisherigen Verfahren nicht beteiligt gewesen sei, heißt es weiter. Der Meyerhoff-Vorschlag sieht vor, die Arena in die bestehenden Emslandhallen zu integrieren und nicht einen Neubau zu errichten.“

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Nach großem Druck aus der Öffentlichkeit haben sich Rat und Verwaltung dazu durchgerungen, den Alternativentwurf zur Emslandarena „zu prüfen“. Die BürgerNahen unterstützen den Alternativentwurf, weil er eine Arena vorsieht, die zu erheblich geringeren Kosten in die vorhandenen Emslandhallen integriert werden kann. Das mag zwar weniger schmuck aussehen, senkt aber Bau- und Unterhaltungskosten um Millionen.

Eine Prüfung durch einen städtischen Mitarbeiter wird keine neuen Erkenntnisse bringen, dessen sind sich die BürgerNahen sicher. Wir fordern daher selbstverständlich einen Vergleich beider Hallenpläne durch einen unabhängigen Sachkundigen – und nicht durch die bauausführende Firma oder einen städtischen Mitarbeiter!

Offen bleibt für die BürgerNahen die Frage, warum einzelne Mitglieder aus Rat und Verwaltung unbedingt die neue Halle in Einzellage wollen. Nur „weil wir die Mehrheit haben“ reicht als Argument nicht aus.

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Autor: BN-Pressestelle

Die Wählergemeinschaft der BürgerNahen äußert starke Zweifel daran, dass die Pläne zu einem Arena-Anbau an die bestehenden Emslandhallen ernsthaft geprüft wurden: Die vom ehemaligen städtischen Statiker Meyerhoff ausgearbeiteten Pläne zeigen einen Anbau der Arena an die bestehenden Emslandhallen, der mit maximal 10 Mio Euro realisierbar sei. Die Planungsfirma Contech kam bei ihrer Prüfung dieses Vorschlags dagegen auf eine Kostenschätzung von 20 Millionen. Eben diese Firma hat die Kosten für eine integrierte Arena kürzlich aber noch auf 13.5 Millionen geschätzt, schreiben die BürgerNahen. Sie können diesen Meinungswechsel nicht nachvollziehen und fragen, ob dieses Planungsbüro bei der Bewertung des sinnvollen Alternativvorschlags wirklich der richtige Partner war. Sie erinnern daran, dass dieses Planungsbüro auch den Bau der Halle als Generalplaner begleiten soll. Ihrer Meinung nach kann dieses Büro aus Eigeninteresse Alternativvorschläge gar nicht positiv bewerten. Die BürgerNahen fordern den Rat eindringlich auf, eine Prüfung der günstigen Alternative durch ein unabhängiges Planungsbüro zu veranlassen. Sie warnen davor, leichtfertig mit Steuermitteln umzugehen – egal, ob sie von den Bürgern Lingens, des Emslandes oder des Landes Niedersachsen aufgebracht wurden. „Zuschuss hin oder her, die Halle wird zu 100% vom Steuerzahler bezahlt“, schreiben sie, „gleichzeitig muss uns Bürgern dargelegt werden, wie sich die jährlichen Einnahmen und Ausgaben der Halle im Detail darstellen. Es genügt uns nicht, zu schreiben dass es 525.000 Euro Ein- und 800.000 Euro Ausgaben gibt.“ Allein die Abschreibungen belasten den Stadthaushalt für die nächsten 30 Jahre mit 175000 Euro, schreibt die Wählervereinigung. „Aus unserer Sicht hat die Anbau-Lösung nur Vorteile: Sie ist günstiger, kein Bach muss verlegt und kein Baum gefällt werden. Die Parkplätze gegenüber bleiben erhalten und die Kirmes kann weiterhin dort stattfinden, wo sie hingehört: Auf den Kirmesplatz. Einzig das Anschlussgleis zur ehemaligen „Panzerrampe“ muss weichen. Genutzt wird das nach unseren Informationen lediglich noch durch die Firma Hagedorn in Schepsdorf,“ heißt es abschließend.

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Die Ems-Vechte-Welle berichtet heute früh von einer Pressekonferenz der Stadt Lingen:

“ Die Lingener Stadtverwaltung hält weiter einen Anbau der Emslandarena an die bestehenden Emslandhallen für nicht sinnvoll. Das ist am Morgen auf einer Pressekonferenz deutlich geworden. Die Verwaltung ging dort auf den Vorschlag eines Lingener Ingenieurs ein, der eine Integration der Arena vorgesehen hatte. Er hatte die Gesamtkosten mit zehn Millionen Euro beziffert. Die Stadt rechnet bei einem Neubau mit Kosten von bis zu 20 Millionen Euro. Nach Angaben von Oberbürgermeister Dieter Krone habe der Vorschlag wirtschaftliche, planerische und rechtliche Schwächen. Die Stadt hat den Alternativentwurf nach eigenen Angaben von einem externen Gutachter überprüfen lassen. Allerdings ist dieses Gutachterbüro bereits seit Längerem in die Planung der Emslandarena involviert.“

Für wie beschränkt halten die Verantwortlichen der Stadt eigentlich die Lingener Bürger?

Wer soll denn glauben, dass das Planungsbüro, das bis dato schon einen lukrativen Auftrag zur Planung der Emslandarena in der Tasche hat, ehrlich und unabhängig prüft, ob nicht doch andere Pläne besser, günstiger oder auch nur genauso gut  umgesetzt werden können? Die Extra-Euro für diese Pseudo-Begutachtung hätte man sich auch sparen können.

Ergebnis dieser Aktion: der feuerfeste Nachweis, dass „man“ in der Verwaltung inclusive ihrer Spitze zu keiner inhaltlichen Diskussion bereit oder fähig ist.  Ein Armutszeugnis, teuer erkauft.

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Die Titelstory der Ausgabe der LT vom 9.2.11  „Landtagsneubau vor dem Aus“  berichtet, dass der geplante Neubau des Plenartrakts in Hannover wohl nicht wie geplant 45 Mio €, sondern 64,5 Mio € verschlingen werde. Die Planung wird deshalb verlassen.  Dem geneigten und fachlich wenig versierten Leser stellen sich sofort zwei Fragen: Erstens: Wer hat auf wessen Veranlassung hin die Zahlen geprüft und die Fehlsumme von ca. 20 Mio. € festgestellt? Zweitens: Wie geht es weiter? Gibt es den sprichwörtlichen Plan B?

Lobenswert – vorsichtig formuliert – finde ich, dass jemand überhaupt die Reißleine gezogen hat. Es ist ungleich schwerer derartige Entwicklungen einzugestehen denn erste Spatenstiche, Einweihungen, etc., zu verkünden.

Gibt es Parallelen zur Planung der Hallen 1 / 2?

Der im Artikel genannte Begriff „entwurfsspezifische Besonderheiten“ heißt hier schlicht „Sonderwünsche“, die aber von den Wünschenden gar nicht als solche wahrgenommen werden/wurden. Den Begriff „Preissteigerungen“ gibt es hier auch, es erschließt sich dem Leser aber absolut nicht, warum man das nicht im Vorwege abschätzen kann. Jeder kleine Kaufmann muss das hinkriegen. Ein möglicher Sonderwunsch hätte sein können, das kontaminierte Erdreich unter den Hallen abzutragen . Gemacht und bezahlt? Summa summarum haben die entwurfsspezifische Besonderheiten dazu geführt, dass es ein Technikgebäude wie auch eine Mensa außerhalb der Hallen gibt. Geplant war das mal anders! Auch die Mensakosten waren Teil des gedeckelten Betrags für die Innenausbauten der Hallen!! Die alten Planungen kann jeder einsehen/nachvollziehen. Was kostet die Mensa ? Zieht hier einer die Reissleine? Gibt es überhaupt noch einen Alternativplan? Meines Wissens nicht!

Gibt es Parallelen zur Emslandarena ??

Aufgrund noch nicht ausreichender bzw. nicht gesicherter Datenlage lässt sich zur Kalkulation (Sind wir noch bei 17 Mio € mit Parkhaus oder schon längst weiter?)  wohl noch keine Aussage treffen, kommt aber noch. In jedem Falle wäre es beruhigend zu wissen, dass wie in Hannover auch eine Kontrolle vor dem ersten Spatenstich greift. Inwieweit ein möglicher Rückzieher aufgrund von Fremdbezuschussungen überhaupt noch möglich ist, wäre zu klären. In jedem Falle aber könnte man hier aber auf einen Plan B (Gesamtkosten 3.9 Mio € + allgemeine Preissteigerung) verweisen. Momentan will den aber wohl NOCH keiner sehen.

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Gestern abend habe ich an der  bis auf den letzten Sitz besuchten Bürgerinformation zum aktuellen Stand der Planung zu Emslandarena/-hallen teilgenommen. In schön aufbereiteten (und wie kritische Fragen erkennen ließen: auch zubereiteten) Zahlen wurden die Möglichkeiten einer „optimierten Emslandarena“ dem Publikum schmackhaft gemacht.

Über die Details der Planung – vorgestellt wurden vor allem seelenlose Hochglanz-Animationen – möchte ich mich an dieser Stelle nicht äußern.  Werbung für den Auftrag ist die Aufgabe des Planungsbüros, und genau das wurde auch gebracht.

Bestürzend war die absolute Verweigerung einer politischen Diskussion, die in der aktuellen Lage der Stadt noch VOR der Frage nach Ausgestaltung einer Arena oder Multifunktionshalle beantwortet werden muss:

Kann Lingen es sich leisten, diese Hochglanz-Prospekt-Träume  Wirklichkeit werden zu lassen?

Sich von der verführerischen Kraft der Bilder nicht bezirzen zu lassen, erfordert einen Perspektivenwechsel:

Also: Stellen Sie sich vor, ein guter Bekannter, oder sogar ein Familienmitglied, wendet sich ratsuchend an Sie.  Er berichtet, dass es ihm in den letzten Jahren wirklich gut gegangen sei, er hat gut verdient, privat lief alles bestens, und so hat er sich im Vertrauen auf seine Einkünfte ein repräsentatives Haus gebaut, die neue Einrichtung war dann auch nötig, und der neueste elektronische Schnick-Schnack war selbstverständlich.  Ohne Schulden war das nicht möglich, aber die würde er in Zukunft ohne Zweifel abtragen können.

Als nächstes hätte er seinen Wagen, der schon etwas in die Jahre gekommen sei – und zu seinem sonstigen Lebensstil eigentlich auch nicht mehr passte – gegen ein natürlich größeres, schnittiges und vor allem repräsentatives Modell austauschen wollen. Nun , gerade jetzt hat er seine Arbeit verloren, seine Einkünfte sind schmerzlich zurückgegangen.

Gerade jetzt macht man ihm ein einmaliges Angebot: ein Ferrari,  für nur die Hälfte! Und das Angebot gilt nur noch wenige Wochen! Gut, der Unterhalt und der Verbrauch wäre schon höher als beim alten.  Aber – mit dem Ferrari käme er doch auch schneller zu seiner neuen Arbeit , oder?

So, und nun im Ernst: Was raten Sie Ihrem Familienmitglied? und: wollen Sie für ihn den Bürgen abgeben???

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Zu einer Bürgerversammlung zum Thema „Emsland-Arena“ lädt Oberbürgermeister Dieter Krone alle Bürger am kommenden Dienstag, 7. Dezember, 19 Uhr, in das IT-Zentrum in Lingen ein.

Zum Thema „Tierfabriken, nein danke“ laden die Grünen zu einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 7. Dezember, um 19 Uhr in den Sitzungssaal des Lingener Rathauses ein.

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