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Archive for the ‘Krematorium’ Category

Stellungnahme der Fraktion „Die BürgerNahen“ im Rat der Stadt Lingen (Ems):

Worum es geht: Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat am Donnerstag den Anträgen der Landwirte Schepers-Pollmann und Zwoller aus Brögbern gegen die vom Rat beschlossene Satzung „Bebauungsplan für das Krematorium“ entsprochen. Damit ist dieser Bebauungsplan zunächst unwirksam.

Marc Riße (Die BürgerNahen):

Die Sache ist doch die: Die Gegner und Nachbarn haben Geruchsemissionen durch das Krematorium befürchtet. Doch nun verzögert sich die Sache, weil die Mitarbeiter im Krematorium eventuell nicht ausreichend vor den Geruchsimmissionen aus der Landwirtschaft, also von den Nachbarn, geschützt werden. Das ist einfach unglaublich.

Robert Koop (Die BürgerNahen):

Wir wollen weiter das Krematorium, weil es für die Stadt und ihre Menschen wichtig und richtig ist. Die Niederlage vor dem Oberverwaltungsgericht ist ärgerlich – wie jede Niederlage. Die Stadtverwaltung fordern wir auf, unverzüglich Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, um den nach Ansicht der Lüneburger Richter gemachten Fehler zu korrigieren und Rechtssicherheit für das Krematorium zu schaffen.

https://www.flickr.com/photos/yukaho/

Krematorium Baumschulenweg, Berlin

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Verräter Eigentlich gehört so etwas ignoriert. Aber weil das so schlecht ist, gehört es doch wieder publiziert. Die BürgerNahen verurteilen diesen Text aufs Schärfste und erkennen nur ein wahres Wort, in Zeile zehn: Das Wort „Wahn“.

Wir sind uns sicher, dass sich 1048 Männer und Frauen in Brögbern von so etwas distanzieren!

 

 

 

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Krematorium_Fragen

Zehn Fragen haben uns die Nachbarn des künftigen Krematoriums geschickt. Hier sind unsere Antworten:

Sehr geehrte Familie Zumbeel,
sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 16.01.2014, welches erst gestern durch die Stadt Lingen an uns weitergeleitet wurde.

Ihre Fragen haben wir als Bilddatei angefügt, weil sie uns nur als Scan vorliegen. Einer ungekürzten Veröffentlichung unserer Antworten Ihrerseits steht nichts im Wege. Sie sind sicher damit einverstanden, dass auch wir unseren gemeinsamen Dialog veröffentlichen dürfen:

Vorab möchten wir von den BürgerNahen klarstellen, dass wir alle Sorgen und Bedenken Lingener Bürger sehr ernst nehmen. In mehreren Sitzungen unserer Fraktion und unseres Vereins gab es lange und garantiert ergebnisoffene Diskussionen zu diesem Thema. Einen Zusammenhang mit Biogasanlagen haben wir dabei allerdings nicht erkannt. Zu Ihren Fragen:

1. Ja, wir halten ein Krematorium in Lingen für enorm wichtig und begrüßen das auch:

2. Sachliche Argumente für ein Krematorium in Lingen gibt es unserer Ansicht nach so viele, dass sie diese Antwort sprengen würden. Nach vielen Gesprächen mit Mitbürgerinnen und Bürgern, aus eigenen familiären Erfahrungen, und zum Teil auch aus eigenen Wünschen heraus entstand bei uns der Eindruck, dass eine Einäscherung vor Ort eine wünschenswerte Alternative zu den (noch?) üblichen Erdbestattungen ist. Wir differenzieren dabei sehr wohl zwischen dem eigentlichen Vorgang der Einäscherung und der Urnenbestattung. Einige von uns, auch der Unterzeichner, haben einer Urnenbestattung bereits beigewohnt und fanden diese Bestattungsform als Angehörige seelisch wesentlich unbelastender als eine Erdbestattung. Dass unsere Angehörigen oder wir selbst für die Einäscherung nicht überregional weit gefahren werden müssen, halten wir für ein überzeugendes Argument. Das Wissen, in Lingen “kremiert” (ein Unwort!) werden zu können, finden wir beruhigend.

3. Über den Zusammenhang zwischen einem Verkauf des Geländes und der Planung eines Krematoriums liegen uns keine Anhaltspunkte vor. Aber die BürgerNahen versichern: Sollte es hierbei zu “Unregelmäßigkeiten” kommen oder gekommen sein, sind wir die Ersten und Gründlichsten, die da nachhaken.

4. Wir können nicht genau sagen, seit wann der Standort Brögbern im Gespräch ist. Wir vermuten, seit Anfang letzten Jahres.

5. Über die Beteiligung und das Wisssen des Ortsrates Brögbern können wir keine Aussage treffen. Zur letzten Kommunalwahl haben wir sehr aktiv versucht, bürgernahe Ideen auch nach Brögbern zu tragen. Das ist uns leider nicht gelungen, sodass wir uns auch über das recht einseitige Wahlergebnis und die geringe Wahlbeteiligung im Nachhinein nicht beklagen dürfen.

6. Über die Auswirkungen eines Krematoriums für den Ortsteil Brögbern haben wir lange diskutiert. Eine Gefahr für Lebensqualität, Gesundheit oder Grundstückswerte sehen wir dabei nicht. Die BürgerNahen meinen, dass die Brögberner stolz auf eines der weltweit modernsten und saubersten Krematorien sein sollten.

7. Wir haben nicht den Eindruck, dass ein Krematorium an einem Naturschutzgebiet problematisch ist. Ganz im Gegenteil, sehen wir die Lage als ideal an, auch was einen möglichen Friedwald angeht. Hier vertrauen wir aber auf die Meinung des Kompetenzteams um Frau Schreiner in der Stadtverwaltung, allerdings nicht, ohne auch dort kritisch nachzufassen.

8. Bei dieser Frage ist uns unklar, von welcher möglichen Belastung der Anwohner Sie schreiben. Wir sehen keine, ganz im Gegenteil: Überall in den Außenbezirken unserer Stadt werden neue Wohngebiete, Gewerbegebiete und Entlastungsstraßen gebaut. Ein Krematorium – ganz besonders mit einem Friedwald drumherum ist ein Garant für jahrzehntelage Ruhe.

9. Warum ein Krematorium nicht im Industriegebiet Lingen Süd oder im Altenlingener Forst gebaut werden sollte, fragen Sie. Unserer Meinung nach gehört ein Krematorium keinesfalls in ein Industriegebiet und ist dort unseres Wissens nach auch nicht genehmigungsfähig. Außerdem wäre es pietätlos. Die Frage, warum es besser in den Altenlingener Forst als nach Brögbern gehört, sollten Sie uns schlüssig beantworten können. Dann sind die BürgerNahen sofort bereit, darüber mit Ihnen zu sprechen.

10. Ein Protokoll der Bürgerversammlung liegt uns nicht vor. Allerdings haben wir Mitschnitte von der Versammlung und auch aus Ortsratssitzungen. Wir haben aber beschlossen, dass deren Veröffentlichung der Sachlichkeit in der Diskussion ganz gewiss nicht gut täte.

Ebenso haben wir beschlossen, dass wir die als persönlich bedrohend empfundenen E-Mails und Blogbeiträge eines Brögberner Bürgers in dieser Sache auch für uns behalten.

Als Fazit, sehr geehrte Damen und Herren, versichern die BürgerNahen, dass wir unsere Stimmen zur Krematoriumsfrage nur zum Wohle der ganzen Stadt abgeben – und dabei ganz besondere Rücksicht auf die persönlichen Belange der direkt Betroffenen nehmen. Die Genehmigungsverfahren in dieser Sache beginnen gerade erst. Und die begleiten wir wie immer ergebnisoffen und unvoreingenommen!
Freundliche Grüße

Marc Riße
Pressesprecher der BürgerNahen e.V.

Robert Koop
Vorsitzender der Fraktion der BürgerNahen im Rat der Stadt Lingen (Ems)

Pressestelle Die BürgerNahen e.V.
Dipl.-Kfm. Marc Riße
Falkenstr. 23
49808 Lingen (Ems)

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Vier der fünf Fraktionen im Rat der Stadt Lingen hatten der Entscheidung zum Krematorium in Brögbern bereits ihre Zustimmung bekundet. Am Montag Abend hat sich nun auch endlich die letzte Fraktion nach langem parteiinternem Gezeter für diesen Standort entschieden.

Die BürgerNahen begrüßen das ausdrücklich, weil sie meinen, dass das Krematorium dort gut hin passt. „Schließlich wurde diese Stelle von den BürgerNahen vorgeschlagen,“ sagt Marc Riße. Und weiter: „Wir nehmen die Sorgen und Ängste der Brögberner Bürgerinnen und Bürger sehr ernst, konnten aber kein stichhaltiges Argument heraushören, welches gerade gegen diesen Standort spricht.“

Nach Ansicht der BürgerNahen gilt es jetzt, das Vorhaben zwar zügig, aber auch unter bestmöglicher Einbeziehung und Information der Nachbarn voranzutreiben.

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Nachricht der Ems-Vechte-Welle:
Die Stadt Nordhorn plant offenbar den Bau eines Krematoriums. Das berichten die „Grafschafter Nachrichten“ unter Berufung auf eine Entscheidung im Verwaltungsausschuss. Die Stadt will dafür ein zwei Tausend Quadratmeter großes Grundstück am Eingang des Südfriedhofes zur Verfügung stellen. Anscheinend gibt es bereits auch einen Investor. Er will 1,6 Millionen Euro in den Neubau stecken und rechnet mit bis 1100 Einäscherungen pro Jahr.

Abzuwarten bleibt, ob die Pläne für ein Krematorium in Nordhorn freundlicher aufgenommen werden als in Lingen. In jedem Fall wählt Nordhorn die würdevolle Variante, das Krematorium in räumliche Nachbarschaft zum Friedhof zu bringen, und es nicht in einem Gewerbegebiet „untergehen“ zu lassen. Nach allen Querelen in Lingen sollte es nicht wundern, wenn die Pläne für ein Lingener Krematorium mit der Nordhorner Planung zu Grabe getragen werden.

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Die Ems-Vechte-Welle meldet, dass Lohne auf ein Krematorium verzichtet. Eine richterliche Entscheidung hat verhindert, dass das geplante Krematorium im Gewerbegebiet gebaut wird. Offensichtlich wird Lohne keine anderen Flächen anbieten.
Das erneuert sicherlich die Diskussion in Lingen, sofern sich der eine oder andere Investor noch für seine Pläne erwärmen kann (Verzeihung für die Assoziation…).
Es ist anzumerken, dass erst richterliche Äußerungen klar machen, dass die Einäscherung menschlicher Körper etwas anderes als Müllverbrennung ist und damit auch an andere Orte gehört.

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BN Lingen, Hermann Nüsse vom 06.11.2009:
Ich durfte heute in der LT von der Anfrage der SPD-Stadtratsfraktion an die Stadtverwaltung lesen, ob ein Krematorium baurechtlich in einem Gewerbegebiet erlaubt ist.
Mich erstaunt eine derartige Anfrage sehr, denn ich habe zumindest in der öffentlichen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses live miterlebt, dass die dort vertretenen SPD-Mitglieder der Vorlage der Verwaltung für den Standort „Am Schüttelsand“ einvernehmlich zugestimmt haben.
Und nun wird in der Öffentlichkeit, oder sollte man besser sagen für die Öffentlichkeit, der Eindruck erweckt, als habe man ernstliche Zweifel an der Standortwahl.
Ähnliche Verhaltensmuster habe ich für mich bei den Abstimmung zur Erweiterung des Logistikzentrums und ein Stück weit auch bei der Standortfrage „Emslandarena“ entdeckt, wo auch im nachhinein, wenn sich mehr oder weniger großer Widerstand in der Bevölkerung regt, öffentlich nachgefragt wird, ob das alles wohl so ganz richtig ist.
Vielleicht ist mir auch das Kürzel „S“ im Parteinamen nicht so ganz geläufig. Sollte das eher für „scheinheilig“ stehen ?

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Schild ist weg !

Zum Artikel „Weg frei für ein Krematorium in Biene?“ vom 22.10.09

Soeben bin ich mal am Schüttelsand vorbeigefahren, um auch mal einen Blick auf das Schild („EROSCENTER“) zu werfen. Leider muss man feststellen, dass sich derartiger Tourismus  nicht mehr lohnt, das Schild ist weg!

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Heute (22.10.09) konnte man der Zeitung unter „Weg frei für ein Krematorium in Biene?“ entnehmen, dass ein ortsansässiger Unternehmer ein Erotikcenter neben dem Krematorium plane. Diese Aussage ist wohl eher der – verständlichen – Erregung (im nichterotischen Sinne) geschuldet. Verständlich deshalb, weil genau dieser Unternehmer wegen des fraglichen Grundstücks am Schüttelsand nachgefragt hat, aber leer ausging (wir berichteten). Ich hätte übrigens nie gedacht, dass Grundstücke für Gewerbe in Lingen  bzw. dem Emsland einmal Mangelware sein würden.

Man kann diesem Unternehmer eigentlich nur raten, sich mit seiner An- bzw. Umsiedlungsabsicht an die Nachbargemeinden wie z.B. Lohne, Emsbüren, … zu wenden.

Allerdings könnte es passieren, dass man dann schon wieder ein Krematorium vor die Nase gestellt bekommt. Die Dinger wachsen ja wie Pilze aus dem Boden. Auch ich habe schon über eine entsprechende Nutzung hinter dem Haus nachgedacht. Die Abwärme kann man gut fürs Gewächshaus gebrauchen, die Nachbarn kriegen davon dann auch was ab. Nur oder gerade die Planungsreife könnte mir noch einen Strich durch die Rechnung machen.

An dieser Stelle möchte ich die Gelegenheit nutzen, dem Ortsrat Holthausen-Biene  meine Hochachtung (Glückwunsch kann man ja wohl besser nicht sagen) auszusprechen; dieser hat die – mit Verlaub gesagt – laut und deutlich vernehmbare Meinung des Volkes wohl in seiner Entscheidung berücksichtigt. Wenn sich alle (Orts-) Räte so verhalten würden, müsste man um die Zukunft der BürgerNahen wohl bangen. Leider oder glücklicherweise – je nach Standpunkt – ist das aber wohl eher eine unrealistische Vorstellung.

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20.Oktober 2009 von BN_Hermann Nüsse

Die Bemühungen um ein Krematorium in Lingen und in Lohne erinnern immer mehr an den Wettstreit zwischen „Hase und Igel“. Wie anders ist die heutige Entscheidung des Bau- und Planungsausschusses der Stadt für den Standort „Im Schüttelsand“ in Holthausen-Biene zu verstehen. Dabei hat der Ortsrat Holthausen-Biene den Standort in seiner gestrigen Sitzung mehrheitlich abgelehnt und stattdessen den schon einmal seitens der Verwaltung ins Spiel gebrachten Standort „Kühlenborg“ an der Meppener Str. präferiert.

Eine sachliche Auseinandersetzung mit diesem sensiblen Thema in den Gremien der Stadt und mit den Lingener Bürgern ist aber wohl nicht mehr möglich, weil urplötzlich die Gemeinde Wietmarschen die scheinbar schon gut 2 Jahre laufenden Ansiedlungsgesprä che mit dem Lingener Investor durch Unterzeichnung eines Grundstückskaufvertrages konterkariert hat.

In der heutigen Sitzung des Bau- und Planungsausschusses wurde ziemlich unverblümt über einen möglicherweise geeigneten Standort „Am Waldfriedhof“ in Darme gesprochen. Diese Pläne wurden augenscheinlich zu frühzeitig den Darmer Ortspolitikern kund, die dann wohl sofort ihr Veto eingelegt haben.

Wenn es dann aber in 2 Jahren nicht gelingt, einen geeigneten Standort unter Einbeziehung der Bürgermeinung zu finden, sollte man dies offen und ehrlich eingestehen und nicht versuchen, die Ansiedlungswünsche nun durch einen Standort zu erfüllen, über den, wenn ich die Reaktionen der Ratsmitglieder richtig interpretiert habe, auch diese alles andere als glücklich sind.

So baut sich verständlicherweise Frust bei den Lingener Bürgern auf.

Weiter möchte ich fast darauf wetten, dass derjenige Investor seine Ansiedlungspläne zurückzieht, der später seine Baugenehmigung auf dem Tisch liegen hat.

Aber, schaun meer mal.

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