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Archive for the ‘Kultur’ Category

von Marc Riße

Wer meint, am ersten Junitag 2012 sei eine Temperatur von 18 Grad mit Graupelschauern und leichtem Wind in Lingen „schlechtes Wetter“, den laden die BürgerNahen herzlich zu diesem historischen Stadtrundgang ein:

Wirbelsturm Lingen 1912

Alte Posthalterei Lingen

Heute vor genau 85 Jahren tobte über und durch Lingen ein Wirbelsturm, der nicht nur ein paar Dachpfannen, sondern ganze Häuser wegriss. Das war der Tag, an dem der Ratskeller und die alte Posthalterei zum vorletzten Mal „ent-deckt“ wurden. Beide Gebäude wurden in letzter Zeit neu bedeckt. Die Meinungen dazu gehen auseinander…

Die BürgerNahen empfehlen die äußerst lesenswerte Darstellung der Ereignisse von Mark Vornhusen, zusammengestellt vom ehemaligen Bürgermeister Gilles: http://www.blitzwetter.de/lingenframe.htm

Wer das gelesen hat, weiß: In Lingen gab es seit 85 Jahren kein richtig schlechtes Wetter mehr!

Alle, die genauer wissen möchten, welcher Geschichte die Lingener Gebäude aus den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten Stand gehalten haben, sind herzlich eingeladen zur Stadtführung am Samstag, 02. Juni 2012: Um 17 Uhr am alten Forsthaus Beck an der Georgstraße. Die Führung von Dr. Andreas Eiynck dauert etwa eineinhalb Stunden und ist natürlich kostenlos.

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Abifestival Lingen Foto ls-vision de

Toto: Abifetival Lingen Quelle: ls-vision.de

Für eine wirksame und spürbare Unterstützung des Abifestivals hat sich am Montagabend die Fraktion der Bürgernahen ausgesprochen. Zuvor hatten die designierte Vorsitzende der Abiturientin Janina Biermann, unterstützt von Antje Rutenberg und Hannah Taubken, der BN-Fraktion die aktuellen Herausforderungen des Abifestivals in einem visualisierten Vortrag erläutert und Fragen der BN-Fraktionsmitglieder beantwortet.

Die BN-Ratsmitglieder erfuhren: Der Abifestival seit 1981 e.V., besteht aus Mitgliedern des aktuellen Abiturjahrgangs und ist Veranstalter des Abifestivals; im Förderverein Abifestival e.V. unterstützen daneben rund 300 ehemalige Abiturienten, Freunde und Förderer die Veranstaltung ideell und materiell.

„Die BN will das Abifestival. Unsere Fraktion unterstützt diese bundesweit einmalige Großveranstaltung und das jetzt unter dem Eindruck des großen Zuspruchs von den jungen Machern geforderte Sicherheitskonzept. Dazu zählt“, erklärte BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop, „notwendigerweise die Sperrung der Schüttorfer Straße einschließlich der Umleitung des Kraftfahrzeugverkehrs über die K 328 von Elbergen nach Lohne. Auch die Verhältnisse auf dem Zeltplatz müssen dringend verbessert werden“, so Koop.

„Wir freuen uns jährlich über das Dressurfestival, bei dem Lingen eine gute Adresse ist. Die gleiche kommunale Unterstützung wünschen wir aber auch für eines der größten europäischen Umsonst & draußen-Musikfestivals, das unsere Stadt weit über ihre Grenzen hinaus bekannt und beliebt macht. Wir sind beeindruckt von mehr als 12.000 Besuchern und von dem Ernst wie der Gewissenhaftigkeit, mit der unsere Lingener Abiturienten und der Abifestival-Förderverein die vielfältigen Organisationsaufgaben meistern. Weil wir wissen, dass das notwendig gewordene Sicherheitskonzept eine teuere Angelegenheit wird, sollte die Stadt die dafür erforderlichen Aufwendungen übernehmen“, fasste Robert Koop die Auffassung der BürgerNahen zusammen.

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Das Altstadtfest an diesem Wochenende hat einige unschöne Seiten aufgezeigt, neben allem, was – wie immer – gut lief und Spaß gemacht hat (Gruß an Revoice!).  Schon Freitag nachmittag waren die ersten Angetrunkenen in der Stadt unterwegs. Viele Jugendliche waren schon am Bahnhof angetrunken und zogen gröhlend in die Stadt, die obligatorischen Rucksäcke klingend dabei. Die Polizeinachrichten über Massenschlägereien am Pferdemarkt und am AWO-Spielplatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag sind definitiver Tiefpunkt – ich kann mich nicht erinnern, ähnliches im Zusammenhang mit dem Altstadtfest je gehört zu haben.

Zugegeben unbewiesen/unbeweisbar sehe ich da einen Zusammenhang. Mit Sicherheit wird das Thema Alkoholkonsum auch bei Jugendlichen wieder diskutiert werden, und zu diskutieren gibt es einiges, wenn beim ASF selbst 14-jährige keine Probleme hatten, an den Verkaufsständen Bier nachzuordern. Allgemein anerkannt wird festgehalten, dass die Lösung nicht allein in Kontrollen auf dem Altstadtfest bestehen kann. Man kann an den Ständen auf Einhaltung des Jugendschutzes achten, spätestens bei der Rucksack-Durchsuchung wird es dann schwieriger. Vielleicht müssen aber die erwachsenen Lingener sich an die eigene Nase fassen und sich eingestehen, dass etwas komplett falsch läuft, wenn die Jugend säuft und Zugezogene sich über den allgemeinen Alkoholkonsum wundern.

Wie wäre es mit einem Zeichen, dass wir die Vorbildfunktion für die Jugendlichen ernst nehmen?

Wie wäre es mit einem öffentlich erklärten Verzicht auf Alkohol bei Empfängen der Stadt?

Wie wäre es, wenn der Oberbürgermeister beim nächsten Altstadtfest ein Fass alkoholfreies Bier ansticht?

Undenkbar? Dann besser noch einmal nachdenken…

P.S. Es geht nicht um ein totales Alkoholverbot, sondern um Vorbild und Grenzziehung.

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Misstöne

Ein Artikel in der Lingener Tagespost führt vor, wie leicht aus „Gut-gemeint“ entlarvendes „Gutmenschentum“ wird.  Unter dem Titel „Dem Leid eine Stimme geben“  berichtet die LT über eine Wanderausstellung,  die sich mit spezifischen Problemen von Migrantinnen befasst;  ausgestellt werden auch Bilder von Frauen und Kindern aus dem Lingener Frauenhaus.

Sicherlich ein lobenswertes Unterfangen – und nur mit öffentlichem Rückhalt können die Frauenhäuser ihre Arbeit fortsetzen. Auch unbenommen, dass Migrantinnen neben den dort „üblichen“ Frauenproblemen durch Fragen des Aufenthaltsrechtes und größere Abhängigkeiten vom Umfeld noch ein größeres Problempaket mit sich tragen.

Aber was soll man davon halten, dass viele Migrantinnen täglich mit Problemen wie Menschenhandel, Zwangsehen und Zwangsprostitution konfrontiert seien? Natürlich noch neben der häuslichen Gewalt und geschlechtsspezifischer Diskriminierung?

Welches Bild von Migrantinnen wird hier entworfen?  Und: von wem werden sie durch diese Typisierung pauschal zu „Opfern“ gemacht?

Und was meint OB Krone mit der kruden Formulierung, dass  „Migration kein Thema sei, dass zur Geselligkeit einlade“?  Vielleicht erinnert er sich dabei an den Vorschlag eines der ehemaligen Mitbewerbers um das Amt, dass jeder doch mal einen Ausländer zum Essen einladen sollte? Heldenhaft fordert er dennoch Engagement und Solidarität.  Vielleicht ging ihm ein Licht auf, das ihn an eine  St. Martin-Laterne erinnerte – Sie wissen, der den Mantel zerteilt und schnell weiterreitet…

Vielleicht wäre es besser, sich vor Augen zu führen, wie viele ausländische Bürger in Lingen zum Wohl unserer Stadt mitarbeiten. Sie dürfen mich für befangen halten – noch gestern war ich auf einem Treffen mit ärztlichen Kollegen, von denen noch gerade die Hälfte „eingeboren“ waren.

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Georgianerfest

Die Bürgernahen wünschen allen Georgianern ein gelungenes Fest. Auch wenn die Wetterprognosen durchwachsen sind, sollten die Wiedersehnsfreuden dadurch nicht getrübt werden!

Wir würden uns freuen, wenn wir den einen oder anderen Georgianer morgen an unserem Stand in der Innenstadt begrüßen dürfen.

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Die Weinlaube erfreute sich gestern regen Zuspruchs. Entsprechend ist heute wohl wieder ein großer Andrang zu erwarten. Der Wein war sehr gut, der Abend auch, aber:

Das Angebot an Speisen beschränkte sich auf Brezeln und Käsestangen (Käsewürfel mit Weintrauben auf Spießchen).

Konstruktiver Vorschlag: Eine Erweiterung dieses Angebots um z.B. kleine Käseteller mit verschiedenen Käsesorten, um Knabbergebäck, um Wurstteller (z.B. Salami), Käsebrötchen würde das Ganze deutlich bereichern. Wir – und viele andere – hätten sicherlich von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Wer bereit ist, für ein Glas Wein 4 Euro zu bezahlen (der Preis ist übrigens angemessen), leistet sich auch etwas zu Knabbern für 5 Euro und mehr.

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Make your Dream

11. Weltkindertheaterfest 18. – 25.06.2010

11WKT

Herzlichen Glückwunsch Lingen! Der Park an der Wilhelmshöhe bot über eine Woche lang lebendige Theaterstücke und Konzerte aus aller Welt. Dieses einzigartige Festival vereinte die ca. 350 Kinder aus 20 Nationen und liess auch den Lingenern Zeit, in die internationale Theaterwelt einzutauchen. Das Rahmenprogramm im Park of Dreams u.a. mit Kletterwald, Bungee-Trampolin, zahlreichen kreativen Mitmachaktionen und Konzerten inspirierte die Kinder und Erwachsenen so, dass man den ganzen Tag dort verbringen konnte.
11WKT
Das Feuerwerk am letzten Festivalabend beendete das Weltkindertheaterfest so, wie es sich in der ganzen Zeit gezeigt hatte: lebendig, bunt, stimmungsvoll und immer wieder überraschend. Dementsprechend fiel heute der Abschied der Gastkinder sehr emotional aus. Den Initiatoren, Gastfamilien und Helfern sei Dank. Lingen – das war klasse!

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