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Archive for the ‘Nachrichten’ Category

Zum heutigen Tag der Pressefreiheit begrüßen die BürgerNahen die Bestrebungen einen unabhängigen Nachrichtenblog für Lingen zu schaffen. Dieses ist sicherlich ein richtiger und (offenkundig) erforderlicher Schritt dem Grundrecht der Presse- und Meinungsfreiheit auch in unserer kleinen Stadt etwas mehr Geltung zu verschaffen. Denn letztlich ist es egal, ob „in die Feder diktierte Artikel“ aus bloßer Bequemlichkeit von den Medien übernommen und gedruckt werden oder Meinungen aus vorauseilender Selbstzensur angepasst werden.

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Unsaubere Quelle

Bei Gelegenheit bin ich bei der Ems-Vechte-Welle auf die Mitteilung gestoßen, dass gestern ein betrügerisches Zusammenarbeiten eines Arztes aus Ochtrup mit drei Apotheken aus Meppen, Lingen und Nordhorn aufgedeckt worden sei:

12.11.09 / 12:30 Betrügerischer Rezepthandel aufgeflogen

Emsland/ Grafschaft Bentheim – Beamte der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Polizeiinspektion Emsland – Grafschaft Bentheim haben heute einen betrügerischen Rezepthandel in drei Apotheken in Meppen, Lingen und Nordhorn aufgedeckt. Anlass der Ermittlungen war eine interne Kontrolle der AOK Niedersachsen, die Unregelmäßigkeiten aufzeigte. Dabei ergab sich der Verdacht, ein Arzt aus Ochtrup habe in erheblichem Umfang Rezepte für Kassenpatienten ausgestellt, obwohl die Patienten nicht krank waren oder die Medikamente nicht im verordneten Umfang benötigten. Die Rezepte gelangten über einen Mittelsmann zu dem emsländischen Apotheker, der sie abrechnete, ohne die Medikamente überhaupt eingekauft und an die Patienten ausgegeben zu haben. Der Schaden aus diesen Taten beträgt bis zu 80 Tausend Euro.

Kennen wir die Nachricht nicht schon? Und ist nicht vor einigen Tagen in den Räumen der ehemaligen Apotheke ein Deko-Geschäft eröffnet worden?? Hier zur Wiederholung die Geschichte, wie sie vor einem Jahr berichtet wurde.
Und was war nun gestern? Die Neue Osnabrücker Zeitung weiß es aktueller zu berichten: mittlerweile sind die Ermittlungen abgeschlossen und Anklage wird erhoben….
Da muss in der Redaktion der Ems-Vechte-Welle wohl die Zeit stehen geblieben sein….

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Wie gut, dass mittlerweile eine Vielfalt an Informationsquellen besteht. So gelingt es mit etwas mehr Aufwand als mit dem Aufschlagen der Tageszeitung, auch ansonsten „verborgene“ Nachrichten aufzuspüren.
Aktuelle Beispiele von diesem Wochenende: die Ems-Vechte-Welle berichtet über eine Entwicklung im Ortsteil Baccum. Der Hintergrundbericht der Lingener Tagespost steht noch aus…
Und auch Feuer bei Hagedorn ist doch im allgemeinen ein Thema, das in Lingen auf Interesse stößt. Am Freitag Abend kam es zu einem Brand auf dem Gelände, näheres hierzu auf Nord-West Media TV. Glücklicherweise konnte der Brand wohl rasch beherrscht werden – ein Lob den Mitarbeitern, die richtig reagiert haben. Aber wieder eine Erinnerung daran, dass absolute Sicherheit nicht existiert…

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Fassungslos

Sicherlich  haben Sie auch von dem schrecklichen Unfall der 17-jährigen am Wochenende in Lingen mit einem Toten und zwei Schwerverletzten gelesen.  Als ich darüber mit einem Nachbarjungen sprach, sagte er, er hätte gleich gewusst, wie das passiert sein könne; ob ich nicht wüsste, was „driften“ sei.

Hier eine Beschreibung von einem, der das offensichtlich weiß und einer interessierten Leserschaft im Internet vorstellt:

„Also bei trockenem Wetter mache ich das so:
Auf die Kurve zufahren und schnell bleiben, das erfordert am Anfang etwas Mut weil man ja gewohnt ist zu bremsen. Dann richtig doll einlenken, bis das Auto mit untersteuern anfängt. In dem Moment wo die die Vorderräder wegrutschen ziehst du Kräftig an der Handbremse. Dann sollte dein Heck rumrutschen. Du lässt die Bremse dann wieder los und gleichzeitig lenkst du wieder gerade und gibst auch schon wieder gas weil sonst wirst du zu langsam und der drift ist schon wieder vorbei. Wenn dein Heck zu weit rutscht musst du natürlich gegenlenken. Auch das ist am Anfang ungewohnt dann inner linkskurve am Ende plötzlich nach rechts lenken zu müssen, aber klappt nach ner Zeit auch.
Das alles galt jetzt für Fronttriebler, mit nem Hecktriebler habe ich sowas noch nicht ausgereitzt. Und ja, das macht Geräusche die alle hören können, nämlich Reifenquietschen, A-TEAM lässt grüßen.

Und zum üben und um ein Gefühl dafür zu bekommen würde ich bei nassen Straßen anfangen, weil man da vieeeeel weniger speed braucht und auch die Handbremse nicht zu doll ziehen muss. Aber halt nur an dir gut bekannten und einsehbaren Kreuzungen machen.
Am Anfang z.B. einfach mal in ner Sackgasse beim Wenden in SChrittgeschwindigkeit die Handbremse ziehen, dann machste nen schönen 180° turn. So bekommt man nen gefühl dafür. Oder ne frische Schneedecke auf nem leeren Supermarktparkplatz ist auch sehr geil, da fühlt man sich wie ne Eisprinzessin.“

Ich bin vollkommen fassungslos, daß solche Fahrmanöver für  „Spaß“ sorgen sollen.  Mein Mitgefühl gilt den Eltern der Jugendlichen. Ich weiß nicht, wie man überhaupt eine solche Situation mit einer Mischung aus Liebe, Trauer, Verlust und Wut ertragen kann.

 

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Auf den Leserbrief meines Sohnes Florian von 22.10.09 zu o.g. Thema in der Lingener Tagespost  Bericht_LT  (Übrigens: Wir Eltern haben da definitiv kein einziges Wort geschrieben/korrigiert!!!) kam gestern abend ein Mitarbeiter der Grafschafter Nachrichten (GN) und überreichte uns ein Exemplar der GN vom 17.10.09, in dem auf Seite 18 ebenfalls ein Bericht Bericht_GN zu ebendieser Veranstaltung zu finden war.

Welch ein Unterschied !!??

Der geneigte Leser möge sich beide Berichte einfach einmal vor Augen halten und sich dann fragen, ob etwaige Formulierungen wie Jubelpostille, Hausberichterstattung nicht durch derartige einseitige Berichterstattungen ihre Daseinsberechtigung finden könnten. Es wäre möglicherweise angeraten, die m.E. viel zu häufig vorgenommenen (und keineswegs auf die Mehrheitspartei beschränkten) Berichte des Inhalts wie : „Beeindruckt zeigte sich …“, „Es informierten sich …“ in der Anzahl zu reduzieren.

Noch eins: Einen Kritikpunkt hatte ich bei demLeserbrief meines Sohnes. Den Leser wird es überraschen, aber ich mein(t)e: Dr. Kues kann ja wirklich nichts dafür, dass die Zeitung den Artikel derartig politiklastig aufbläht.

Ja, da gab es im Leserbrief einen Absatz, in dem die Rolle der Zeitung angesprochen wurde; leider hat den jemand im Rahmen der Kürzung des Artikels rausgenommen. Pressefreiheit ?

Auf der anderen Seite ist aber wirklich erfreulich, dass derartige Leserbriefe veröffentlicht und auch von Mitarbeitern der verschiedenen Zeitungen gelesen werden.

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