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Archive for the ‘Satire’ Category

„Mit Inbetriebnahme des ZOB am Bahnhof hat sich herausgestellt, dass in unmittelbarer Bahnhofsnähe keine Flächen für Kurzparker vorhanden sind.“
Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Lingen,Beschlussvorlage Nr. 74/2011

„Mit Inbetriebnahme des NRH (neuen Rathauses) hat sich herausgestellt, dass ohne Lichtöffnungen keine Durchtrittsfläche für  Lichstrahlen vorhanden ist.“
Frei umformuliert nach einer namenlosen Quelle aus dem 16. Jahrhundert.

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Zur Kandidatur von Irene Vehring äußert sich die Junge Union Lingen im Ems-Report: „Zusammen würde man ein starkes Profilbild für Familie und Beruf in Lingen geben, das gleichzeitig eine Vorreiterrolle für die Region und darüber hinaus in Niedersachsen und in Deutschland wäre, gerade in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise.“

Man darf gerne weiterlesen. Vielleicht sollten die JungUnionisten doch mal einen Blick in Ratgeber der Marke „Zeugnisse- und wie man sie liest“ werfen, bevor sie der eigenen Kandidatin attestieren, sie führe ein „intensives Familienleben“.

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Wahlen in NRW

Die Ergebnisse zu den heutigen Wahlen werden mit Spannung erwartet. Wieso eigentlich Spannung ? Es gibt ein paar Hochrechnungen, dann kommen Kommentare von allen möglichen Politikern. Deren Statements/Ergebnisse  kennt man bereits aus vielen anderen Wahlabenden. Zunächst einmal wird den Wählern (natürlich jeweils nur den eigenen) gedankt, dann der tolle Wahlkampf gelobt (wenn der so toll war, warum sind dann nicht ein paar Prozentpunkte mehr ´rausgekommen?), dann das Ergebnis dahingehend kommentiert, wer Verlierer der Wahl gewesen ist. Komischerweise kann man sich zu absolut keiner realen Aussage hinreissen lassen, scheint aber Fachmann für das Versagen der jeweils anderen Partei(en) zu sein. Komisch, alle haben gewonnen oder alle haben gewonnen, je nach Blickwinkel. Jegliche Fragen, wie es jetzt weitergeht, werden auf später verschoben.

Ich habe dann immer wieder das unangenehme Gefühl, der Bürger hätte jetzt sein Okay gegeben, dann wird im stillen Kämmerlein verhandelt oder auch nicht.

Man könnte als Bürger vermuten, den eigentlichen Dank für die Wahl bekomme man dann später.

Bei meinem letzten Artikel zu Wahlen hat sich ja wenigstens die CDU-Geschäftsstelle – im Übermut ? – zu einem Kommentar hinreißen lassen. Es steht wohl zu befürchten, dass heute von dort kein Kommentar kommt.

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Lingen 2011?

Satirischer Leserbrief von Christine Ernst:
St. Andreasberg Lingen will Spenden von seinen Bürgern

Das Tafelsilber ist schon verscherbelt und die Banken dürfen nichts mehr leihen: Die Stadt St. Andreasberg im Oberharz Lingen im Emsland sieht sich gezwungen, unkonventionell an Geld zu kommen, um wenigstens die schlimmsten Schlaglöcher Dellen in den der heimischen Straßen Stadtkasse auszubessern. Man denke darüber nach, die Bürger um Spenden für die Sanierung [des Haushalts] zu bitten, sagte jetzt [Ober-] Bürgermeister Hans-Günter Schärf …  (SPD) (CDU). Der Vorschlag stamme aus dem Bauausschuss des Stadtrates und werde ernsthaft diskutiert….

Christine Ernst
Vennwiske
49811 Lingen (Ems)

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aus Satire!

Erst mal die Nachlese der Bundestagswahl, es ist zwar erst 14.00 Uhr, aber das Ergebnis steht wohl schon fest:

Wir haben unser zweites Wahlziel, nämlich die absolute Mehrheit, nicht erreicht, auch das dritte Wahlziel, nämlich überhaupt anzutreten, konnten wir NOCH nicht umsetzen. Wohl aber haben wir unser Hauptwahlziel erreicht, nämlich bei den Bürgern ein klares Signal zu setzen, dass wir kandidieren werden.

Deswegen sind wir natürlich die Gewinner der Wahl; ich moechte die Gelegenheit nutzen, allen unseren Wahlhelfern da draussen für ihre ausserordentliche Arbeit zu danken……..

Den Rest kann man sich heute abend nach 18.00 Uhr  in beliebigen Farben /Statements anhören!

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Schulden

In der Kategorie Satire:

Gestern abend  (21.9.09, gegen 21.30 Uhr) wurde im „heute journal“ darüber berichtet, dass die Staatsverschuldung mittlerweile so hoch ist, dass sich auf jeden Bundesbürger (inkl. Kinder) umgerechnet pro Nase eine Schuldensumme von 19.500 € ergibt.

Die gute Nachricht dabei war, dass es sich gegenüber dem Vorjahr nur um eine Erhöhung um 1300 € handelt, die schlechte Nachricht ist, dass zu unserem Haushalt vier Personen gehören, was damit zu einer häuslichen Gesamtverschuldung von 78000€ führt.  Zugegeben, diese Summe habe ich nicht im Portemonaie, also bleibt es erst einmal bei dieser – an sich beunruhigenden – Schuldensituation. Evtl. könnte man ja noch die Hypothek aufstocken, um das Ganze wenigstens in trockene Tücher zu bringen, in jedem Falle aber könnte man den Politikern signalisieren, endlich die Schuldenspirale zu stoppen.

Da kriegte ich doch in der Vergangenheit tatsächlich freudig zu hören: „Wieso, die Schulden sind doch gut, das bedeutet doch, dass jeder von uns noch soviel Geld vom Staat kriegt!“

Um ehrlich zu sein, so richtig glauben konnte ich das nicht. Aber man kann ja bei Gelegenheit bei der Bank vorsprechen, ob man evtl.  einen Vorschluss auf die jetzt 78.000 € (die ja glücklicherweise im letzten Jahr um 5200 € erhöht wurden) bekommen könnte.

Hoffentlich wird mir dann bei der Bank nicht vorgerechnet, dass der Staat ja auch noch über stattliche Guthaben/Aktivposten verfügt. Wenn die dann noch die Schulden übersteigen, nicht auszudenken, dann muss ich ja schon wieder zahlen ???

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