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Archive for the ‘Stadtentwicklung’ Category

Die BürgerNahen begrüßen die Initiative des Oberbürgermeisters Dieter Krone, das Projekt Neugestaltung des Marktplatzes neu aufzustellen. „Uns freut vor allem der Wille des Oberbürgermeisters, sparsam und nachhaltig mit Steuergeldern umzugehen.“, sagte am Montagabend BN-Ratsmitglied Volker Becker. Zuvor hatte der Oberbürgermeister den BürgerNahen seine Überlegungen vorgestellt.

Krone hatte dabei dargelegt, er habe die sechs, sieben Jahre alten Marktplatz-Planungen nicht ohne weiteres übernehmen wollen, deren Verwirklichung inzwischen rund 1,2 Mio Euro kosten würde. „Das wäre vielleicht der einfachere Weg gewesen. Aber wir müssen uns auch Gedanken machen, ob bei diesen Planungen wirklich das dabei heraus kommt , was wir uns für die gute Stube der Stadt versprechen.“

Robert Koop (BN) unterstrich die Position der BürgerNahen: “ Wir wollen die Sparkassenterrasse mit ihren Platanen erhalten, natürlich das schadhafte Klinkerpflaster vollständig instand setzen und nicht austauschen, notwendig sind neue Sitzgelegenheiten und Mülleimer und eine bessere Beleuchtung, schließlich -möglichst mit Hilfe der Wirtschaftsbetriebe- bessere Zugänge in die Tiefgarage.“ Die kostenbewusste Planung von OB Krone ermögliche dies und habe den Charme, mit der Hälfte der eingeplanten 1,2 Mio Euro auszukommen, die „der komplette Austausch des alten roten Pflasters durch neues rotes Pflaster“ (Koop) kosten würde.

Der Kritik an Krone im Planungsausschuss der Stadt habe sich die BN „natürlich nicht angeschlossen“, betonte BN-Ratsmitglied Atze Storm. „Dieter Krone hat seine Aufgabe als OB wahrgenommen: Er hat geprüft, wie es besser geht. Seine Initiative ist klug und spart mehr als eine halbe Million Euro. Wir unterstützen das sehr und fordern Krones Kritiker auf, sich darüber zu freuen anstatt auf den OB zu schimpfen.“

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Ideenwettbewerb

Der geplante Abriss der ehemaligen Haupt- und späteren Hochschule am Wall-Süd wird eine große Schneise ins Stadtbils reißen. Ideen oder gar Entscheidungen zur notwendigen städtebaulichen Neuordnung dieses Gebiets gibt es nicht. Die BürgerNahen schlagen einen Ideenwettbewerb für dieses Areal vor. Ein entsprechender Antrag wurde in den Rat eingebracht. weiter…

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Hausgemeinschaft alternativer Lebensentwurf für das Alter

Als Gäste der BN-Versammlung am 04.03. konnten wir eine große Delegation der Interessengemeinschaft 50plus (HG50plus) begrüssen, die uns über den Fortschritt ihrer Arbeit informierten.

Ziel der Interessengemeinschaft ( http://hg50plus.homepage.t-online.de/index.html ) ist für ältere Mitbürger in Lingen ein neuartiges Wohnprojekt zu initiieren. Im Gegensatz zu einer Wohngemeischaft soll eine Hausgemeinschaft mit ca. 10-15 eigenständigen Wohnungen entstehen. „Nachbarschaftlich unter einem Dach, jedoch jeder in seiner eigenen Wohnung“.

Durch die Schaffung von Gemeinschaftsräumen und gemeinsamen Veranstaltungen sollen nachbarschaftliche Hilfe und Aktivitäten gefördert werden. Die Wohnungen müssen natürlich altersgerecht und barrierefrei sein. Sowohl eine Mietlösung als auch Eigentum sollte möglich sein. Wichtig ist allerdings, daß die Hausgemeinschaft bei Bedarf über die Nachfolgebelegung entscheiden kann.

Einige Planungen wurden bereits erstellt. Dabei kommt es der Interessengemeinschaft auf eine stadtnahe Realisierung an.

Die Ausführungen fanden großen Anklang bei den allen anwesenden BürgerNahen. Auf Anhieb wurden einige für die Gemeinschaft in Frage kommende Grundstücke identifiziert. Insbesondere die derzeit in öffentlicher Diskussion stehenden Gelände „Am Wall Süd“, „Alter Hafen“ und Kaiserstraße wurden diskutiert.

Wir halten die Initiative für ein sinnvolles Projekt um das Leben und Wohnen im Alter zu bereichern und auch die Innenstadt aufzuwerten. Die Stadt Lingen sollte dieses Projekt weitgehend unterstützen.

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BN Arbeit

Lassen uns in Lingen nicht von unserer Sacharbeit ablenken

Lingen. Die Fraktion der Lingener BürgerNahen hat die Kritik der CDU-Stadtratsfraktion und von Stadtbaurat Georg Lisiecki zurückgewiesen.

Als städtebaulich „völligen Unsinn“ hatte Lingens Stadtbaurat in der jüngsten Sitzung des Planungs- und Bauausschusses einen Antrag der BN bezeichnet. Diese hatten sich für einen städtebaulichen Wettbewerb für das „Stadtzentrum Am Wall Süd“ ausgesprochen. Die CDU hatte Koops Kritik am „Nichtstun“ der Verwaltung zurückgewiesen.

„Wir lassen uns nicht von unserer Sacharbeit ablenken, auch nicht durch aufgeregte persönliche Angriffe!“ Damit reagierte BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop in einer Mitteilung auf die „öffentlichen Attacken“ der CDU und des scheidenden Stadtbaurats gegen die BürgerNahen. Koop: Wir behandeln am Montagabend in unserer 68. Fraktionssitzung u.a. die Forderung der Polizei nach einer Sperrstunde in Lingen, bereiten die anstehenden Sitzungen der Ratsausschüsse vor und dabei vor allem die Etatberatung.

„Anschließend sprechen wir ab 20 Uhr in der BN-Versammlung im Bürgerhaus Heukampstannen über künftiges Wohnen in Lingen.“ Gesprächspartner ist die Initiative HG 50plus, die sich in Lingen gebildet hat. Sie hat das Ziel, ein selbstbestimmtes, selbst organisiertes, eigenständiges Leben und Wohnen in einer Hausgemeinschaft zu ermöglichen: „Nachbarschaftlich unter einem Dach, jedoch jeder in seiner eigenen Wohnung.“

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Gründe zur geplanten Schließung der Gebrüder-Grimm-Schule nur vorgeschoben – Mehrheitsfraktion äußert sich nicht

Gebrüder Grimm Schule 1965, Quelle: Stadtarchiv

pm Die Gebrüder-Grimm-Schule in Heukamps Tannen soll geschlossen werden, „weil sich die Stadt Lingen zwei Schulzentren mit ähnlichem Lehrangebot angeblich nicht leisten kann“, schreiben die BürgerNahen in einer Presseerklärung. Angesichts der zurückgehenden Schülerzahlen scheinen ihnen die im Schulausschuss vorgestellten Zahlenreihen und Tabellen auf den ersten Blick schlüssig zu sein.

Immer wenn die Verwaltung erklärt, dass es keinesfalls um wirtschaftliche Gründe geht, werden die BürgerNahen angesichts der mehr als angespannten Haushaltslage hellhörig: Dabei wurde ihnen schnell klar, dass die Diskussion an den Schülern vorbei ging. Zwar wurde das moderne Wort „Inklusion“ mehrfach erwähnt, aber die Pestalozzischule blieb völlig unberücksichtigt: Die Nachfrage von Marc Riße (BN), ob der baufällige Zustand dieser Schule bei der Entscheidung eine Rolle spiele, blieb unbeantwortet. Und das vor dem Hintergrund, dass ihr Standort an der Beckstraße nach Informationen der BürgerNahen nur durch einen knapp siebenstelligen Bereich zu retten ist. „Wenn das mal keine wirtschaftlichen Gründe sind,“ meint Riße.

Riße beklagt außerdem die „unmögliche Informationspolitik der Verwaltung“. Wie viele andere auch, habe er aus der Zeitung von den Schließungsplänen erfahren. „Ein solches Thema muss doch ergebnisoffen in den Gremien diskutiert werden. Aber so wurde der Schule vorab der Dochstoß verpasst. Welche Eltern melden denn ihre Kinder an einer totgesagten Schule an?“ fragt er.

Was ihn am meisten stört: Während die Mehrheitsfraktion im Rat der Stadt sachlich noch keine klare Meinung geäußert hat, benutzt sie und auch die SPD diese Diskussion als Wahlkampfplattform für den Landtag auf Kosten der Schüler.

Abschließend zitiert Riße in der Erklärung aus dem Wahlprogramm der BN: „Lingen braucht keine Leuchtturmprojekte, wenn dafür in den Schulen das Licht ausgeht. – Und genau dieser Fall ist nun eingetreten.“

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Abverkauf am Rat vorbeiDas Gelände des alten Sägewerkes in Darme an der Schüttorfer Straße wird nun endlich bebaut. Gut so! Viele Familien wünschen sich dort ein Baugrundstück in allerbester Lage. Ein Filetstück der Nachverdichtung. Leider eins mit sehr unangenehmem Beigeschmack für Lingen:

Der Ortsbürgermeister von Darme hat schon vor einem halben Jahr verbreitet, dass er hier etwas vorhabe, von dem die Stadt noch nichts wissen soll. „Das macht nur Probleme.“ Das Problem haben wir jetzt: Während die BürgerNahen die Vergabe von Baugrund durch gewinnmaximierende Investoren anklagen, wurden sie bloß hingehalten – wie auch die anderen Ratsmitglieder.

Der Rat der Stadt wurde gesamtheitlich getäuscht: „Die Vergabe der Grundstücke für die Einfamilienhäuser in Abstimmung mit der Stadt Lingen (Ems) nach den Vergabekriterien der Stadt Lingen (Ems) vom 01.10.2009 vorzunehmen.“ heißt es in einer Beschlussvorlage.

Nichts davon gilt mehr. Die obenstehende Verkaufsanzeige ist vom vergangenen Samstag. Eine Lingener Interessentin hat an diesem Tag eine Anfrage an „den Auftraggeber“ gesandt und montags erfahren, dass ihr Wunsch bereits anderweitig reserviert sei. Von Vergabekriterien der Stadt Lingen (Ems) und einem „städtebaulichen Vertrag“ war hierbei keine Rede.

Soziale Gesichtspunkte der Grundstücksvergabe, zum Beispiel an Familien mit Kindern, gelten anscheinend nicht mehr. Der „städtebauliche Vertrag“ wird vermutlich erst unterzeichnet, wenn alle Grundstücke vergeben sind. Der Bebauungsplan wird dann wahrscheinlich anschließend gemalt. „Projektbezogen“. Sogar die Straßennamen scheinen der Planskizze nach – die die Ratsmitglieder noch nicht einmal kennen – schon vergeben zu sein. Dass das abgebildete Gebäude für die BürgerNahen größer als „ein- bis zweistöckig“ aussieht, ist bei solch einem Verfahren nur noch nebensächlich.

Unabhängig von der begrüßenswerten Bebauung dieses Geländes: Durch diese Art der Grundstücksvergabe ist der Stadt Lingen ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden entstanden. Das kann nicht im Sinne der Bürger sein.


„In Darme passiert nichts, was ich nicht will,“ heißt es derweil. Genau das ist ein Grund, weshalb die BürgerNahen ins Rathaus gezogen sind. Wir bleiben dran!

Eine „Sägemühle“, wie es so schön heißt, hat es dort übrigens nie gegeben.

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Geschlossen steht an der Apotheke Heukamps Tannen seit Montag.

Apothekenteam Heukamos Tannen

Quelle: http:www.apotheke-ht.de

Geschlossen steht seit heute auch an den Lindenstuben. Am Imbissbetrieb Jägerstübchen und an der Gaststätte Ricke steht es nicht mehr, denn geschlossen sind sie schon länger. Genauso wie das Malergeschäft und der Lebensmittelladen in der Jägerstraße. Auch das Bürgerhaus Heukamps Tannen ist viel zu oft geschlossen.

„Apotheke Heukamps Tannen werden sie künftig nur noch in der Gemeindechronik finden. Sie wurde zum 30.9.2012 geschlossen, nachdem sich unsere Gesundheitspolitiker im Laufe der Wahlperioden stets selbständige Apotheker als Zielscheiben ihrer Sparpolitik aussuchten. … Junge Kollegen machen das nicht mit – deshalb fanden wir keinen Nachfolger„, heißt es von der ehemaligen Betreiberin.

Ist das der einzige Grund? Die BürgerNahen meinen: Nein, viele Gründe sind in der Stadtpolitik Lingens selbst zu suchen. Wenn ehemals dezentrale Arztpraxen in einem Ärztehaus konzentriert werden, kann das nicht nur Vorteile haben. Der Umzug zweier Praxen aus dem Haus der Heukamps Tannen Apotheke war ihr Dolchstoß. Wenn der dort bislang noch verbliebene Kinderarzt demnächst in den Ruhestand tritt, wird auch an seiner Tür geschlossen stehen.

Schuld daran, dass ein Stadtteil wie Heukamps Tannen aktuell diese Entwicklung erlebt, trägt die gedankenlose Wohnungsbaupolitik der Stadt. Das gilt ebenso für andere Gebiete wie Stroot, Damaschke, Telgenkamp, Reuschberge. Hier leben alleinstehende Senioren in alten Häusern auf riesigen Grundstücken. Infrastrukturen brechen deshalb weg, weil es der Verwaltung und der Mehrheitsfraktion nicht gelingt, diese Wohngebiete aktiv in ihrem Wandel zu unterstützen.

Hier müssen neue Konzepte her: Das Programm „Jung kauft alt“ ist keine Idee der BürgerNahen – aber weil es in anderen Städten so gut funktioniert, fordern wir es immer wieder: Gebt jungen Familien die Möglichkeit, hier bezahlbaren Wohnraum zu erwerben. Gebt der wachsenden Zahl an Studierenden in Lingen endlich überhaupt eine Gelegenheit, hier auch zu wohnen. Grundstücke können geteilt, Altbauten effizient saniert werden. Das muss man aber fördern – und nicht einfach Investoren überlassen.

Stattdessen werden immer neue flächenverbrauchende Neubaugebiete ausgewiesen. In hektischen Reden verteidigen Ortsratsvertreter, warum ausgerechnet bei ihnen Neubaugebiete hin müssen. Das ist bestimmt gut für ihre Wiederwahl, aber falsch für unsere Stadt. Zur Erinnerung: Im Rat steht es 24 zu 18. Diese dünne Mehrheit kommt nicht aus der Innenstadt Lingens, sondern aus den Ortsteilen. Sie agiert aber dennoch zum Nachteil der städtischen Wohngebiete.

Solange Altbaugebiete mitten in Lingen zu Brachland werden und deswegen die Strukturen verkümmern, stimmen die BürgerNahen der Ausweisung von Neubaugebieten in Randbereichen nicht zu – selbst wenn es dort Wählerstimmen kostet!

Für Heukamps Tannen besteht derweil durchaus Hoffnung: Neue KiTa-Plätze, neue Turnhallen, neu ausgebauter Lebensmittelmarkt. Wenn wir jetzt noch die Lösung für die 1.000-Quadratmeter-á-145-Euro-Grundstücksproblematik gemeinsam finden, findet sich vielleicht auch wieder ein interessierter Kinderarzt oder Apotheker.

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Es war einmal ein Oberbürgermeister einer wunderschönen Stadt im südlichen Emsland. Der versprach seinen Mitbürgern das Blaue vom Himmel. Denn während man sich andernorts sogar auf sinkende Einwohnerzahlen einzustellen begann, wollte er sich mit solch unangenehmen Erkenntnissen nicht auseinandersetzen – und so beschloss er, sich einfach kraft der Gewalt seiner Worte zu widersetzen.

Er versprach, dass die kleine Stadt in 13 Jahren gar 60.000 Einwohner haben sollte.

Wahrscheinlich zuckten in diesem Moment einige unbedeutende Mitarbeiter der Stadtverwaltung zusammen – die nämlich, die die Bevölkerungsstatistik von aktuell 51.878 nur durch Addition mit den Nebenwohnsitz-Inhabern auf die Zahl von 55506 hochgeschrieben hatten (Stand Mai 2012). Was nur konnte der Oberbürgermeister im Sinn haben?

Noch 2010 hatten sie doch eine Hochrechnung für 2030 auf 53.600 festgesetzt. Wen wollte der Oberbürgermeister also in diesen fünf Jahren wieder aus der Stadt vertreiben? Und wen  überhaupt zuvor in so großer Zahl anlocken?

Da fiel ihnen die Sache mit den Nebenwohnsitzen ein, und sie atmeten auf. Warum nicht den Anspruch als Mittelzentrum mit oberzentralen Aufgaben dadurch einfordern, dass alle Neugeborenen in z.B. Meppen und Papenburg automatischen Zweitwohnsitz in Lingen erhalten? Zur Not würde der Oberbürgermeister flötend durch das Emsland ziehen und die Kinder in die Stadt mit der schönen Emslandarena locken.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann pfeifen sie noch immer auf die Prognosen.

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Mit den Themen Arbeitsmarkt und regionale Wirtschaft und Kultur in Lingen beschäftigten sich die BürgerNahen am 2. Juni 2012 im Rahmen eines Workshops. Der anschließende Stadtrundgang stand unter dem Motto Klassizistische Gebäude in Lingen und wurde von Dr. A. Eiynck geführt.

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Mit den Themen Arbeitsmarkt und regionale Wirtschaft und Kultur in Lingen beschäftigten sich die BürgerNahen am 2. Juni 2012 im Rahmen eines Workshops. Der anschließende Stadtrundgang stand unter dem Motto Klassizistische Gebäude in Lingen und wurde geführt von Dr. A. Eiynck.

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