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Archive for the ‘Stadtplanung’ Category

So geht´s nicht!

Die Kivelingstraße ist für den Autoverkehr jetzt gesperrt – genau zwischen Parkhaus und Eingang eines Modegeschäftes am Ende der Großen Straße. Gründe aus Sicht der Verkehrssicherheit gibt es dafür nicht: Die Recherchen der BürgerNahen ergaben bisher, dass es sich bei dieser Stelle zumindest nicht um einen Unfallschwerpunkt handelt. Wir vermuten als Grund der Sperrung eher die gewünschte Anbindung des Hutgeschäftes an die Fußgängerzone (die LT berichtete darüber ausführlich am 4. Mai 2011). Gestern erreichte uns der folgende Brief eines Bürgers, dessen Meinung wir teilen:

„Hier wird eine Erweiterung der Fußgängerzone vorgenommen auf Kosten einer ordentlichen Verkehrsführung.
Man merkt die Absicht und ist verstimmt. Es drängt sich der Verdacht auf, daß diese Maßnahme schon bei der Genehmigung für das Monstrum des Baues Huesmann ausgehandelt worden ist. Der Schaden (Lichtklau) für die Bewohner der Mühlentorstraße ist nicht mehr rückgängig zu machen. … Ich möchte zur Verkehrsführung folgendes Argument in die Debatte werfen:
Wenn die Tiefgarage Marktplatz besetzt ist, wird ein Autofahrer die Parkplätze an der Kivelingstraße gegenüber dem Kreishaus oder das Parkhaus im Ärztehaus anfahren. Er fährt durch die Kirchstraße und muß dann durch die Mühlentorstraße (eine weitere Belastung der Anwohner dieser Straße) über die Straße „Am Gasthausdamm“ auf den „Konrad-Adenauer-Ring“ (keine Ampel) nach links und dann wieder an der Ampel am Ärztehaus nach links abbiegen. Wahnsinn!
OB Krone: „Eine Umwidmung der Kivelingstraße in eine Fußgängerzone ist momentan aus rechtlichen Gründen noch nicht möglich.“ Hier wurde etwas ohne Rechtsgrundlage vorweggenommen. Wurde die Polizei in diese Maßnahme eingebunden? Die Bürger sowieso nicht!“

Dem Verfasser antworten die BürgerNahen wie immer: Wir haben nicht auf alles eine Antwort, aber wir stellen die richtigen Fragen. In diesem Fall an die Polizeiinspektion Grafschaft/Emsland, den Oberbürgermeister und den für diese Straßensperrung Verantwortlichen in der Verwaltung. Deren Antworten lesen Sie demnächst hier.

Zur Verdeutlichung der „neuen Verkehrsführung“ Hier noch eine kleine Grafik. Grün ist die Zufahrt zur Tiefgarage, rot die Sperrung vor dem Filzhuthändler Modegeschäft, gelb der Umweg zum nächsten öffentlichen Parkplatz:

Abschließend verweisen wir auf diesen Link für weitere Informationen.

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Wie gut zu lesen, dass die Stadt Lingen nun doch tatsächlich unabhängige Gutachter beauftragen will, die Varianten der Emslandarena-Planung prüfen zu lassen! Der öffentliche und private Protest hat den Verwaltungsausschuss überzeugt,  dass dies die einzige Möglichkeit ist,  zu einer vertretbaren Lösung zu kommen. Die BürgerNahen begrüßen diese Entwicklung hin zu einer sachlich-rationalen Politik und einer transparenten Entscheidungsfindung.

Zitat aus der Ems-Vechte-Welle:

‚“Die Stadt Lingen lässt den so genannten Meyerhoff-Vorschlag zum Bau der Emslandarena nun doch von einem unabhängigen Gutachter überprüfen. Das hat die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Der Verwaltungsausschuss habe dies einmütig befürwortet. Die Verwaltung habe bereits in der letzten Woche Kontakt zur Architektenkammer und zu relevanten Fachverbänden aufgenommen. Dort habe man um Empfehlung von Gutachtern gebeten, die Erfahrungen im Bereich Entwicklung und Bau von Veranstaltungshallen nachweisen können. Entsprechend dieser Empfehlungen sei beabsichtigt, ein Gutachterbüro zu beauftragen, welches am bisherigen Verfahren nicht beteiligt gewesen sei, heißt es weiter. Der Meyerhoff-Vorschlag sieht vor, die Arena in die bestehenden Emslandhallen zu integrieren und nicht einen Neubau zu errichten.“

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Nach großem Druck aus der Öffentlichkeit haben sich Rat und Verwaltung dazu durchgerungen, den Alternativentwurf zur Emslandarena „zu prüfen“. Die BürgerNahen unterstützen den Alternativentwurf, weil er eine Arena vorsieht, die zu erheblich geringeren Kosten in die vorhandenen Emslandhallen integriert werden kann. Das mag zwar weniger schmuck aussehen, senkt aber Bau- und Unterhaltungskosten um Millionen.

Eine Prüfung durch einen städtischen Mitarbeiter wird keine neuen Erkenntnisse bringen, dessen sind sich die BürgerNahen sicher. Wir fordern daher selbstverständlich einen Vergleich beider Hallenpläne durch einen unabhängigen Sachkundigen – und nicht durch die bauausführende Firma oder einen städtischen Mitarbeiter!

Offen bleibt für die BürgerNahen die Frage, warum einzelne Mitglieder aus Rat und Verwaltung unbedingt die neue Halle in Einzellage wollen. Nur „weil wir die Mehrheit haben“ reicht als Argument nicht aus.

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Am 31. 03.2011 wurde der Ortsrat Schepsdorf in öffentlicher Sitzung von einem Vertreter der Verwaltung der Stadt Lingen sowie des für das Projekt Emsauenpark zuständigen Planungsbüros informiert: Die Stadt Lingen wolle den gereinigten (von asbestfrei spricht nur die LT(  2011-04-06 Wohin mit dem asbestfreien Boden) Boden aus Reuschberge aus „Vermittlungsgründen“ nicht wieder im Bereich des Emsauenparkes einfügen, sondern plane, diesen auf dem ehemaligen Bundeswehrsportplatz an der Panzerstraße zu deponieren. Gar allerliebst aufgehübscht wurde dies nach der Mode der Zeit: es sollen Sanddünen entstehen, die par Sukzession dann von der Natur erobert werden sollen.

Die Gegenfront des Ortsrates sowie der zahlreichen Besucher war einhellig.

Der Ortsrat möchte sich nicht sämtliche Verfügungsspielräume für dieses Areal auf Dauer aus der Hand nehmen lassen. Bürger wiesen darauf hin, dass dies einer von nur zwei Sportplätzen in  Lingen sei, die wegen einer entsprechenden Drainierung ganzjährig zu nutzen seien. Der Heimatverein betonte, dass in dem fraglichen Areal keine Dünen, sondern eine flache Waldebene vorhanden gewesen sei, so dass von einer Renaturierung keine Rede sein könne.

Auch inhaltlich konnten die beiden Vertreter nicht überzeugen. Den Boden erklärten sie nicht für asbestfrei, drucksten herum, schließlich sei ja auch sonst Asbest im Boden, wenn Sie zum Beispiel unter der Traufe eines alten Schweinestalls mit Eternitdachplatten untersuchen, da wäscht der Regen doch auch einiges ein. Schönen Dank für den Vergleich!

Den nicht ganz sachfernen Zuhörern kamen dann Zweifel, ob nach Grobsiebung der Asbestfragmente nicht gerade die gefährlichen Asbestfasern in der Sandfraktion bleiben? Ob die leichten Fasern ungebunden im sandigen Boden nicht über kurz oder lang durch Absetzen des Sandes an der Oberfläche konzentriert werden? Und ob solche Stäube dann vom Wind nicht eh wieder gen Reuschberge getragen werden?

Konstruktive Vorschläge wurden auch gemacht: wenn der Boden nicht wieder eingebracht werden kann, dann muss er überdeckt werden. Dazu bieten sich etliche Kieslöcher in der Umgebung an – daran hatte die Verwaltung noch nicht gedacht (ist ja auch nicht gleich auf dem Kartenausschnitt zu sehen…)

Die Zeit für die Umplanung, Klärung und Genehmigung wird man sich nehmen müssen. „Asbest“ ist kein Thema, das  derart unsensibel angegangen werden darf.

Wie äußerten sich Teilnehmer: „ist ja schlimmer als unter Pott“, „als wenn einer seinen Dreck über den Gartenzaun wirft“.

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Autor: BN-Pressestelle

Wenn Bürger nicht „richtig mitgenommen“ werden und sich nicht ständig die Protokolle und Pläne einzelner Stadtratsausschüsse ansehen, kann es passieren, dass ihnen die Verwaltung buchstäblich den Boden unter den Füßen wegreißt.
So geschehen an der Waldstraße: Die Verkehrssituation zwischen dem Restaurant Lindenstuben (www.lindenstuben-lingen.de) auf der einen und der Heukapstannen Apotheke (www.apotheke-ht.de) auf der anderen Seite war nie gut. Es gab zwar immer genügend Parkraum, durch das Parken auf den Seitenstreifen war der fließende Verkehr allerdings teilweise von Rücksichtname geprägt. Dass er an dieser Stelle behindert war, würden wir nicht sagen.
Behindert ist er jetzt, und das Parken erst recht. Denn zwischen den beiden Gehsteigen und Radwegen wird es künftig kaum mehr Platz für Kurzzeitparker geben. Mütter, die ihre kranken Kleinkinder in die Kinderarztpraxis Harfousch tragen, sind davon ebenso betroffen wie die Medikamenten-Lieferanten mit Ihren Transportern.

Aber Lingener Bürger sind klug und nehmen die Parkregelung selbst in die Hand, wie der Text auf der Internetseite der Apotheke  zeigt. Die BürgerNahen sind gespannt auf das Ergebnis der Umbauarbeiten und werden wieder berichten.

Hier der Text der Apotheke:

„Am letzten Freitag haben wir erfahren, daß der Bauausschuß der Stadt Lingen ca. 10 Monate zuvor den Bau von Radwegen im Bereich von der Jägerstraße bis zur Straße Am Telgenkamp beschloß. Vorgesehen sind der Bau von Gehweg- und Radstreifen, beidseitig. Dadurch verengt sich die Fahrbahn. Inwieweit dann noch Parken beidseitig / einseitig / abwechselnd möglich sein wird, soll die praktische Erfahrung nach der Fertigstellung der Radwege zeigen.

Wir bedauern sehr, daß die Planung über die Köpfe der betroffenen Anlieger hinweg erstellt wurde und bitten unsere Kunden um Nachsicht, daß unsere diesbezüglichen Einflußmöglichkeiten sehr eingeschränkt sind.

Nicht nur während der Bauzeit stehen hinter der Apotheke einige Parkplätze für Patienten der in Waldstraße 93 und 95 niedergelassenen Ärzte zur Verfügung. Gemäß unserer mit dem Restaurant Lindenstuben getroffenen Vereinbarung werden während der Bauzeit auf dem Parkplatz der Lindenstuben Fahrzeuge von Patienten der Arztpraxen und von Kunden unserer Apotheke täglich im Zeitraum von 8 bis 11 Uhr und von 14:30 bis 18 Uhr toleriert, die dort kurzzeitig abgestellt werden. Dauerparken wird dort NICHT toleriert. Ein Zettel mit Angabe des Aufenthaltsortes des Fahrers hinter der Windschutzscheibe wird helfen, Mißverständnisse zu vermeiden.

Umgekehrt werden wir während der Bauzeit das Parken auf dem Parkplatz hinter dem Ärztehaus Waldstraße 93 den Besuchern der Lindenstuben im Zeitraum von 13 bis 14:30 Uhr sowie nach 18:30 Uhr gestatten. Zusätzlich an Samstagen ab 12 Uhr und an Sonn- und Feiertagen ganztags.

Vorstehende Regelung ist zunächst nur bis zum Abschluß der Bauzeit (d.h. bis zum Entfernen entsprechender Beschilderung) gültig. Danach werden wir eine neue Regelung vereinbaren/festlegen.“


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In den letzten Tagen war in der LT zu lesen, dass CDU, SPD, Grüne und FDP den kompletten Ausbau der Ulanenstraße  aus städtischen Mitteln finanzieren wollen. Der Ausbau auf Bundesstraßenniveau bedeutet eine erhebliche Verbreiterung und damit Verteuerung der sonst zur Erschließung des Gewerbegebietes erforderlichen Straßenarbeiten.

Die BürgerNahen nehmen zur Kenntnis, dass es eine breite Mehrheit im Rat hierzu gibt. Sie halten aber die gewählten Trasse für ungeeignet, für eine Entlastung Damaschkes zu sorgen: „Wie kann man den Ausbau auf Bundesstraßenniveau planen, wenn nicht sicher ist, dass die Ulanenstraße auch als Bundesstraße ausgewiesen wird? Eine Alternative für den Schwerverkehr wäre die Ulanenstraße auch nur dann, wenn die B213 im Abschnitt Damaschke für LKW über 7,5 t gesperrt wird“ heißt es in einer Presseerklärung. „Außerdem muss sichergestellt werden, dass der Forstweg in Altenlingen und die Waldstraße in Richung Stadtzentrum nicht zusätzlich belastet werden.“

Für die BürgerNahen müssen diese Fragen als Hausaufgaben verbindlich geklärt werden, bevor dann – voraussichtlich 2013 – ein Ausbau sinnvoll unternommen werden kann. Sabine Stüting von den BürgerNahen fragt nach belastbaren Planungsgrundlagen: „Gibt es überhaupt eine Verkehrszählung, die zeigt, wie hoch am aktuellen Verkehrsaufkommen der Anteil an LKW und PKW ist, die ihre Route über die Ulanenstraße nehmen würden? Wie soll den überhaupt abgeschätzt werden, ob die Ulanenstraße eine Entlastung bringt? Am Ende führt das erschlossene Gewerbegebiet zu mehr Verkehr in Damaschke und Brögbern als jetzt – wer Straßen sät, wird Verkehr ernten.“

Nach Ansicht der BürgerNahen bietet sich OB Krone in dieser Sache eine wunderbare Chance, ein Wahlversprechen einzulösen: Die Bürger mehr einzubeziehen, heißt vernünftig zu argumentieren und nicht teure Scheinlösungen als Wahlgeschenke zu propagieren. Ohne die straßenrechtlichen Grundlagen bringt eine verbreiterte Ulanenstraße nur eine Rennstrecke, aber keine Entlastung für Damaschke.

Die BürgerNahen fordern Rat und Verwaltung nachdrücklich auf, die Trassenführung zu überdenken. Sie sagen abschließend: „Wir wollen eine Straße, die auch die Menschen in Brögbern entlastet. Dazu muss sie weit vor dem Gewerbegebiet Lenzfeld durch den Ochsenbruch zur Lingener Umgehungsstraße führen.“

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Autor: BN-Pressestelle

Zu ihrem zweiten politischem Aschermittwoch kam die noch junge Wählervereinigung der Bürgernahen im Bürgerhaus Heukamps-Tannen zusammen und berichtet ausführlich über die „insgesamt närrische Zeit“ als „einzig oppositionelle Gruppe“:

Dass sie im vergangenen Herbst mit ihrer OB-Kandidatin Sabine Stüting auf Anhieb 7,2% gewonnen haben, stimmt die Bürgernahen fröhlich. Außerdem hat sich im letzten Jahr auch die Mitgliederzahl deutlich erhöht.

Einfach sei Oppositionsarbeit in einer karnevalistischen Hochburg wie Lingen nicht, aber eines haben die Bürgernahen ihrer Meinung nach schon jetzt erreicht: „Wo wir aufschlagen, kommt Stimmung auf,“ sagt Rauscher. „Erfrischende Ahnungslosigkeit warf man uns vor, Phantomdebatten und Wahlkampfgetöse. Alles richtig! Und wir versprechen den Lingener Bürgern, dass wir noch viel lauter rumtösen – solange, bis es endlich einmal um Sachthemen und vernünftige, sachliche politische Diskussion geht.“

Damit meinen die Bürgernahen Themen wie ein „Arenalein“, das bei der aktuellen Haushaltslage einfach nur ein, zwei Jahre zurückgestellt gehöre. Sie meinen damit eine Ulanenstraße, die für Damaschke statt Entlastung nur mehr Verkehr bedeutet. Rauscher sagt: „Solange die Finanzierung nicht steht, die B213 weiter als Bundesstraße genutzt werden darf und Brögbern weiter wächst, wird die neue Ulanenstraße die teuerste Sackgasse Deutschlands! Damaschke liegt nun mal mitten zwischen Rotterdam und Hamburg. Da muss man ein bißchen globaler denken als nur von hier bis da“. Die Bürgernahen stellen sich eine Trasse vor, die schon vor Brögbern „bestenfalls schon vor Bawinkel“ (Rauscher) weit an den Wohngebieten vorbeiführt. „Und das ist dann förderungsfähig und –würdig.“

Gegen den Flächenverbrauch von immer neuen Wohngebieten wehren sich die Bürgernahen mit ihrem Projekt „Jung-kauft-alt“, bei dem junge Familien gefördert werden, die eine alte Immobilie kaufen und sanieren. Die BN dazu: „Natürlich schreiben wir keinem vor, wo er wohnen soll. Wir meinen nur, dass es tolle Häuser auf schönen Grundstücken mitten in der Stadt gibt, in denen eine ältere Person wohnt, die das eigentlich gar nicht mehr will. Wir wollen mit dem Projekt beide nur ein wenig anschubsen! Oft scheitert der Kauf an den großen Grundstücken und der Angst vor Umbau-Überraschungen. Dabei wollen wir helfen. Natürlich ist die Idee nicht neu – aber gut! Und keiner in Lingen setzt sie um – außer uns“, sagt Rauscher abschließend. „Der Hut ist halt nicht neu, aber wir haben ihn auf!“

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BN – Hermann Nüsse

Einen zweifellos gut durchdachten Vorschlag für die Öffnung des Heuesch zum Forstweg stellte gestern OB Krone zusammen mit Tiefbauamtsleiter Tieben vor.  Die hierauf aufsetzende Diskussion brachte aus meiner Sicht folgendes klar zutage:

  1. Der gültige Bebauungsplan gibt die zweite Zuwegung unweigerlich vor
  2. Der Ortsrat Altenlingen hat bei Aufstellung des B.-Plans angabegemäß eindeutig gegen die zweite Zuwegung plädiert, dies ist wohl auch protokolliert
  3. Seitens der Befürworter der Öffnung gibt es neben dem Argument des B.-Plans wohl nur noch das Argument der Gefährdungslage bei einer Zuwegung
  4. Die Gegner einer Öffnung sehen als ihre Argumente den möglichen Durchgangsverkehr durch die Strasse „Am Glockenturm“  sowie die Einmündung der Zuwegung quasi direkt gegenüber der Grundschule. Beides gefährde in erheblichem Maße die Kinder
  5. Unter den Versammlungsteilnehmern ergab sich eine sehr breite Mehrheit für die Beibehaltung des jetzigen Zustands, sowohl bei den Anwohnern des Heueschs als auch anderen Bewohnern von Altenlingen
  6. Einhellige Forderung ist eine deutliche Verkehrsberuhigung des Forstweges herbeizuführen

 

Nimmt die Verwaltung das Anliegen der überwiegenden Mehrheit der Versammlungsteilnehmer ernst, können die Konsequenzen aus der Versammlung eigentlich nur lauten:

  1. Änderung des B.-Plans, d.h., die zweite Zuwegung wird gestrichen ( sinnvoll wäre hier dann noch die Schaffung eines Ersatzrettungsweges über den Burtenweg, sicher durch leicht entfernbare Barrieren möglich)
  2. Kurzfristige Überplanung des Forstweges hinsichtlich verkehrsberuhigender und geschwindigkeitsbegrenzender Massnahmen
  3. Einbau geschwindigkeitsreduzierender Hindernisse in die Strasse „Am Glockenturm“

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Gestern abend  (24.02.11) fand die Bürgerversammlung zum mittlerweile Dauerbrennerthema „Heuesch“ statt. Seitens der Verwaltung ist ein m.E. wohldurchdachter Vorschlag zur Öffnung der fraglichen Strasse bei entsprechender  – ebenfalls fraglos –  erforderlicher Verkehrsberuhigung des Forstwegs unterbreitet worden. Sowohl der OB Krone als auch Dr. Büring haben schlicht überzeugt. Der OB hätte in bißchen besser vorbereitet sein können, aber ich gebe auch zu, wenn mich jemand was zu Baccum fragen würde, ich müßte mir auch erst das Wissen aneignen und reichen würde es nie um mit Einheimischen konkurrieren zu können.

Als einzige Kritik – die dann ja auch kam- könnte man anführen, dass GERADE auch im Baugebiet Heuesch entsprechende verkehrsberuhigende Maßnahmen vorgenommen werden müßten. Nach eigener Wahrnehmung wird da wirklich tw. mit äußerst leistungsstarken PKWs etwas zu schnell gefahren, und das können bisher ja wohl nur ausschliesslich Anwohner sein.

Ausserdem kann man doch wohl kaum argumentieren, man wolle keinen (Fremd-) Verkehr, gleichzeitig aber jegliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung verschmähen. Nur das Wort  „Kinder“ zu rufen, kann es ja wohl nicht sein. Wohlgemerkt, niemand möchte den Kindern auch nur ein Jota an Sicherheit nehmen, aber man könnte auch vermuten, dass dies ein vorgeschobener Grund sei.

Äußerst befremdlich fand ich aber zwei Redebeiträge von Mitgliedern des Ortsrats.

Zum einen wurde doch tatsächlich gesagt, dass nach einer touristischen Erschliessung des Hafens die Einmündung des Forstwegs in die Meppener Strasse entfernt werden solle, und dann hätte  man über die Öffnung ….

Anders rum: Wenn die alternative Nutzung des Hafens gekommen wäre, wie viel Verkehr wäre dann denn durchs Wohngebiet geflossen?

Zweiter Kommentar:

Verkehrsberuhigung des Forstwegs „Ja“, aber nicht im Wohngebiet?!

Das war schwer zu verstehen, die zweite Aussage wurde dann mit der Kostenkeule begründet.

Ja, wie soll das denn gehen ? Wir machen den Forstweg unattraktiv, lassen aber das zu schützende Wohngebiet aussen vor ?

Mein Vorschlag wäre: Erst mal verkehrsberuhigende Massnahmen im Baugebiet (das hilft den Kindern, das schützt auch vor unbeabsichtigtem Zu-schnell-Fahren, das schützt vor Fremdverkehr), dann sehen wir mal weiter und sehen dann, ob sich die angebilcihen Mehrheiten nicht ganz schnell ändern. Die Maßnahme, Verkehrsberuhigung im Forstweg ist ebenfalls wünschenswert, machen wir gleich mit.

By the way, es entbehrt nicht einer gewissen Komik sich vorzustellen, wie bei EINER Zufahrt Berliner Kissen installiert werden sollen.  Das Geschrei (von wem wohl?) möchte ich nicht hören.

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„Mit Inbetriebnahme des ZOB am Bahnhof hat sich herausgestellt, dass in unmittelbarer Bahnhofsnähe keine Flächen für Kurzparker vorhanden sind.“
Quelle: Ratsinformationssystem der Stadt Lingen,Beschlussvorlage Nr. 74/2011

„Mit Inbetriebnahme des NRH (neuen Rathauses) hat sich herausgestellt, dass ohne Lichtöffnungen keine Durchtrittsfläche für  Lichstrahlen vorhanden ist.“
Frei umformuliert nach einer namenlosen Quelle aus dem 16. Jahrhundert.

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