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Archive for the ‘Umweltschutz’ Category

Gestern kam hier ein Lobbriefchen aus dem Oberbürgermeisterbüro rein. Weil das ja nicht allzu häufig vorkommt, wollen wir das mit euch teilen.

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Hierzu auch ein Interview von BN-Ratsfrau Margitta Hüsken auf ev1.tv

Für Unruhe im Rathaus und den Stadtratsgremien hat in der vergangenen Woche ein Gutachten gesorgt, das krebserregende Stoffe im Kindergarten St. Ludger im Gauerbach festgestellt hat. BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop fasste am Wochenende die Stimmung bei den BürgerNahen (BN) so zusammen: „Wir sind alarmiert. Die Stadtverwaltung hat in Abstimmung mit dem Verwaltungsausschuss hinsichtlich des Kindergartens im Gauerbach zwar sofort und richtig reagiert. Wir BürgerNahen fragen uns aber, ob das jetzt etwa nur die ‚Spitze eines Eisbergs‘ ist. Unbestritten ist Klarheit vonnöten, bei welchen öffentlichen Gebäuden und Einrichtungen in unserer Stadt dieselben oder andere Baumaterialien verwendet wurden, von denen man heute weiß, dass sie gefährlich sind. Da brauchen wir so schnell wie möglich Klarheit für die Kindergärten, Jugendheime, Schulen oder Treffpunkte wie Heimathäuser. Auch für Verwaltungsgebäude wollen wir das wissen.“

„ Es interessiert besonders, welche toxischen Stoffe wann verbaut wurden, warum ihre Gefährlichkeit damals möglicherweise nicht bekannt war und erst jetzt entdeckt worden ist. Das wollen wir in unserer Fraktionssitzung an diesem Montagabend im Bürgerhaus Heukamps Tannen diskutieren. Die BN hat deshalb neben Stadtbaurat Lothar Schreinemacher auch einen kompetenten Vertreter der „Zentralen Gebäudewirtschaft“ (ZGW) eingeladen; die städtische ZGW verwaltet eigenständig alle städtischen Gebäude. Robert Koop (BN): „Klar ist: Wir fordern schnelle weitere Aufklärung und konkrete Vorschläge aus der Stadtverwaltung, was getan werden muss.“

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bohrschlamm

In der Fernsehsendung Markt im NDR von Montag den 7. März wurde über 500 Plätze mit giftigem Bohrschlamm berichtet. Dieser sei in den vergangenen Jahren insbesondere bei der Erdöl- und Erdagsförderung entstanden.Hiernach gelten die Bohrrückstände als sehr gefährlich, da sie Schwermetalle ,wie Quecksilber,Arsen und radioaktive Partikel wie Radium 226 enthalten. Auf einer Karte des Landesamtes für Bergbau, Energie und Geologie sind auch 3-4 Verdachtsflächen für Lingen ausgewiesen. Aus diesem Grund haben die BürgerNahen den Oberbürgermeister um Informationen gebeten ob solche Bohrschlämme auch im Gebiet der Stadt Lingen (Ems), von Nachbargemeinden bzw. im Bereich des Wasserverbandes vergraben wurden bzw. entsprechende Örtlichkeiten bekannt sind. Die Beantwortung sollte bis bzw. in der nächsten Ratssitzung erfolgen.Die BN möchte dann über die Voraussetzungen für eine Beseitigung dieser Altlasten beraten.

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sammel

Auch in diesem Jahr gibt es wieder einen Lingener Frühjahrsputz. Die BürgerNahen sind wie immer dabei. Gäste sind herzlich willkommen.
Wir starten am Samstag den 12.03. um 13:30 Uhr am hinteren Parkplatz des Hubertushofes.

Erst einmal sammeln wir dann den Müll bis zum Gut Herzford auf. Hier erwartet uns Kaffee und Kuchen.
Den Rückweg gehen wir dann bis zum Pöttkerdiek. Danach kehren wir im Hubertushof zu einem leckeren Essen ein.

Also beteiligt euch zahlreich.

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Anfang der Woche kam es zu einer „Rußpanne“ bei der Firma Hagedorn in Schepsdorf. Als erste bemerkt haben dies die früh mit der Arbeit beginnenden Busfahrer der Firma Meyering als direkte Nachbarn. Neben der optischen Verschmutzung durch Rußpartikel ist noch nicht geklärt, was alles und in welchen Konzentrationen freigesetzt worden ist. Wohl anhand des mit freiem Auge sichtbaren Rußeintrages wurde im weiteren bekannt, dass doch ein relativ großer Anteil des Ortsteils im wahrsten Wortsinne betroffen war. Beunruhigend dann die ersten Ergebnisse, dass mit PAK auch Kanzerogene, sprich krebs-erregende Stoffe freigesetzt wurden. Die genaue Analyse steht aktuell noch aus.

Der letzte schwere Störfall im Juli ist den Schepsdorfen noch genau vor Augen, als ebenfalls ein „technischer Defekt“ dazu führte, dass nitrose Gase in größerer Menge austraten. Aber in der Zwischenzeit ist gerade den direkten Nachbarn wiederholt aufgefallen, dass außergewöhnlich starke schwarze und braune Abgasfahnen sichtbar wurden. Und auch in den westlichen Randlagen des Ortsteils war gerade an den warmen Spätsommer-Wochenenden der unverkennbare, Schwefelwasserstoff-haltige Duft der Kläranlage zu vernehmen. In den letzten Jahren gab es das eigentlich nur zweimal im Jahr, wenn die Anlage gewartet werden musste, auch dann angenehmerweise an den Wochenenden.

Aber: ist die Betriebssicherheit eigentlich gewährleistet? Das sind eine ganze Menge an ungewöhnlichen Beobachtungen. Die nur zeitlich in Zusammenhang stehen mit der wirtschaftlichen Schieflage, Austausch der Führungsriege und letztlich Eröffnung des Insolvenzverfahrens?
Und wie sieht es mit der Überwachung des Betriebs durch Umweltbehörden aus? Gibt es kontinuierliche Messungen der Emissionen, finden die Beobachtungen der letzte Wochen dort Korrelate? Was ist überhaupt an Emissionen zugelassen? Welchem technischen Stand entsprechen die Anlagen? Gäbe es Verbesserungsmöglichkeiten?

Und wieso wird am Tag nach dem Rußausstoß vor dem Verzehr von Obst- und Gemüse aus dem Garten gewarnt – aber keine Aussage zu der Hofstelle mit Hofladen in direkter Nachbarschaft?
Wieso werden die städtischen Spielplätze vorsichtshalber gesperrt, bis alle Geräte abgeseift wurden, und auf dem benachbarten privaten Grundstück ist alles in Ordnung?
Und nebenbei: Wenn auf privatem Grund keine Autos gewaschen werden sollen, wieso ist dann der Boden ein guter Filter und Schutz für das Grundwasser, wenn die städtischen Mitarbeiter die Spielplätze reinigen?
Es bleiben erhebliche Unsicherheiten für die Schepsdorfer. Auf gute Erklärungen darf man gespannt sein.

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Die letzte Nacht war laut im Lingener Norden.

Bei sternklarem Himmel erschütterten Donnerschläge die Nacht: Gegen 23 Uhr zitterten gestern Abend in Altenlingen, Heukamps Tannen und Holthausen die Fensterscheiben und Kinder standen schreiend im Bett. In Richtung Erdölraffinerie war der Himmel heller als sonst.

Nachdem drei Explosionen – die erste davon eher schwach – wahrgenommen wurden, heulten die Sirenen und kurz darauf fuhr ein Feuerwehrzug nach dem anderen Richtung Raffinerie.

Besorgte Bürger riefen einander an. „Was war das, wo kam das her?“ Nachdem sie auf Facebook und Twitter erste Lageberichte verfolgen konnten, entspannten sie sich ein wenig. „Es sieht so aus, als ob nur ein Schiff brennt.“ hieß eine Meldung. Eine andere sagte aber: „Ein Gebäude brennt, die Flammen schlagen etwa zehn Meter höher als die Baumkronen.“ Mitarbeiter von Raffinerie und Schiff waren zunächst vermisst, wurden aber wieder gefunden.

Dann wurde die B70 wegen der Rauchentwicklung gesperrt. Die Wetterstation Lingen meldete zu diesem Zeitpunkt nahezu Windstille. Anwohner wurden gebeten, Türen und Fenster zu schließen – zumindest die, die zu dieser Zeit noch online waren. Die anderen nicht.

Kurz nach Mitternacht wurde der erste Stadtrat Ralf Büring an der Unfallstelle erwartet und um 01:00 Uhr roch es in Altenlingen stark nach Rauch. Beides wenig beruhigend. Aber wenigstens knallte es nicht mehr.

Die BürgerNahen sind sich sicher, dass es „zu keinem Zeitpunkt eine Gefährdung der Bevölkerung“ gegeben haben wird – und wenden sich wieder dem Thema Schutzwald zu.

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