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Archive for the ‘Uncategorized’ Category

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Als BN-Ortsratskandidat Stefan Silies in sonntäglicher Frühschicht Geld verdienen musste und die KAB Darme Mitte August eine Podiumsdiskussion veranstaltete, fuhr Peter Musekamp hin. Der aus dem Kabelsender EmsTV bekannte Gärtnermeister kandidiert auf Platz 1 für unsere unabhängige Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ im Lingener Wahlbereich I. Das sind die ehemaligen, vor Jahrzehnten zu Lingen gekommenen Gemeinden Schepsdorf, Darme und Bramsche. Allerdings wurde Peter dort nicht aufs KAB-Podium gelassen, weil er „nicht in Darme wohnt“. Auf dem Podium saßen dann nur CDU-Kandidaten und der aufrechte SPD-Mann Georg Thole, der etwas verloren wirkte.

Am selben Sonntagvormittag diskutierte auch die KAB in Holthausen/Biene („Politischer Frühschoppen“). Dort treten, wenn ich es richtig mitbekommen habe, erstmals seit 75 Jahren keine SPD-Leute mehr an. Neben dem FDP-Vertreter Dirk Meyer und unserem „Die BürgerNahen“-Neuling Manfred Kunst platzierten die KAB-Jünger trotzdem zwei (!) SPD-Leute aus einem Nachbarortsteil auf dem Podium und dann -Achtung!- vier (!) CDU-Leute: jeweils eine/n für Ortsrat, Stadtrat, Kreistag und „unseren Landtagsabgeordneten Christian Fühner“. Bei so viel Demokratie á la KAB bin ich dann auch irgendwie sprachlos. Vor allem: Sie merken es nicht mal.

Hier Peter Musekamps Video. Er pflanzt. Das ist besser und vor allem nachhaltiger als KAB-Wahlkampf für die CDU.

(ein Crosspost von RobertsBlog)

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Die Industrie- und Handelskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim (IHK) hat heute ein Kandidatenforum für die Kommunalwahl am 12. September ins Netz gestellt. Die IHK will damit allen zur Wahl zugelassenen Parteien und Einzelkandidaten die Möglichkeit geboten haben, Stellung zu verschiedenen Themen der regionalen Wirtschaft zu beziehen. Dazu wurden jeweils acht wirtschaftspolitische Fragen gestellt, unter anderem zur Digitalisierung, der Belebung der Ortszentren, dem Ausbau der E 233 oder der interkommunalen Zusammenarbeit. Über die Fragen kann man fuglich streiten, weder kommen Klima- und Nachaltigkeit, noch der Zugverkehr, die Verkehrswende oder Frauen und ihre Rolle im Berufsleben vor. Ehrlich gesagt, sind es Fragen von gestern, die nicht auf der Höhe der Zeit sind.

Die Antworten der Parteien und Wählergemeinschaften für die Landkreise Emsland, Osnabrück und Grafschaft Bentheim sowie für die kreisfreie Stadt Osnabrück sind im Kandidatenforum auf der IHK-Internetseite abrufbar. Das Forum soll bis zum Wahltag laufend ergänzt werden, meldet die Ems-Vechte-Welle. Bemerkenswert: Im Gegensatz zu früheren Kommunalwahlen sind die Parteien und Wählergemeinschaften für unsere Stadt nicht aufgefordert worden, Stellung zu nehmen. Das hat Robert Koop, unser Fraktionsvorsitzender, zum Anlass dieses offenen Briefes an die IHK genommen.

Sehr geehrter Herr Weßling,

ich schreibe Ihnen im Namen der unabhängigen Wählergemeinschaft „Die BürgerNahen“ aus Lingen (Ems). Die Wählerinnen und Wähler in unserer 55.000-Einwohner-Stadt haben die „BN“ zur drittgrößten Fraktion im Lingener Rat gewählt.
Heute haben die IHK das Online-Kandidatenforum zur bevorstehenden Kommunalwahl freigeschaltet. Leider haben sie zu dieser Kommunalwahl die große selbständige Stadt Lingen (Ems) nicht aufgenommen und daher die Positionen offenbar als nicht interessant genug eingeordnet, die die in Lingen (Ems) antretenden Parteien und Wählergemeinschaften vertreten. Schade! Das war nämlich schon mal anders.
Mit erstaunten Grüßen
Die BürgerNahen
iA Robert Koop, Fraktionsvors.

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…mein Dorf? ist ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie. Zwischen weißer Bäderarchitektur und sanftem Meeresrauschen zeigt Regisseur Christoph Eder am Beispiel seines Heimatorts auf Rügen, dass politische Mitbestimmung nirgendwo so unmittelbar ist, wie in der Lokalpolitik. Im Mikrokosmos des Ostseebads Göhren und seiner Bewohner werden Themen verhandelt, die weltumspannend Brisanz haben und egoistische Interessen gegen das Gemeinwohl stellen.

Hier der Trailer eines Films, der am Donnerstag in die Kinos kam und hoffentlich sehr bald auch in unserer Stadt zu sehen ist. Ähnlichkeiten zu Lingen (Ems) sind beabsichtigt. Auf Göhren fanden die Kommunalwahlen übrigens 019 statt und brachten der kritischen Wählergemeinschaft 40,9%. Lingen (Ems) wählt am 12. September.


„Wem gehört mein Dorf?“. Regie: Christoph Eder. Deutschland 2021, 96 Min.
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Ein kleiner Einblick in die Entscheidungspraxis in unserer Stadt:
Der Verwaltungsausschuss unserer Stadt (abgekürzt: VA) ist ein wichtiges kommunales Gremium; denn er entscheidet alle Punkte, die nicht in die Zuständigkeit des Rates gehören. (Fast) alle Ausschussbeschlüsse können erst umgesetzt werden, wenn der VA sie genehmigt hat. Allerdings tagt er von Gesetzes wegen leider nicht-öffentlich. Ungeachtet dessen hat unser Fraktionschef in der letzten VA-Sitzung  vor der Sommerpause darauf bestanden, dass die nächste Sitzung des Gremiums nicht erst in knapp zwei Monaten stattfinden dürfe. Die Initiative fand allseits wohlgefälliges Nicken. Dann wurde für Mitte August die nächste Sitzung festgelegt.

Wenige Tage später schrieb dann aber das OB-Büro in die Runde der Ratsmitglieder im Verwaltungsausschuss:

„Sehr geehrte Mitglieder des Verwaltungsausschusses,

in der VA-Sitzung am Mittwoch, 14. Juli 2021 wurde angeregt, in der Sommerpause eine zusätzliche Verwaltungsausschusssitzung vorzusehen, falls sich die Corona-Situation wesentlich ändern sollte.

Es wird daher vorgeschlagen, bei Bedarf am Dienstag, 17. August 2021, um 16:00 Uhr im Ratssitzungssaal eine Verwaltungsausschusssitzung durchzuführen. Eine entsprechende Einladung wird dann rechtzeitig versandt.

Freundliche Grüße
i.A. Jan Wenink 

Stadt Lingen (Ems)
Büro des Oberbürgermeisters
Elisabethstr. 14-16

49808 Lingen (Ems)

Die postwendende BN-Antwort lautete:

Guten Morgen, Herr Wenink,

 in der Annahme, dass Ihnen Ihre E-Mail inhaltlich aufgetragen wurde, widerspreche ich ihr inhaltlich. Es wurde nicht angeregt, bei Bedarf zu tagen. Es wurde vielmehr darauf bestanden, eine VA-Sitzung in den Sommerferien durchzuführen. Eine siebenwöchige Sitzungspause ist inakzeptabel; die Stadt ist keine Schule, wie ich bereits mehrfach angemerkt habe. Den wochenlangen Stopp der kommunalen Beratungstätigkeit haben die Minderheitsfraktionen wiederholt kritisiert und zwar – wenn ich mich recht erinnere – in allen letzten Jahren. Insbesondere der aus dem Rat ausgeschiedene Kollege Fuest sei hier erwähnt. Mein Vorschlag für eine VA-Sitzung in diesen Sommerferien  wurde von den KollegInnen zustimmend aufgenommen; jedenfalls hat niemand widersprochen. Allein der OB wies auf seinen Urlaub hin; auf diesen ist natürlich Rücksicht zu nehmen.
Also bringe ich namens meiner BN-Fraktion zum Ausdruck, dass zum 17. August eingeladen wird. Der Bedarf liegt ohnehin auf der Hand: Einer der notwendigen Punkte -neben der Genehmigung von Protokollen bspw. des Kulturausschusses, das entgegen § 17 Abs. 4  der Geschäftsordnung im letzten VA nicht vorlag – wird der Bericht des OB über die aktuelle Corona-Situation und die Debatte darüber sein.
Mit freundlichen Grüßen
Die BürgerNahen – Stadtratsfraktion
Robert Koop, Vors.

Inzwischen liegt die Einladung zur VA-Sitzung am 17. August vor. Es wird den Bericht der Verwaltung geben, die Genehmigung von neun (!) öffentlichen und nicht-öffentlichen Ausschussprotokollen und natürlich den Bericht des OB über die aktuelle Corona-Situation. Uns schien dies nicht ausreichend. BN-Ratsmitglied Robert Koop hat daher gestern diese Anträge an den OB (OViA = Verwaltungsdeutsch für oder Vertreter im Amt) gerichtet.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister oViA,

wir bitten darum folgende Tagesordnungspunkte 1 bis 5 im VA zu behandeln:

1. Unterstützung für die Opfer der Hochwasserkatastrophe
Beschlussvorschlag:
„Die Verwaltung wird beauftragt, eine Einrichtung oder Geschädigte durch die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal zu finden, die die Stadt Lingen (Ems) dabei unterstützt, entstanden und nicht durch Dritte ersetzte Schäden und Zerstörungen aufzuarbeiten. Sie wird beauftragt, zum Umfang der städtischen Hilfe “
Begründung: erfolgt mündlich

2. Seepferdchen-Aktion in den Sommerferien 2021
Beschlussvorschlag:
„Die Verwaltung wird beauftragt, noch in diesen Sommerferien eine Seepferdchen-Aktion zum Schwimmenlernen (Seepferdchen-Abzeichen) im Freizeitbad bzw. LINUS durchzuführen und zwar nach dem Muster der Stadt Hameln.“
Begründung: erfolgt mündlich
Material: NDR-Beitrag

3. Wochenmarkt und Weihnachtsmarkt in der Weihnachtszeit
Beschlussvorschlag:
„Der Weihnachtsmarkt wird vom 22.11. (Freitag vor dem 1. Advent) bis zum 22.12. auf dem Marktplatz durchgeführt. In diesem Zeitraum wird der Wochenmarkt in den Bereich der Burgstraße/Castellstraße bis zum Pferdemarkt verlegt. Mit der Vertretung der Wochenmarktbeschicker und den Anliegern ist eine einvernehmliche Regelung zu finden. Die Corona-Maßnahmen sind zu beachten“

Begründung:
1. Die Planungen der Verwaltung erfolgten bislang ohne Diskussion und Beschlussfassung in den städtischen Gremien. Stattdessen wurden die Marktbeschicker informiert, die die Planungen aber ablehnen. Die Vorgehensweise des OB und der Verwaltung stellen kein demokratisches Vorgehen dar und sind daher zu kritisieren.

2. Zur Sache: Auf der Grundlage der Erfahrungen der letzten 30 Jahre tut der Verwaltungsausschuss gut daran, den Ideen des Oberbürgermeisters u.a. nicht näher zu treten, a) den Weihnachtsmarkt auf den Zeitraum ab dem 10.11.2021 zu erweitern und b) während der Zeit den Wochenmarkt auf den Parkplatz zu verlegen, der sich auf dem Gelände der ehem. Hauptschuld Am Wall/Hochschule Osnabrück befindet. Die Verlegung vom Markt auf einen in großen Teilen unbefestigten Schotterplatz außerhalb des fußläufigen Zentrums, der bisher Parkplatz für zahlreiche Kfz war, schwächt unnötig den traditionellen Wochenmarkt, weshalb dieses Vorhaben abzulehnen ist. Die zeitliche Ausdehnung des Weihnachtsmarkts bis Anfang November läuft dem Grundgedanken eines Weihnachtsmarktes zuwider und ist deshalb nicht weiter zu verfolgen. Die Belästigungen der Anwohnerschaft durch einen so langen Markt sind nicht akzeptabel.

4. Verbesserung des Hochwasser- und Katastrophenschutzes in der Stadt Lingen(Ems)
Beschlussvorschlag:
„Die Stadt Lingen (Ems) gibt ein kommunales Klimaanpassungskonzept zu den Problemfeldern Hochwasser, Hitzebelastung, Sturm, Starkregen und Trockenperioden in Auftrag, um die daraus entstehenden Risiken zu analysieren und Maßnahmen zu entwickeln, die zu einer Verringerung der Gefährdung führen. Das Konzept ist bis Ende des Jahres 2022 vorzulegen. Die Mittel werden außerplanmäßig bereit gestellt.“

Begründung:
Die Hochwasserkatastrophe im Ahrtal hat eindringlich unter Beweis gestellt, dass insbesondere die bisherigen Hochwasserschutzmaßnahmen in diesen Zeiten der Klimakrise unzureichend sind. Dies gilt auch für die Starkregen-Katastrophen in Münster und anderen Städten. Angesichts der Klimaveränderung müssen wir damit rechnen, dass Starkregen und Hochwasser in kürzerer Folge als bisher und deutlich massiver auftreten. Ungeachtet unterschiedlicher Geländeformationen ist es zum Schutze der Stadt Lingen (Ems) und der in ihr lebenden Menschen daher notwendig, unverzüglich die in den 1980er Jahren entwickelten Hochwasserschutzmaßnahmen daraufhin zu prüfen, ob sie noch ausreichend dimensioniert sind und den erforderlichen Schutz bieten und welche Verbesserungen notwendig sind. notwendig sind auch die anderen, auf die Klimaveränderungen zurückzuführenden Veränderungen wie Hitzebelastung, Sturm und Starkregen-Ereignisse. Dazu zählt auch, die Einsatzkraft der lokalen Katastrophenschutz-Organisationen zu überprüfen oder ob der Bedarf an Notstromaggregaten, Trinkwasserbehältern und Wassertransportkapazitäten ausreichend ist.

5. Aussprache über das Schließen der Mobilfunklücke in Laxten-Gauerbach / Funkmast am Wertstoffhof
Die Verwaltung möge bis zum 16.08.2021 einen ausführlichen und aussagekräftigen schriftlichen Bericht über das Angebot der Deutsche Telekom bzw. Tochterunternehmen zum Bau eines Funkmastes auf dem Grundstück des sog. Wertstoffhofs in Laxten-Gauerbach vorlegen. Dieser hat sich zu den abgeschlossenen Verträgen mit der Deutschen Telekom oder ihren Tochterunternehmen zu erklären und diese vorzulegen sowie dazu, weshalb und wann der Oberbürgermeister ohne Informationen der städtischen Gremien von den Plänen abgerückt ist,

  • welche einzelnen Ratsvertreter oder Ortsratsvertreter darüber informiert wurden,
  • ob negative Strahlenbelastungen für die Anwohnerschaft entstehen und wenn ja, welche,
  • welche Anwohner die Anwohnerschaft vertreten und warum Datenschutzgesichtspunkte mit der Bekanntgabe der Vertreter verletzt sein könnten
  • um welche Datenschutzregeln es sich dabei handelt,
  • ob und wann der Deutschen Telekom bzw. ihren Tochtergesellschaften die Aufgabe des Projekts mitgeteilt wurde,
  • wie deren Reaktion war bzw. ist,
  • ob Schadensersatzforderungen auf die Stadt zukommen, weil die Stadt vom Vorhaben abrückt, sowie
  • welche Verzögerungen zur Schließung der Mobilfunklücke und
  • welche finanzielle Folgen eintreten, wenn der Standort Wertstoffhof aufgegeben wird.

In dem schriftlichen Bericht ist auch Stellung dazu zu nehmen, ob Herr Oberbürgermeister Krone durch die räumliche Nähe zwischen seinem Wohneigentum und dem geplanten Funkmast-Standort an der Mitwirkung in dieser Sache gehindert ist.
In der Sitzung ist über die Entwicklung und die aktuelle Situation zu debattieren, was wir beantragen.

Klarstellend: Mit diesem Antrag ist kein Verzicht auf die gestellten Anträge der BN zur Beratung in öffentlicher Sitzung des WGA und im Ortsrat verbunden.

6. Benennung der Kita „Am Kiesbergwald II“
Beschlussvorschlag:
„Die Kita Am Kiesbergwald II erhält den Namen „Leni Johannsen-Kita“.“

Begründung:
Die Benennung kommunaler Einrichtungen ist originäre Aufgabe der Gremien der Stadt; entgegen der jetzigen Praxis obliegt sie nicht der Stadtverwaltung. Die BN-Fraktion beantragt, die neu eröffnete Kita „Am Kiesbergwald II“ nach der früheren Bürgermeisterin und langjährigen Ratsfrau Leni Johannsen zu benennen. Frau Johannsen, der wegen ihrer Verdienste um das Allgemeinwohl das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde, entwickelte das erste familienpolitische Programm Lingens. Der engagierten Sozialpolitikerin lagen besonders die Kinder der Stadt am Herzen. Der Rat der Stadt zeichnete sie mit dem Titel Ehrenbürgermeisterin aus (mehr). Sie ist daher eine würdige Namensgeberin für die neue Kita.

Mit freundlichen Grüßen
Die BürgerNahen
Robert Koop, Fraktionsvors.

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BN: „Seepferdchen“-Programm für Lingen – Jetzt Schwimmen lernen

Mehrere Städte in Niedersachsen starten zum Ferienbeginn spezielle Angebote, um Kindern das Schwimmen beizubringen. Allein in Osnabrück sind bis Ende August in 80 Kursen fast 1.000 Kinder ab fünf Jahren dabei. So etwas wünschen sich die BürgerNahen (BN) auch in Lingen.

Die Sommerferien wären dafür ideal, schreibt die BN. Bis Ende August werden in den Osnabrücker Schwimmbädern rund 80 Schwimmkurse angeboten. Das ist die größte Aktion dieser Art in der Region. Das Interesse war, so die BN, sehr stark: Das ursprüngliche Kursangebot wurde nachträglich aufgestockt, nachdem die zunächst angebotenen Kurse innerhalb kurzer Zeit ausgebucht waren.

„Es wäre ideal, wenn eine solche ‚Seepferdchen‘-Aktion auch in Lingen noch in diesen Sommerferien zustande kommen könnte“, sagte BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop und verwies darauf, dass die örtlichen Sportvereine und die DLRG helfen könnten. Auf der Internetseite des LINUS-Bades heiße es leider: „Aufgrund der großen Nachfrage sind derzeit leider alle Kurse (Seepferdchen) ausgebucht. Z. Z. können keine Kinder mehr in die Wartelisten aufgenommen werden.“

„Das reicht natürlich gar nicht“, sagte der BN-Kommunalpolitiker. Denn viele Expertinnen und Experten warnen längst vor der immer größer werdenden Zahl an Nichtschwimmern und fürchten, dass durch die Corona-Pandemie zwei komplette Jahrgänge „durchrutschen“ könnten – immerhin mehr als 1.000 Kinder. Auch Kinder, die noch kurz vor den coronabedingten Schließungen der Bäder ihr Schwimmabzeichen gemacht hätten,  hätten über Monate nicht schwimmen können und entsprechend keine Praxis sammeln können, sagen die BN

Koop verwies auf ähnliche Aktionen anderer Städte Niedersachsens. Vor allem Hameln sei ein Vorbild. Dort biete die Stadt in den Sommerferien knapp zusätzliche 50 Schwimmkurse in Zusammenarbeit mit DLRG und Vereinen an. Das unter dem Motto „Hameln lernt schwimmen“ laufende Schwimmenlernen sei kostenlos – die Stadt finanziert es. Robert Koop: „Das ist vorbildlich – auch für uns in Lingen. Wir wünschen uns, dass ein solches „Seepferdchen“-Programm verwirklicht wird und zwar noch in diesen Sommerferien.“

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Hello again

Es ist doch ganz einfach. 

Das Ergebnis ist klar: Bei dem hohen R-Wert der Delta Variante wird es in nur einem Jahr nur Geimpfte und Genesene geben. Unter den Genesenen werden aber bis zu 1 Million Menschen in Deutschland mit LongCovid sein, sofern die Impfquote bei den Erwachsenen 85% nicht übersteigt. Also lasst Euch bitte impfen. Schnell.

Im Impfzentrum Lingen geht dies inzwischen ohne Voranmeldung.
Die Hausärzte sind eine gute Alternative.

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An diesem Donnerstag befasst sich der Rat unserer Stadt mit dem Antrag der CDU, in den städtischen Schulen und Kitas stationäre Raumlüfter einzubauen. Das heißt, ganz so schnell geht das natürlich nicht. Die CDU, die bekanntlich zusammen mit OB Krone und der SPD, bislang die Raumlüfter in Schulklassen als überflüssig eingestuft hat, fordert auch erst einmal:

„Die Stadtverwaltung wird beauftragt, schnellstmöglich ein Umsetzungskonzept für die Sanierung der Schulen und KiTas in der Stadt Lingen (Ems) mit stationären Raumluftanlagen zum Erhalt und zur Verbesserung der Luftqualität in den Klassen- und Gruppenräumen zu erarbeiten, die entsprechenden Fördermöglichkeiten zu eruieren und auszunutzen sowie die für die Umsetzung der Maßnahmen notwendigen Aufträge auszuschreiben.“

Die Verwaltungssprache haben wir hervorgehoben. Daneben ist die große Schwäche des Antrags: Konkrete Zeiten gibt der Beschluss nicht vor.  Wir fürchten: Würde so verfahren, wie es die CDU jetzt beantragt, hätten wir selbst in einem Jahr noch keine Raumlüftung oder allenfalls ein paar. Dabei kommt die CDU mit der Entwicklung der Raumlüfter-Debatte sowieso nicht hinterher. Längst werden auch vom Bund, fast allen Bundesländern, selbst vom CSU-Chef Söder und und dem CDU-Vorsitzenden Laschet mobile Raumlüfter befürwortet. Sie können schnell angeschafft werden.

Für Die BürgerNahen (BN) war schon im vergangenen Herbst klar, dass in alle Klassen- und alle Kita-Räume Raumlüfter gehören und zwar subito. Die „Infektiologen“ der CDU-Fraktion haben das mehrfach abgelehnt. Damit sollte jetzt Schluss sein. Wir müssen gemeinsam handeln. Wir brauchen, was die CDU nicht wahrhaben will, keine langfristigen Lösungen sondern kurzfristige gegen die Gefahren der Delta-Variante und der Long-Covid-Folgen, an denen etwa 10 bis 20 Prozent der Erkrankten leiden. Danach kann man langfristig an den Umbau der Schulen und Kitas mit stationären Anlagen gehen. Dies dürfte dann bei 150 Räumen lange dauern, aber auch sinnvoll sein. Zunächst aber brauchen wir schnelle Lösungen.

Noch dies: Die Grünen haben mit der BN die Anträge auf den Weg gebracht. Sie veranstalten am Dienstagabend dazu eine Videokonferenz, auf die wir hinweisen. Doch auch i ihrer Ankündigung heißt es, man müsse „die Sommerferien nutzen, um zielführende Lösungen für einen Regelbetrieb an unseren Schulen zu erarbeiten.“ Erarbeitet werden muss allerdings nichts. Es muss angeschafft werden.

Ansonsten stellt dieser Tweet von Peter Neusser zum Westring in Kiel mit den bundesweit belächelten Autoabgas-Luftreinigern am Treffendsten die Situation dar:

ps Kleiner Nachtrag:
Wir bedanken uns bei der Lingener Tagespost, dass sie (neben den Grünen) die BN in der online-Veröffentlichung des Berichts über die CDU-Initiative doch noch genannt hat; in der Printausgabe hatte sie uns vergessen.

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Mars

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Vertreter der Lingener BürgerNahen haben am vergangenen Donnerstag den Malteser Hilfsdienst an der Lengericher Straße im Stadtteil Laxten besucht.  Malteser-Stadtbeauftragter, Manfred Kampling (Foto 2. von re.), und der Malteser-Stadtärztin, Nicole Grote(Foto re.), erläuterten dabei das Konzept ihres Corona-Schnelltest-Zentrums.

Seit Ende März wird dort sehr erfolgreich ein Covid-19-Testzentrum mit der Vornahme von inzwischen einigen Tausend Tests betrieben. Die aus über 40 Personen bestehende ehrenamtlich tätige Lingener Malteser-Gruppe besetzt die einzelnen Testtage und führt die Tests durch. Für die eigentlichen Schnelltest ist dabei ausschließlich medizinisch ausgebildetes Personal im Einsatz.

Das Testergebnis wird Getesteten anschließend per E-Mail übermittelt und liegt ihnen dann in elektronischer Form vor. Damit sich keine Warteschlangen bilden und keine Probleme mit dem Mindestabstand entstehen, ist eine vorherige Anmeldung zu einem Test notwendig. Sie kann online unter terminland.eu/malteser-testzentren-emsland oder durch einen Anruf (Tel. 0591 610590) in der Lingener Geschäftsstelle der Malteser erfolgen.

Die BN-Vertreter zeigten sich von der geschilderten Zusammenarbeit und den professionellen Ablaufstrukturen beeindruckt. Peter Golbeck (BN) anschließend: „Man kann nur tiefen Respekt davor haben, dass die Malteser alles ehrenamtlich machen, also kein Honorar erhalten!“ BN-Fraktionsgeschäftsführer Atze Storm ergänzte: „Dem von vielen Bürgern völlig zu Recht ausgesprochenen Lob schließen uns wir Bürgernahen mit einem mehr als herzlichen Dankeschön für dieses großartige Engagement mehr als gern an.“

 

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