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Archive for the ‘Unnötiges’ Category

…mein Dorf? ist ein persönlicher Film über das Wesen der Demokratie. Zwischen weißer Bäderarchitektur und sanftem Meeresrauschen zeigt Regisseur Christoph Eder am Beispiel seines Heimatorts auf Rügen, dass politische Mitbestimmung nirgendwo so unmittelbar ist, wie in der Lokalpolitik. Im Mikrokosmos des Ostseebads Göhren und seiner Bewohner werden Themen verhandelt, die weltumspannend Brisanz haben und egoistische Interessen gegen das Gemeinwohl stellen.

Hier der Trailer eines Films, der am Donnerstag in die Kinos kam und hoffentlich sehr bald auch in unserer Stadt zu sehen ist. Ähnlichkeiten zu Lingen (Ems) sind beabsichtigt. Auf Göhren fanden die Kommunalwahlen übrigens 019 statt und brachten der kritischen Wählergemeinschaft 40,9%. Lingen (Ems) wählt am 12. September.


„Wem gehört mein Dorf?“. Regie: Christoph Eder. Deutschland 2021, 96 Min.
Mehr… und mehr.

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Kommentiert wurde von Thomas Pertz zu diesem Artikel in der Lingener Tagespost.

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Heute speiste die CDU Lingen mit Frühstücksbrötchen. Die Tüte hübsch aufgemacht, versprach drei dicke  Brötchen mit Mohnkreuzen. Beim Öffnen der Tüte dann die Erkenntnis:  die CDU backt kleinere Brötchen, und hält nicht, was der Anschein verspricht – kein einziges Mohnkörnchen. Na gut, dann statt Brot und Spiele eben Brötchen und Arena…

Wenn der Werbespruch lautet: Sie kriegen was gebacken – wie Ihre CDU-Kandidaten, was sagt uns dann der Blick auf das Gebäck? Weizen, Wasser, Triebmittel – und die Geschmackszutat fehlt…

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Die Lingener Tagespost ergänzt die gestrigen bundesweit durchgeführten Vergleichsarbeiten in Mathematik (VERA) durch eine Textaufgabe für ihre Leser:

„Unterschiedliche Reaktionen auf Rücktritt

Lingen. Unterschiedlich bewerten Bürgerinnen und Bürger im Altkreis Lingen den Rücktritt von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg. In einer nicht-repräsentativen Umfrage der Lingener Tagespost bedauerte die Mehrzahl der Befragten den Rückzug des CSU-Politikers von allen Ämtern. Ein Bürger meinte hingegen, dass der Rücktritt unausweichlich gewesen sei, da zu Guttenberg Vertrauen verspielt habe. Darauf sei ein Verteidigungsminister aber angewiesen.“
Fragen: 
1. Wie hoch war die Anzahl der Befragten mindestens?
2. Sind die Lingener Bürgerinnen traurig über den Rückzug des Herrn zu Guttenberg?
Antwort:
1. Die Lingener Tagespost hat mindestens 3 Lingener Bürgerinnen und Bürger befragt, denn dann haben 2 die Mehrheit, wenn sie den Rückzug bedauern.
2.  Hier ist der Text nicht eindeutig. Sind die „Lingener Bürgerinnen und Bürger“ als Einheit zu verstehen, so stehen sie als Mehrheit der Einzelmeinung eines Bürgers gegenüber und alle befragten Frauen bedauern den Rücktritt. Die Aufteilung in Bürgerinnen und Bürger mit unterschiedlichen Auffassungen kann aber auch heißen, dass von den männlichen Befragten nur ein einziger den Rücktritt für richtig hielt, die weiblichen Befragten aber eine gemeinsame Meinung vertreten. Hier kommt es dann auf die Zusammensetzung der Befragten an, denn die Mehrheit der Gesamtmenge bedauert den Rücktritt. Wenn die Zahl der Frauen x, die Zahl der Männer y in der Umfrage ist, so gilt:
I.  ist x> y-1, so  bedauern alle befragten Frauen den Rücktritt zu Guttenbergs
II. ist x<y, so begrüßen alle befragten Frauen den Rücktritt zu Guttenbergs

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Männerquote

Die Lingener Tagespost bringt heute einen bemerktenswerten Beitrag, der ohne großen Kommentar subtil drei Diskussionsschwerpunkte der letzten Zeit aufgreift: Die journalistische Kernaussage wird in einem Foto auf die Spitze getrieben:

Quelle: Lingener Tagespost, Foto: Christina Schwietert


1. Frauen- (bzw. Männer-quote)
Das Beispiel von Pfleger Alexander Peters ist ein Plädoyer, auch Männern den Weg in Frauenberufe und vice versa zu eröffnen. Er hat sich von seinem Ziel nicht abbringen lassen, auch wenn ihm keine besondere gesellschaftliche Anerkennung zu teil wird, und er in seiner Arbeit mit Vorurteilen aufgrund seines Geschlechtes konfrontiert wird.
2. Integration von Muslimen
Unkommentiert wird neben dem exotischen Krankenpfleger die Kollegin Emine Coskun dargestellt. Eine freundliche junge Krankenschwester, die als verschleierte Muslima in einem anspruchsvollen Beruf in die Arbeitswelt integriert ist.
3. Reformfähigkeit kirchlicher Institutionen
Gleich im Eingangssatz wird auf das „Christliche Krankenhaus“ hingewiesen, das offensichtlich keine Schwierigkeiten hat, eine muslimische Angestellte verschleiert ihren Dienst tun zu lassen.

(Verschleierte Krankenschwestern haben natürlich Tradition, arbeiten doch in fast allen emsländischen Krankenhäuser Ordensschwestern).

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Entwicklungspotential

Manchmal stolpert man einfach so – auch ohne Stephanus-Steine – über Informationen, die erst in der Zusammenschau ein schlüssiges Bild ergeben.
Heute meldet die Ems-Vechte-Welle, dass Berentzen in Zukunft jede zweite Flasche im Ausland verkaufen will (für die Grammatik-Trolle unter den Lesern: ich fände „ins“ Ausland auch in Ordnung). Vor allem in Russland und China will das Unternehmen mit Sitz in Haselünne expandieren. Vorstandschef Stefan Blaschak rechnet im nächsten Jahr mit einem zweistelligen Wachstum im Auslandsgeschäft. Aktuell exportiert Berentzen 25 Prozent der Spirituosen ins Ausland.
Zufällig fiel mir heute früh folgende Grafik auf:

Quelle: WHO

Sieht ganz so aus, als ob die Daten der WHO valide sind – und sich auch im Sinne einer „Machbarkeitsstudie“ verwenden lassen….

Und wer sich nun angeregt fühlt, darf sich selbst gerne hier auf die Probe stellen.

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