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Archive for the ‘Wirtschaft’ Category

Atze Storm, ehem. Ratsmitglied der BürgerNahen im Lingener Stadtrat, staunte nicht schlecht, als er jetzt im Lingener Mediamarkt miterlebte, wie ein junger Mann einen LWT-Einkaufsgutschein nicht einlösen konnte. Im Vergleich zu anderen Gutscheinen war seine Gültigkeit kleingedruckt auf drei Jahre befristet. Und der betreffende Gutschein der Lingen Wirtschaft und Touristik GmbH war 3 Jahre und 14 Tage alt.

Für die BürgerNahen hat sich deren Fraktionsvorsitzender Robert Koop am Wochenende deshalb an die LWT-Geschäftsführerin Hagemeier gewandt. In dem Schreiben an Frau Hagemeier heißt es: „Meinen Sie nicht auch, dass die Befristung in allen LWT-Gutscheinen gestrichen werden muss? Es kann nicht sein, dass sich ein öffentlicher Betrieb wie die LWT durch bloßen Zeitablauf bereichert, ganz abgesehen davon, dass die Verjährungsvorschriften einzuhalten sind und nach drei Jahren mitten im Jahr die Ansprüche nicht verjährt sind.“

Die BN fordern Frau Hagemeier auf: „Bitte regeln Sie das ohne weitere Verzögerung „lingen-freundlich“.“

Die weitaus überwiegend von der Stadt finanzierte Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH (LWT) widmet sich dem „Stadtmarketing“ in all seinen Facetten. Seit Jahren verkauft sie auch den „Lingener Einkaufsgutschein“. In über 100 Lingener Geschäften kann dieser Einkaufsgutschein eingelöst werden. Er eignet sich daher besonders zum Verschenken für jegliche Anlässe.

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BN sehen Chancen für Weichenstellung
Nachhaltigkeit und kluger Wegeausbau im Fokus der Beratungen

Die BürgerNahen (BN) legen für den Lingener Haushalt 2018 ihre Empfehlungen vor. „Wir hoffen auf vorurteilsfreie Prüfung unserer Vorschläge“, sagte BN-Fraktionschef Robert Koop. Im Mittelpunkt der zehn BN-Punkte stehen nachhaltige Investitionen und Entscheidungen zur direkten und indirekten wirtschaftlichen Entlastung aller Lingenerinnen und Lingener. Die zu weiten Teilen aus dem BN-Kommunalwahlprogramm abgeleiteten Punkte wurden bei der am vergangenen Samstag tagenden BN-Fraktion der BürgerNahen, nach fünfstündiger Klausurtagung zum städtischen Etat 2018, beschlossen und den anderen Stadtratsfraktionen vorgelegt. (mehr …)

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Die Verwaltung legte im WGA einen Antrag vor, die Beratungsfirma ExperConsult Wirtschaftsförderung & Investitionen GmbH weiterhin für die Vermarktung des Industrieparks Süd  zu beauftragen und die Höhe des Honorars von 50.000 € p.a. auf 75.000 € zu erhöhen.

Bisher hat das Unternehmen in den letzten zehn Jahren „fruchtbare Gespräche“ geführt und in den letzen drei  Jahren 13 Ansiedlungsanfragen mit einem Investitionsvolumen von 663 Millionen € bearbeitet. In den letzten zehn Jahren kam es trotz Zahlung von insgesamt 500.000 € jedoch zu keinem Abschluss. Außer warmen Worten und buntem Papier kam jedoch nichts dabei heraus. Nunmehr soll der  Auftrag verlängert und um 25.000 € auf 75.000 € aufgestockt werden.

Die BürgerNahen haben sich energisch gegen diese Steuerverschwendung gewandt und gefordert, das bei einer Beauftragung zumindest ein erfolgsabhängiges Honorar vereinbart werden solle. Die Mehrheitsfraktion hat jedoch eine bedingungslose Aufstockung beschlossen. BürgerNahe, SPD, Grüne und Liberale stimmten dagegen. Es verwundert also nicht, dass die Verwaltung für 2014 einen Haushalt vorlegt, der einen Verlust von fast 10 Millionen € aufweist.

Siehe hierzu auch (leider hinter einer Paywall) : http://www.noz.de/lokales/lingen/artikel/461696/25000-euro-mehr-aus-lingen-fur-experconsult

 

 

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von Marc Riße

Am vergangenen Mittwoch Mittag haben die BürgerNahen von den Schließungsabsichten des Lingener Schlachthofes erfahren und waren entsetzt: Die Fraktionsmitglieder mussten der Presse entnehmen, dass der international tätige Fleischkonzern VION den öffentlichen Schlachthof Lingens schließen will.

Kurz darauf erhielten sie die Nachricht, dass Oberbürgermeister Dieter Krone ihre Überraschung teilt. Auch im Rathaus habe man von den Absichten erst erfahren, nachdem VION die Schließung bereits öffentlich Kund getan hatte.

Und das, obwohl ein gemeinsamer Zweckverband besteht, an dem die Stadt Lingen und der Landkreis Emsland immerhin 30% der Anteile und Stimmrechte halten,“ betont Marc Riße (BN). „Aufgabe des Verbandes ist es, einen öffentlichen Schlachthof zu betreiben, zitiert Riße den Vertrag. VION begeht damit eine klare Vertragsverletzung, die wir Lingener so nicht hinnehmen werden.“ Die BürgerNahen unterstützen in dieser Sache alle Bemühungen der Stadt und des Oberbürgermeisters, den Konzern in seine Schranken zu weisen.

Der Fleischkonzern versuche derweil, sich aus der Sache herauszureden: Das Vorgehen und die Veröffentlichungsweise dieses Alleingangs seien in Ordnung, schreibt das Unternehmen in zwei Presseerklärungen. Was die Entscheider dabei vollkommen vergessen, ist laut Tanja Christiansen – Integrationsbeauftragte der BürgerNahen und Integrationslotsin der Stadt Lingen – dass mit dieser fragwürdigen Entscheidung hunderte Existenzen aufgegeben werden. Sie sagt: „Besonders die im Schlachthof durch einen Subunternehmer angestellten Leiharbeiter aus Rumänien stehen jetzt ohne jedem rechtlichem Schutz vor dem wirtschaftlichen Aus.“

Als „Akt der Unverfrorenheit“ bezeichnnet Krone die Vorgehensweise. Dem schließen sich die BürgerNahen an. Riße: „Wir wissen schon lange, dass die Arbeitsbedingungen im Schlachthof oft nur schwer zu ertragen sind. Als wahren Hohn empfinden wir die Aussage VIONS, dass sich die Mitarbeiter „auf offene Stellen in anderen Konzerngesellschaften von VION Food“ bewerben könnten.“

Presseerklärung VION I:
http://www.vionfood.de/de/presse/presseinformation/post/vion-beabsichtigt-schliessung-in-lingen/show.html
Presseerklärung VION II:
http://www.vionfood.de/de/presse/presseinformation/post/vion-alleiniger-schlachthofbetreiber/show.html

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