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Posts Tagged ‘Lingen (Ems)’

Eine Veranstaltung auf der Wilhelmshöhe spürt dem Leben des Lingener Ehrenbürgers Bernhard Grünberg nach, der als 15-Jähriger in einem Kindertransport die Shoa überlebte. In Lingen im Emsland, schreibt die Website 1700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland,  stellen die Autoren ein packendes Biografieprojekt vor: „Bernhard Grünberg – Allein in die Freiheit. Wie ein emsländischer Junge Hitler überlebte.“

Bernhard Grünberg, später Bernard Grunberg, entkam als 15-Jähriger dem Naziterror als Teilnehmer eines Kindertransports. In England, wo er unter Einsamkeit und Ungewissheit über das Schicksal seine Familie litt, arbeitete er in verschiedenen landwirtschaftlichen Betrieben. Seit den 1980er-Jahren kam er regelmäßig in seine Geburtsstadt Lingen, wo er erfuhr, dass seine Eltern und seine Schwester ermordet worden waren.

Das neu erschienene Buch über Bernhard Grünberg wird in einer Matinee mit 300 Gästen, vor allem Lehrerinnen- und Schülerinnenvertreter*innen, vorgestellt. Die musikalische Begleitung übernehmen der Kantor der Jüdischen Gemeinde Osnabrück, Baruch Chauskin, sowie das jüdische Duo NIHZ aus Nordhorn.

Nach der Begrüßung durch den amtierenden Vorsitzenden des Forum Juden Christen Walter Höltermann sprechen die Autoren der Lebensbeschreibung, Angela Prenger und Dr. Friedhelm Wolski-Prenger, über ihre Begegnungen mit Bernhard Grünberg und lesen aus ihrem Buch. Eine Rezension erfolgt durch eine Schülerin. 2.000 Exemplare der Biografie übergibt Heribert Lange, ehem. Vorsitzende des Forum Juden-Christen, in Klassensätzen an Vertreter*innen von Schulen. Ermöglicht wurde dies durch die HEH Essmann Stiftung und ihre Vorsitzende Eva Essmann.


Bernhard Grünberg – Allein in die Freiheit
Wie ein emsländischer Junge Hitler überlebte
von Angela Prenger und Dr. Friedhelm Wolski-Prenger,
Edition Virgines (7. November 2021)
352 Seiten, 18,- Euro.
ISBN-10 ‏ : ‎ 3948229198
ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3948229191

Das Buch kann lokal   hier bestellt werden, sowie bei den bekannten Grossisten und Versendern.


Update:
Am 7. November 2021, dem Tag der Buchvorstellung im Rahmen einer Feierstunde auf „ihrer“ Lingener Wilhelmshöhe ist Eva Maria Essmann am Sonntag verstorben. Mehr…

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Heute hat sich der neugewählte Stadtrat konstituiert. Die mit der FDP neugebildete CDU-Gruppe hat dabei durchgesetzt, den bisherigen Verkehrsausschuss abzuschaffen. Das Nein der CDU geführten Gruppe überstimmte SPD, Bündnis’90/Grüne-FWL und unsere Fraktion, die den Anschuss verstärken und mit zusätzlichen Aufgaben betrauen und aus ihm einen Mobilitätsausschuss machen wollten. Die drei Fraktionen hatten mit den anderen Fraktionen zuvor schnell eine Übereinkunft erzielt: In Zeiten der notwendigen Verkehrswende ist die Abschaffung des Verkehrsausschusses der falsche Weg. Es ist die Wende der Wende.

In der Ratsdebatte sprach sich unser Fraktionsvorsitzender Robert Koop für den Mobilitätsausschuss aus und sagte:

„Die BürgerNahen unterstützen die Anträge, den bisherigen Verkehrsausschuss beizubehalten bzw. als Mobilitätsausschuss zu stärken, und zwar aus folgenden Gründen:

Wir alle sind auf gute Erreichbarkeiten und eine sichere Mobilität angewiesen. Gleichzeitig darf keine Stadt, auch unsere nicht, im Kraftfahrzeugverkehr ersticken. Sie soll ein gesunder, sicherer und attraktiver Ort zum Leben sein.

Die kommunale Verkehrsentwicklungsplanung beeinflusst das Verkehrsgeschehen und die Lebensqualität einer Kommune maßgeblich. Sie bestimmt, wie viel Fläche für den Pkw-, Lkw- und Bus-Verkehr, für den Fuß- und Radverkehr sowie für Parkplätze zur Verfügung steht. Eine nachhaltige Verkehrsentwicklungsplanung nimmt dabei alle Mobilitätsformen in den Blick. Sie ist eng verknüpft mit der Luftreinhalte- und Lärmaktionsplanung. Ausgangspunkt sind dabei Prognosen oder Szenarien der Bevölkerungs- und Mobilitätsentwicklung.

Dass die Verkehrsentwicklung in Lingen viel zu lange einseitig auf das Kfz ausgerichtet war und bis heute ist, ist eine Binsenweisheit. Unter Beteiligung von Interessengruppen und interessierten Bürgerinnen und Bürgern müssen in diesem Gremium die Ziele für die künftige Verkehrsentwicklung definiert und alle Maßnahmen evaluiert werden.

Die nötige,  qualitativ gute und nachhaltige Verkehrspolitik kann ein einziger Ausschuss nicht leisten, schon gar nicht, wenn er auch noch zahlenmäßig um zwei Sitze aufgestockt wird – und dies bekanntlich nicht, um die Arbeit qualitativ zu verbessern sondern nur aus Gründen der CDU-Gruppe, auf die allein die beiden zusätzlichen Sitze entfallen.

Klar ist auch: Stadtplanung, wie sie der PBA betreibt, ist nicht primär Verkehrsplanung. Besondere Sachkunde und Detailkenntnisse in der Verkehrspolitik kämen außerdem nicht hinreichend zum Tragen, würde man den Verkehrsausschuss mit dem PBA verschmelzen. Dessen Schwerpunkt sind nämlich die Stadtentwicklung und Stadtgestaltung. Debatten über Unfallschwerpunkte, den öffentlichen Nahverkehr oder den besseren Anschluss unserer Stadt an das Eisenbahnnetz würden verflachen. Fachkundige Bürger wie aus dem ADFC oder von der Polizei würden keine wesentliche Rolle spielen.

Wir beantragen daher, einen selbständigen PBA und einen selbständigen Verkehrs- bzw. Mobilitätsausschuss und dazu namentliche Abstimmung.“

In der anschließenden Debatte behaupteten die Gegnerinnen und Gegnern eines Mobilitätsausschusses, der Verkehrsausschuss habe „nur drei mal im Jahr“ getagt. Natürlich war die Behauptung falsch. Denn der bisherige Verkehrsausschuss hat seit Übernahme des Vorsitzes durch unseren Fraktionskollegen Marc Riße 48mal getagt: 2012 (6 Sitzungen), 2013 (5), 2014 (4), 2015 (5), 2016 (3), 2017 (6), 2018 (5), 2019 (6), 2020 (5) und 2021 bisher (3). der Ausschuss für Soziales, Familie und Integration tagte im selben Zeitraum nur 36 mal. Der hochgelobte Kulturausschuss tagte im selben Zeitraum noch etwas weniger, nämlich nur 35 mal. Sie können die Zahlen über die Sitzungstermine im Ratsinformationsystem selbst nachprüfen.

Grund für die Auflösung ist nach unserem Eindruck ein gänzlich anderer:
Unser Marc Riße hat in den letzten 10 Jahren deutlich gemacht, dass und wie der Verkehrsausschuss arbeitet und diskutieren soll. Nicht nur einmal musste er dabei durchsetzen, dass die Verwaltung die, im Rahmenterminplan vorgesehene Sitzung überhaupt einberief. Das hat nicht wenige in Verwaltung und CDU gestört. Den aus der Ministerialbürokratie stammenden zuständigen Dezernenten  und sog. Wahlbeamten Stefan Altmeppen; ihm ist zwar nach dem Eindruck unserer Fraktionsmitglieder die CDU Lingen wichtig, weil erihr Mitglied ist und sie seine Wiederwahl absichern soll, aber die kommunale Selbstverwaltung interessiert ihn deutlich weniger.  Außerdem hat die nur 3köpfige FDP-Fraktion gar nicht die Manpower, um die bisherigen Ausschüsse ordentlich zu besetzen. Nicht selten in den letzten Jahren hat die FDP nicht einmal an den Sitzungen des bedeutsamen Verwaltungsausschusses teilgenommen; denn Ratsmitglied Dirk Meyer ging seinem Beruf als Wirtschaftsprüfer nach und Ratsmitglied Jens Beeck war rund 40 Wochen im Jahr als MdB in Berlin. Da passt es einfach besser, wenn  man sich von vornherein von der CDU vertreten lässt – wie zum Beispiel im Verwaltungsausschuss; schauen sie mal hier: Wenn FDP-Mann Beeck verhindert ist, vertritt ihn kein Liberaler sondern CDU-Mann Schwarz. 

Am Donnerstag stimmten am Ende der kontroversen Debatte 23 Ratsmitglieder – nämlich die bis auf ein Ratsmitglied vollständige CDU-Gruppe und Oberbürgermeister Krone – in namentlicher Abstimmung mit Nein und schafften den Ratsausschuss für Verkehr bzw. Mobilität ab, den es in unserer Stadt seit Jahrzehnten gegeben und der gute Arbeit geleistet hat.

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An einem bemerkenswerten Wahlabend hat die CDU in Lingen Abschied von ihrer führenden Rolle genommen. Bei der Bundestagswahl am 26.09.2021 erreichte sie bei der  Zweitstimme („Kanzlerstimme“) nur noch 31,9 %; auch bei der Erststimme waren es nicht viel mehr. Hier das Lingen-Resultat:

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Heute ist ein guter Tag; wir wollen mit den Wählerinnen und Wählern in unserer Stadt eine 70jährige absolute Mehrheit brechen. Dann machen wir es offener, ehrlicher, also einfach besser und leben mit Euch mehr Demokratie. In Lingen.“

 

 

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Lingener Tagespost (Donnerstag 8.9.21)Heute haben Abonnenten der „Lingener Tagespost“ eine besondere Zugabe in ihrer Print- oder Digitalausgabe. Unsere unabhängige Wählergemeinschaft Die BürgerNahen hat der heutigen Ausgabe eine Genau hier!-Genau Wir!-Beilage hinzufügen dürfen.

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„Die Welt, das Land und die Stadt müssen die Klimakrise meistern“, sagt unser Kandidat Markus Lake. Der angehende Fachinformatiker aus Damaschke kandidiert zum ersten Mal. Er steht auf Platz 1 unserer Wahlvorschläge im Norden unserer Stadt – also in Altenlingen, Brögbern, Clusorth-Bramar und Holthausen/Biene. Zusammen haben wir einen Plan, worauf es jetzt ankommt. Jetzt heißt es im Norden der Stadt: Markus am Sonntag in den Stadtrat wählen!

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Alle reden vom Klima, aber konkrete Vorschläge für klimafreundliches Handeln gibt es wieder mal keine. Oder überhören wir gerade das Schweigen der CDU in diesem Kommunalwahlkampf? Unsere Ratsfrau Margitta Hüsken hat eigene Ideen, wie wir in Baccum, Ramsel, Münnigbüren und in ganz Lingen klimafreundlicher zusammen leben und handeln können. Und sie nimmt kein Blatt vor den Mund.

 

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In Heukamps Tannen wohnt Marc Riße. Unser Stadtratsmitglied ist im Netz unter @twittarisse und sonst oft mit dem Rad unterwegs. Vor der Kommunalwahl sagt er über „seinen“ Stadtteil, was gesagt werden muss. Denn Riße rockt.

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Am Sonntag, 12. September, sind Kommunalwahlen in Lingen. Unsere BürgerNahen (BN) treten an

Unser BN-Programm und unabhängige Kandidatinnen und Kandidaten findet man hier.

Hier geht es zu den Briefwahl-Informationen.

Am 12. September ✘✘✘ für „Die BürgerNahen“ – unsere unabhängige Wählergemeinschaft für Lingen.

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