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Posts Tagged ‘Wohnbaugenossenschaft’

Studentenwohnheim

Hier die aktuelle Presseerklärung:

Unbestritten ist, dass die Stadt Lingen die Verantwortung hat, für ein ausgewogenes Wohnbaukonzept zu sorgen. Dies ist in den letzten Jahrzehnten zu kurz gekommen, in denen die Stadt einseitig auf den Bau neuer Einfamilienhäuser gesetzt hat. Inzwischen sieht auch die Lingener CDU die dadurch entstandene Unterversorgung mit bezahlbaren Mietwohnungen und schlägt die Gründung einer Städt. Wohnungsbaugesellschaft vor.

Die unabhängigen „BürgerNahen“ (BN) haben allerdings große Sorge, dass eine solche Gesellschaft zu weiterer Zunahme der Rathausbeschäftigten führt und schlagen daher vor, eine Wohnungsbaugenossenschaft zu gründen, an der sich die Kommune beteiligt. Sie arbeitet nach dem Genossenschaftsmodell und ohne städtische Bedienstete. Eine Genossenschaft kann auch effektiv privates Kapital mobilisieren, wie das ermunternde Beispiel einer Genossenschaft in Sögel zeigt, Einer städtischen Wohnungsbaugesellschaft bliebe das vorenthalten., so die BN

Da bereits in Kürze über eine Wohnungsbaugesellschaft oder eine Wohnungsbaugenossenschaft entschieden werden soll, setzt sich die BN-Fraktion für eine öffentliche Anhörung der Vor- und Nachteile der beiden Vorschläge in den städtischen Gremien ein.

Daran sollten zumindest ein Vertreter des vdw Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V., „tunlichst der ehemalige Lingener OB und jetzige Verbandsdirektor Heiner Pott“, sowie ein Vertreter des Mieterbundes, des Genossenschaftsverbandes Weser-Ems, der erfolgreich gegründeten Wohnungsbaugenossenschaft „Willkommen in Sögel“ sowie der lokalen Kreditinstitute (Sparkasse Emsland oder Volksbank Lingen eG) teilnehmen. BN-Fraktionsvorsitzender Robert Koop: „Wir halten eine breitere Entscheidungsgrundlage für notwendig, bevor über eine so wesentliche Frage entschieden wird. Und noch einmal nachdrücklich: Bitte keine weiteren Belastungen des städtischen Haushalts durch zusätzliche öffentliche Bedienstete im Rathaus.“

 

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Eine städtische Genossenschaft zur Erstelllung von Sozialbauwohnungen wurde von den Bürgernahen in der letzten Ratssitzung gefordert. Sögel wird hier als Vorbild genommen. In dieser Genossenschaft kann jeder mit Einzahlung eines Geldbetrages Mitglied werden. Mit dem Geld sollen Mehrfamilienhäuser für Flüchtlinge und Menschen in Not gebaut werden. In Sögel ist ein 6stellige Betrag zusamamengekommen. Mit dem Geld der Bürger, Anteilen der Stadt und Geldern aus einem neuem Förderprogramm des Bundes könnten vernünftige Summen zustandekommen um einen merklichen Beitrag für den sozialen Wohnungsbau zu leisten. Hier die Rede von unserem Fraktionsvorsitzendem Robert Koop im Rat:

Der Powerpoint Vortrag, den wir gerade vom OB gehört haben, reicht nicht. Darin ist dem Kollegen Uwe Hilling recht zu geben. Was wir gehört haben, konzentriert sich im Wesentlichen auf Planungsfragen. Die Vorschläge der Verwaltung greifen also zu kurz.

Die CDU hat das –von ihr politisch zu verantwortende- Defizit erkannt und 2014 beantragt, einen Beitrag zu einer sozialgerechten Wohnungspolitik in unserer Stadt leisten.

Leider ist seither nicht viel passiert. Die Verwaltung wirkte und wirkt trotz der Anträge leider in dieser Frage wenig zielgerichtet. Jetzt also gibt es den neuen Antrag der SPD.
Es ist klar, dass es sozialen Wohnungsbau braucht. Weil es unbestritten ist, dass es bezahlbaren Wohnungsbau braucht.

Die bisher vorgeschlagenen Grundstücksvergünstigungen sind der falsche Weg nicht. Wenn, wie Uwe Hilling gesagt hat, der Durchschnittsmietpreis 6,50 Quadratmeter beträgt, und durch die niedrigeren Grundstückspreise 1 oder 2 % der Investiionen eingespart werden, dann bedeutet dies, dass sich die Miete (6,50 € einmal unterstellt, um sechseinhalb Cent oder ein paar Cent mehr reduzieren kann. Dies bringt keinen bezahlbaren Wohnraum.

Sozialer Wohnungsbau ist zwar seit 2007 Ländersache. Doch jetzt will der Bund 500 Mio an öffentlicher Zuschussförderung im sozialen Wohnungsbau geben. Per Dreisatz [80 Mio Einwohner und 50000 in Lingen] errechnet sich, dass davon rd 300.000 Euro nach Lingen fließen könnten.

Sie oder jedenfalls ein großer Teil davon könnte eine gute Grundlage für eine Lingener Wohnungsbaugenossenschaft bilden.

Wir, die BürgerNahen favorisieren eine solche Lingener Wohnungsbaugenossenschaft, die es in früheren Zeiten von Wohnungsnot schon einmal gab, die aber vor zwei, drei Jahren an eine Düsseldorfer Finanzgesellschaft veräußert wurde.

innerstädtisches Bauland könnte per Erbbaurecht einer solchen Wohnungsbaugenossenschaft überlassen werden.

Wir warnen allerdings davor, das Projekt im Rathaus anzusiedeln. Da gehört es nämlich nicht hin, es gibt nur mehr Bürokratie.

Wir meinen, dass eine Genossenschaft mit dem Know How der Lingener Volksbank organisatorisch und finanziell der richtige Weg ist. Dies zeigt das ermutiegnde Beispiel Sögel, wo binnen kurzem fast 1 Mio Euro von den Genossen der neuen Genossenschaft dort aufgebracht wurden. Das Beispiel lässt hoffen.

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